Vierer-Gipfel in Berlin

Faymann sieht Eurozone zusammenrücken

20. Jänner 2012, 09:00

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel beriet sich mit den Regierungschefs Österreichs, Schwedens und Portugals über den Fiskalpakt

Berlin/Wien - Bundeskanzler Werner Faymann besuchte am Donnerstag Abend Berlin. Ein Besuch von eher peripherer Bedeutung. Den deutschen Medien ist er nicht einmal eine Randnotiz wert. Es ging natürlich um die Krise.  Um eine Abstimmung in Sachen Fiskalpakt und weiteres Vorgehen im Schuldendrama vor dem EU-Sondergipfel Ende Jänner handelte es sich genau genommen.

Österreichs Kanzler betonte dabei laut Ö1-Morgenjournal einmal mehr die Notwendigkeit, dass sich die Politik wieder gegenüber den Finanzmärkten durchsetzen möge: "Wir müssen den Primat der Politik gegenüber der Bewertung durch die Finanzmärkte wieder erreichen", sagte dem ORF-Radio. Österreichs Triple-A-Verlust sei bei dem Abendessen nur insofern Thema gewesen, als man näher zusammengerückt sei. Nicht physisch, sondern symoblisch war dabei gemeint.

Der Kanzler unterstrich - so verlautet er im ORF-Interview, dass der Zusammenhalt in der Eurozone nach dem Herabstufungsreigen von den neun Ländern der Eurozone (darunter eben auch Österreich) durch S&P "enger denn je" sei. Die Staaten der Eurozone und der Union wüssten, "dass sie zusammengehören".

Alleingang bei der Finanztransaktionssteuer

Dem deutsch-französischen Vorschlag eine Finanztransaktionssteuer möglicherweise nur in den Ländern der Eurozone einzuführen, kann Faymann indes etwas abgewinnen. Wenn heuer in der Eurozone "mit der Mitwirkung des einen oder anderen Landes" ein entsprechender Beschluss gefasst werde, könnte diese Steuer bereits 2014 budgetwirksam werden. Faymann: "Das würden wir brauchen."

Was den Fiskalpakt betrifft, so treibt Deutschland Vorarbeiten zu einem Pakt voran, mit dem sich alle Teilnehmerstaaten zu mehr Haushaltsdisziplin verpflichten sollen. In Zukunft sollen Staaten, die Hilfsgelder bekommen wollen, laut Ö1 einen solchen Pakt verpflichtend unterzeichnen. Dafür stehe jetzt nicht mehr drin, dass Schuldendisziplin unbedingt in die nationalen Verfassungen kommen müsste, Verankerung des Grundsatzes in normalen Gesetzen könnte auch genügen. Laut deutschen Medien hat die deutsche Bundesregierung demnach mit ihrer Kritik an einer Aufweichung des vereinbarten europäischen Stabilitätsvertrages eine Neufassung erreicht. In dem Entwurf, der am Donnerstagnachmittag fertiggestellt wurde, sind für Verletzungen der Stabilitätsregeln Sanktionen vorgesehen, "zahlbar an den Europäischen Stabilitätsmechanismus" (ESM). (red, derStandard.at, 20.1.2012)

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alpentiger
01
21.1.2012, 19:51
Warum erinnert mich die österr. Regierung an die "Costa Concordia" ?

Am Staatsschiff wird getanz, gefeiert und der Kapitän Faymann und der 1. Offizier tun so, als hätten wir nicht seit Jahrzehnten den Kurs des Schiffes danach ausgerichtet, wo die Sonne hinscheint und die anderen unsere "Operettenseeligkeit" bewundern sollten. Die Crew hat gefeiert, gefressen, gesoffen und auch sonst nichts an sich herüberziehen lassen.

Selbst nachdem wir den Schaden angerichtet haben, leugnet die "Brücke" und erzählt was von fremdbestimmten Stromstörungen.

Erst seit vom Hafen aus zugerufen wurde, dass wir dem Untergang mit der Schiffskasse nahe sind, haben sie den Kahn auf Sand gesetzt und beobachten nur von Gipfel (EU-Krisenmeetings) was denn so alles an Bord passiert sei.

Wohl der Autopilot schuld?

Oddo Wolf
01
21.1.2012, 13:49

Der Politiker mutiert zum Drogenjunkie, der die Sparschweine seiner Kinder knackt, um sich beim Banker neuen Stoff zu holen.

Jeder Bauer weiß, das eine tote Kuh keine Milch gibt. Der Banker hofft, daß sie noch wirft, bevor sie abkratzt.

Pia
00
21.1.2012, 08:27
Mekel wird sicher alles hin-krieg-en!

..... so glaubt sie zumindest!

Takeshi Kovacs
00
20.1.2012, 23:55
photo nr.1:

bundeskasperl f. macht nicht den eindruck zu wissen:
a) wo er ist
b) wer die anderen sind
c) was er dort tun soll
d) wer er ist.

alpentiger
00
21.1.2012, 19:52
Das wußte der Kapitän der Costa Concordia auch nicht ...

Takeshi Kovacs
00
21.1.2012, 22:30
der ist wenigstens ins

rettungsboot gefallen..

