Flexiblere Aufstellung der ÖVP in der Grünen Mark angekündigt
Graz - Die steirische VP will organisatorisch schlanker und effizienter werden. Das sagte Landesgeschäftsführer Bernhard Rinner am Donnerstag bei der Abgeordnetenkonferenz in St. Kathrein am Offenegg. Damit setzt sich Paarlauf der steirischen "Reformpartnerschaft" bis in die eigenen Parteistrukturen hinein fort - erst am vergangenen Montag beschloss die SPÖ eine Verschlankung des Parteiapparates.
Partei "wie Ziehharmonika"
Die Reform sei wegen der 15-prozentigen Kürzung der Parteienförderung, aber auch wegen sich ändernden Rolle der Parteien notwendig, sagte Rinner. Man habe in der Vorbereitung auch Anleihen bei CDU und CSU genommen. "Ähnlich einer Ziehharmonika muss eine moderne Partei in wahlfreien Zeiten mit einer schlanken Personalstruktur auskommen, die für Kampagnen und Wahlkämpfe erweiterbar ist." In der Zentrale habe man schon - ohne Kündigungen - 21 Prozent des Personals eingespart. Auch Bezirksorganisationen seien betroffen, wobei die Funktion als Anlauf- und Servicestelle für Funktionäre erhalten bleiben soll. Regionale Konzentrationen seien so angelegt, dass etwa ein Bezirksgeschäftsführer mehrere Bezirke betreut. So soll es gelingen, trotz Einsparungen Serviceleistungen und die inhaltliche Arbeit zu intensivieren. (APA)