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vergrößern 900x600Ein indigener Tänzer bei der Woggan-ma-gule-Zeremonie bei den Feierlichkeiten zum "Australia Day" 2008 in Sydney.

Premierministerin Julia Gillard (im Vordergrund) findet, dass es nun endlich Zeit ist, die Aborigines als Ureinwohner anzuerkennen.
In der australischen Verfassung findet sich keine Zeile, die auf die Aborigines oder andere Indigene als Ureinwohner hinweist - dies soll nun geändert werden. Eine 19-köpfige Expertenkommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die indigenen Völker - die Aborigines und die Torres-Strait-Insulaner - als erste Bewohner des Landes in der Verfassung genannt werden sollen. Als zweite Maßnahme soll eine Regelung eingeführt werden, wonach rassistische Diskriminierung verboten ist, was einige noch bestehende Gesetze von Bundesstaaten außer Kraft setzen würde.
Gillard: "Es ist die richtige Zeit"
In dieser Kommission saßen neben Vertretern politischer Parteien auch Rechtsexperten und Vertreter der Aborigines. Premierministerin Julia Gillard hat angekündigt, über die Ergebnisse des Panels ein großes Referendum durchführen zu wollen. Die Abstimmung soll noch vor der nächsten Wahl im Jahr 2013 durchgeführt werden. "Es ist die richtige Zeit, uns über unsere Vergangenheit zu verständigen, Ja zu sagen zu einem Wandel in der Verfassung, Ja zu sagen zu einer Zukunft, die mehr vereint und versöhnt ist als je zuvor", sagte Gillard.
Volksabstimmungen waren in der australischen Vergangenheit nur selten von Erfolg gekrönt; nur acht von 44 bekamen eine Mehrheit, die letzte erfolgreiche bundesweite Abstimmung fand im Jahr 1967 statt. Deshalb ist die Zustimmung von Oppositionsführer Tony Abbott, der dem Referendum ebenfalls positiv gegenübersteht, wichtig. Er hoffe, dass es als "einigender Moment unserer Nation" in die Geschichte eingehen werde.
Die Situation der Aborigines in Australien hat sich in den letzten Jahren zwar verbessert, dennoch gibt es großen Aufholbedarf. So haben die letzten Aborigines zwar 1965 das Wahlrecht erhalten und wurden 1967 mit dem letzten erfolgreichen landesweiten Referendum allen anderen Bürgern auch rechtlich gleichgestellt. Dennoch existieren weiterhin viele Probleme, die Arbeitslosenrate unter den Aborigines ist zum Beispiel wesentlich höher als unter den anderen Bürgern des Landes. (red, derStandard.at, 20.1.2012)
Tabelle: Aborigines in Australien.
Quelle: Wikipedia/Australian Bureau of Statistics
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Nur mit 1em Schuh & an ihren Leibwächter gepresst konnte die australische Premierministerin Julia Gillard 200 wütenden Demonstranten entkommen. Sie hatte sich am Nationalfeiertag in einem Restaurant der australischen Hauptstadt Canberra mit Oppositionsführer Abbott getroffen.
Aufgebrachte Demonstranten protestierten gegen den Abriß eines Zelts, das seit 40 Jahren auf dem Rasen des Old Parliament House steht & zum Symbol für die schlechte Behandlung der Aborigines geworden ist.
Der Nationalfeiertag 26. Jänner wird von den Ureinwohnern "invasion day" genannt, da an ihm der Ankunft der 1. britischen Flotte im Jahr 1788 gedacht wird.
Nach der "Flucht" vor ihrem Volk konnte die PMin ihre offiziellen Pflichten unverletzt wieder aufnehmen.
http://www.guardian.co.uk/world/201... protesters
Die Premierministerin bespricht sich mit ihren Leibwächtern, die zur Abfahrt raten. Sicherheitskräfte umringen sie, sie krallt sich an ihren Leibwächter und wird in einen weißen Wagen gepresst. Sie brausen los.
wie obigen "Promille Prolet", bzw. ziemlich verklemmt, kleinkarriert und irgendwie von einer fremdbestimmten, selbstzerstörerischen und auch auswegslosen Art.
Wozu down-under bleiben, wenn unfern Süd-Ost-Asien sunny side up im Norden liegt.
Man hat ihnen das Land geraubt und ihnen verboten die eigene Sprache zu sprechen, damit man sie als Arbeitssklaven ausbeuten kann, von ihren Familien reißen und entwurzeln. Dass diese Menschen in einer fremden Kultur unter diesen Bedingungen leiden ist ein logische Konsequenz.
Schritte der Aussöhnung sind immer zu begrüßen. Sind sie ernst gemeint, muss man Wege finden, die Aborigines ihrer ursprünglichen Kultur und ihrer hohen geistigen Entwicklung wieder zuzuführen und man müsste aufhören ihren Lebensraum zu zerstören.
Für jene, die in der westlichen Kultur verbleiben wollen, muss man die Voraussetzungen für Chancengleichheit schaffen. Das beginnt vor allem einmal beim Denken der Menschen.
zu ergänzen: Die Aboriginies bräuchten dann aber auch wieder einem Platz um ihr Leben so zu führen, wie sie es wollen (auch den traditionen entsprechendes Wandern).