Mostbluzza
00
23.1.2012, 15:46
aber auch er hatte wohl noch viel spass

mit einer ostbraut vorher .... genannt osterweiterung, samt ein paar schwarzen passagieren. jetzt weiss ich auch warum das so heisst.

und wenns schiefgeht die gschicht, kaufen sich die reichen russen ein ganzes rettungsboot.

wie im echten leben läuft alles nach plan.
zeit, sich plan B auszudenken, für die später nach- gekommenen ... ihr lieben mitbürger.

cantanto
00
20.1.2012, 17:30
So arrogant...

... kann in einer derartigen Situation nur ein Mensch "schmunzeln", wenn er entweder
+ sehr dumm ist, oder
+ von ganz wo anders seine Befehle empfangt, als von denen, die ihn gewählt haben.

living reef
00
20.1.2012, 17:27
finanztransaktionssteuer ist sinnvoll

die ausrede, dass dies der wiener börse schaden würde zählt nicht. das ist ohnedies ein pimperlbetrieb...

Der Chronist
00
20.1.2012, 16:47
Faymann - die Marionette im Arsch Merkels.

Der Chronist
00
20.1.2012, 16:47

Sorry, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten.

max notax
00
20.1.2012, 16:41

Morgen wieder in Krone und Heute: "Faymann rettet den Euro" ? Haben wir schon ein staatsnahes Unternehmen gefunden, das zeitgleich zufällig ein paar Millionen für Inserate ausgeben möchte ?

max notax
00
20.1.2012, 16:39

Ja, wir "rücken zusammen" , vor allem aus Gläubigersicht rücken wir alle ganz unten zusammen. Wir werden bald alle Ramschstatus haben und dank ESM wird jeder Mittel-/Nordeuropäer bzw dessen Kinder und Kindeskinder für die Entwicklungsländler im Club Med mithaftet und somit deren Überkonsum der letzten Jahre zahlen dürfen.

Gegenflieger
00
20.1.2012, 16:33

Bild:Faymann wegen neuer Befehle zur Merkel zitiert.

Warum fängt er seine Reden nicht gleich mit:"Die Merkel hat gesagt ich soll"

081547112
00
20.1.2012, 16:21
halbaffen

fow
32
20.1.2012, 15:26
eigentlich müßte man die grinsekatze mit nem nassen fetzen prügeln, bis er einsieht. dass er es versaut hat

neuwahlen bitte....
und fragts den portisch ob er sich die hacken antut!

das ist fix
03
20.1.2012, 14:59
Mir wird schlecht

Der ist ist auch noch stolz darauf - auf das was da läuft.
Griechenland & Co zocken indirekt die Menschen aus DE, AT, NL ab - und deshalb bringt Faymann auch wöchentlich eine neue Steueridee ins mediale Rampenlicht - weil mittlerweile auch hier das Geld fehlt.

Mathias Steinlaus
 
01
20.1.2012, 14:13
Bild: Angela Merkel inmitten der Männerrunde

"Schwarz-Braun" ist die Angi-Nuss ... ;-)

TT1
02
20.1.2012, 13:48
Jetzt mal ehrlich

WEN interessiert was dieser Primat denn so denkt?

Kritiker1A
00
20.1.2012, 16:51
Nun eigentlich ist es schon sehr erstaunlich dass ein Affe sprechen kann!!!

living reef
00
20.1.2012, 17:30
beim einzeller hc wäre das noch verwunderlicher ;-)

politisch verfolgt
01
20.1.2012, 13:59
mich

rein zoologisch wäre das doch interessant.

ganzsichernicht
 
00
20.1.2012, 13:46
...merkel scheitert immer wieder, mit ihren pfötchen/fingern ein herz zu formen...

geh, burschen, kann man ihr einmal zeigen wie ein herz ausschaut? so geht das:
http://cdn04.cdnwp.celebuzz.com/wp-conten... 00x300.jpg

Kritiker1A
00
20.1.2012, 13:14
Haben dem Faymann seine Einflüsterer vergessen ihm mitzuteilen dass die Finanztransaktionssteuer zur Zeit gar nicht mehr im Gespräch ist, und dass Merkel statt dessen eine Börsenumsatzsteuer einführen möchte !

Das kommt davon wenn man keine eigenen Ideen hat und nur vom Nachbar abschaut, und eben sogar zu Unfähig und/oder Faul ist um sich am Laufendem zu halten!

Kritiker1A
11
20.1.2012, 13:08
könnte diese Steuer bereits 2014 budgetwirksam werden. Faymann: "Das würden wir brauchen."

Diese Aussage entlarvt den wahren Grund der Einführung.

Den bewirken wird diese Steuer nix.

Ein Großspekulant eröffnet dann einfach eine Zweigstelle und Konten irgendwo und handelt dann außerhalb dieses Steuerbereiches.

Und wer selbst schon mal Wertpapiere gehandelt hat, weiß dass man im Minimum 1% des Handelswert als Spesen bezahlt, die von den Banken, Brokern und Börsen eingestreift werden und wodurch unzählige Arbeitsplätze entstehen.
Sollte die Steuer daher wirken, heißt dass definitv dass Arbeitsplätze vernichtet würden.

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