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Melbourne - Am ersten Drittrundentag der Tennis-Australian-Open hat es im Einzel fast ausschließlich Favoritensiege gegeben. Bei den Herren zogen allen voran der Spanier Rafael Nadal und der Schweizer Roger Federer ins Achtelfinale ein, bei den Damen die Dänin Caroline Wozniacki und die Weißrussin Wictoria Asarenka. Im Doppel schaffte Jürgen Melzer mit Philipp Petzschner die Qualifikation für die Runde der letzten 16 Paare.
Die als Nummer fünf gesetzten österreichisch-deutschen US-Open-Sieger setzten sich in Runde zwei gegen die Argentinier Juan Ignacio Chela/Eduardo Schwank in 62 Minuten 6:2,6:4 durch. Die ungesetzt gewesenen Südamerikaner hatten sich zwar vier Breakchancen erarbeitet, nutzten aber keine einzige davon. Nächste Gegner von Melzer/Petzschner sind der Mexikaner Santiago Gonzalez und der Deutsche Christopher Kas (12).
Für Julian Knowle kam mit seinem deutschen Partner Michael Kohlmann gegen die Italiener Daniele Bracciali und Potito Starace hingegen mit 4:6,4:6 das Aus. Sie ließen alle ihre vier Breakchancen aus, sechs Doppelfehler kamen dazu. Der Wiener Alexander Peya ging im Mixed mit der für Kasachstan spielenden Galina Woskobojewa gegen Lisa Raymond/Rohan Bopanna (USA/IND-4) nach nur 37 Minuten als 1:6,0:6-Verlierer vom Platz.
Federer erwartet Shooting-Star Tomic
Federer spielte beim 7:6(6),7:5,6:3 gegen Jürgen-Melzer-Bezwinger Ivo Karlovic ein sehr gutes Match, versuchte gegen den 2,08-m-Mann sogar einen Lob. Schließlich landete er seinen zehnten Sieg im elften Match gegen den Kroaten. "Es war wichtig, dem Druck dieses Burschen das gesamte Match über Paroli zu bieten. Man weiß gegen Ivo nie, was passiert", wurde Federer auf der Event-Homepage http://www.australianopen.com zitiert.
Um den Viertelfinal-Einzug geht es für Federer am Sonntag im Hit gegen Lokalmatador Bernard Tomic. Der 19-jährige Australier landete nach einem Sieg in fünf Sätzen über Fernando Verdasco (ESP-22) sowie in vier Sätzen gegen Sam Querrey (USA) mit einem Fünfsatz-Erfolg gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow (Nr. 13) den nächsten Coup. Gegen Federer kann die australische Hoffnung nun befreit drauflos spielen.
Nadal benötigte für sein 6:2,6:4,6:2 gegen den slowakischen Qualifikanten Lukas Lacko nur 101 Minuten, beeindruckte vor allem mit dem ersten Aufschlag. "Ich spiele gut", meinte der Weltranglisten-Zweite danach. "Und wenn man gut spielt, fällt es auch leichter. Wenn man hingegen schlecht spielt, wird jedes Match mühsam." Um sein sechstes Melbourne-Viertelfinale in Folge geht es gegen seinen Landsmann Feliciano Lopez (18).
Del Potro grundsolid
Völlig problemlos kam Juan Martin del Potro (11) mit einem 6:2,6:3,6:0 gegen den Taiwanesen Lu Yen-hsun weiter, der Argentinier trifft nun auf den Deutschen Philipp Kohlschreiber. Das vierte Achtelfinale in der unteren Tableau-Hälfte bestreiten der Tscheche Tomas Berdych (7) und Nicolas Almagro (10). Der Spanier überzeugte mit einem 7:6(2),6:2,6:4 gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka (21).
Bei den Damen hatte die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki bei ihrem 6:2,6:2 gegen die Rumänin Monica Niculescu (31) nur wenig Mühe. Die drittgereihte Weißrussin Wictoria Asarenka benötigte für ihr 6:2,6:4 gegen die Deutsche Mona Barthel doch fünf Matchbälle, trifft nun auf Melzers tschechische Freundin und Mixed-Partnerin Iveta Benesova. Wozniacki bekommt es mit der Kroatin Jelena Jankovic (13) zu tun.
Erstmals in einem Major-Achtelfinale steht Julia Görges (GER-22), sie schaltete Romina Oprandi (ITA) mit 3:6,6:3,6:1 aus. Eine Topleistung bot Agnieszka Radwanska (POL-8) als Görges' Achtelfinal-Kontrahentin beim 6:2,6:2 über Woskobojewa. Titelverteidigerin Kim Clijsters (BEL-11) besiegte Daniela Hantuchova (SVK-20) 6:3,6:2, ihre nächste Gegnerin ist French-Open-Gewinnerin Li Na (5). Die Chinesin kam nach Aufgabe von Anabel Medina Garrigues (ESP-26) wegen einer Knöchelblessur beim Stand von 3:0 weiter. (APA)
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Am Donnerstag suchen Roger Federer und Rafael Nadal zum 27. Mal den besseren Tennisspieler - Ein Rückblick auf legendäre Matches
dass ihn jemand stoppen kann. Davor aber waren viele tolle Spiele. Wenn das Viertelfinale so zusammen kommt, wie es im Moment aussieht, dann wird es grenzgenial.
Federer - Del Potro
Djokoviv - Ferrer
Nadal - Berdych
Murray - Tsonga
Cool auch, dass Hewitt jetzt gegen Djokovic ran darf.
verdient meiner Meinung nach eine Würdigung: juveniles und unorthodoxes Power-Tennis alternierend mit Retro-Slice-Schach - in Summe eine Lehrbuchverweigerung auf zahlreichen feinmotorischen und taktischen Ebenen, aber mit großem Unterhaltungswert. Schaut's bei der Tube!
Im Augenblick des Ballkontakts wird die Racketfläche aufgrund der Wucht in die Waagrechte gedrückt, daher diese Aufnahme. Auf Videos mit Superzeitlupe sieht man das ganz gut. Die Griffhaltung der Spitzenspieler ist praktisch identisch, der Unterschied im Topspin ergibt sich aus der Racketbewegung bzw. generell dem Beschleunigungsvermögen hinsichtlich des Racketkopfes (racket head speed).
Kann sich Nadal während des Turniers so steigern wie letztes Jahr während der FO, dann hat er gute Chancen auf den Titel. Sein Niveau für Turnierbeginn ist viel höher als zuletzt!! ;)
Djokovic freut sich sicherlich, dass diesmal Murray auf seiner Seite ist, bei GS war er noch nie so gefährlich wie bei anderen Turnieren, auch wenn er im letzten Spiel sehr konzentriert wirkte! Federer ist für Djokovic aber sicher der gefährlichste Gegner bei GS.
Mein Topfavorit auf den Turniergewinn ist und bleibt Federer! Er wirkt hungrig, spielfreudig und serviert/returniert so gut wie lange nicht! Kann er das beibehalten und hält sein Rücken, dann traue ich ihm auch zu Nadal (und vor allem seinen eigenen Kopf:)) zu schlagen, Djokovic sowieso.
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