Ein wichtiger Schritt diese verfassungsänderung, ich hoffe es kommt nicht zu spät, und die Kultur der Ureinwohner ist noch nicht ganz durch den Westen zerstört.
keine zahnärzte, keine brillengläser, kein iphone, kein internetz, keine schrift, kein ackerbau und viehzucht, dafür eine phänomenale sehschärfe (weil alle kurzsichtigen sich seit generationen nicht fortpflanzen sondern als kind umkommen). dafür grausliche körperstrafen, speeren und aufschlitzen.
also wenn ich das pech hätte, in so ne tolle hohe kultur reingeboren zu werden, würde ich schauen, so weit wie möglich davon weg zu kommen. ich finde es sehr zynisch, dass sich manche wohlstandsbürger so angestrengt gedanken machen, wie man diese tollen kulturen erhalten könnte, zum schaden der kinder, die das pech hatten, in diese kulturen reingeboren zu werden...
Ende des 18ten Jhrd. hatten in Europa Wenige Brillen und Zahnersatz. Also, als die ach so toll entwickelten Europäer mit unterentwickelter Empathie und Kriegskunst über das Land schwappten, plündernd, mordend, versklavend, ausbeutend und dieses Volk unterdrückten, zur selben Zeit daheim grausamste Kriege mit grausamter Tötungs und Bestrafungskultur stattfanden. So hatten die Aborigines eben in der Untrdrückung wenig Gelegenheit für wissenschaftliche Forschung. Doch niemand, auch kein Prolet mit Promille, kann mir sagen wie die Welt heute aussehen würde wenn alle versklavten Völker die Gelegenheit gehabt hätten sich frei zu entwickeln. Die friedvoll Liebenden haben keine Chance in der ellbogen, oaschloch Gesellschaft die Sie verherrlichen!
die australischen ureinwohner hatten nicht auf grund von unterdrückung keine zeit für wissenschaft und forschung, sondern sie hatten einfach keine natürlichen grundlagen für die nahrungsproduktion (keine kultivierbaren gräser und knollen, kein züchtbares vieh). wäre australien nicht von europäern entdeckt worden, dann halt von chinesen oder einer anderen eurasischen kultur.
zusammengefasst: der eurasische kontinent hatte gute (beste) voraussetzung für die entwicklung, der afrikanische hatte mittlere, der nordamerikanische mittelschlechte, der südamerikanische ganz schlechte und australien katastrophale. dementsprechend schauts heute aus in der welt. buchtip: guns, germs and steel.
die Aborigines sind ein geistig hochentwickeltes Volk, dass Besitz und, wie sie es nennen, seelenloses Werkzeug ablehnen und ablehnten. Die Aborigines haben sich selbst für einen spirituellen Weg entschieden und gehen diesen, soferne sie noch so leben können, wie sie wollen.
Wir, mit all unserer Zerstörung und somit im Grunde das geistig primitivste Volk, welches die Natur und seine Lebensgrundlage zerstört (deshalb primitiv und von Gier zerfressen) sollten wirklich nicht abschätzig über andere Kulturen sprechen.
Wir sollten nicht den Respekt vor dem Anderen verlieren, und ich fürchte, Sie sind am Besten Weg dorthin: deshalb: bitte aufpassen. Danke
mfg
was bringt es die bevölkerung immer weiter und immer wieder auseinander zu dividieren?
haben die ureinwohner jetzt mehr oder ander rechte als vorher? --> kann ja gar nciht sein das wäre sonst gegen die menschenrechte (aufgrund von hautfarbe, herkunft, ...darf man nciht unterscheiden)
wenn es natürlich ungerechtigkeiten gibt, bzw., sogar gesetze die ureinwohner benachteiligen, dann sind diese ebenso geegn die menschenrechte und gehören natürlich abgeschaft...
warum man dazu allerdings in die verfassung schreiben muss wessen vorfahre wo zuerst war...und ob man daraus wirklich irgendwelceh ansprüche ableiten kann...(erbschuld?)
alle menschen sind gleich, deshalb sollte es auch in der verfassung so sein...
haben die nachfahren von den besetzern und ausbeutern ein bisschen anstand und selbstwertgefühl entwickelt.
In den USA ist der völkermord an millionen indogenen noch immer kein thema - der "hort der demokratie" basiert auf blutiger aggression der einwanderer (hauptsächlich aus europa).
Rechtlich ist die Situation der Indianer in den USA sehr gut. Die Reservate haben weitgehenden Autonomiestatus mit eigenen Gesetzen. Die Staatspolizei darf Reservate zB. nur bei Gefahr im Verzug bzw. im Zuge von Ermittlungen betreten.
Es gebe z. B. zwischen manchen Reservaten und der amerikanischen Regierung (uralte) Abkommen, dass Indianer mit Zwang v. a. als Späher für die Armee (wegen ihrer Fähigkeiten diesbezüglich) rekrutiert werden können oder dass sie ihr Reservat nicht verlassen dürfen oder draußen nicht arbeiten dürfen, dass es kaum besondere Fördermittel zur Integration außerhalb der Reservate gibt (soweit ich weiß ca. 2/3 der heute in den USA lebenden Indianern), dass die Liqidierung Bin Ladens "Operation Geronimo" heißen kann usw.
Die rechtliche Stellung hat sich auf den ersten Blick stark verbessert, aber unter der Oberfläche gibt es bis heute schreckliches Unrecht.
Wobei es zwischen den weit verstreuten "Indianerstaaten" große Unterschiede gibt.
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