Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Kairo - Der Prozess gegen Hosni Mubarak hat eine überraschende Wendung genommen. Der Verteidiger des im Februar entmachteten ägyptischen Präsidenten sagte am Donnerstag in seinem Schlussplädoyer, Mubarak dürfe nicht von einem Zivilgericht verurteilt werden. Denn der 83-Jährige sei bis heute Angehöriger der Streitkräfte im Rang eines Kommandant der Luftwaffe. Demzufolge sei die Militärgerichtsbarkeit für ihn zuständig.
Der Anwalt Farid al-Dib berief sich dabei nach Angaben lokaler Medien auf ein Gesetz von Mubaraks Amtsvorgänger Anwar al-Sadat, der nach dem Krieg gegen Israel 1973 erklärt habe, jeder Offizier, der am Krieg teilgenommen habe, dürfe seinen militärischen Rang bis an sein Lebensende behalten. Der Staatsanwalt hatte die Todesstrafe für Mubarak gefordert, der nach Massenprotesten vom Militär zum Rücktritt gedrängt worden war.
Der Prozess, der im August begonnen hatte, soll an diesem Samstag fortgesetzt werden. Ebenfalls angeklagt sind Mubaraks Söhne Gamal und Alaa sowie der Ex-Innenminister, ein Geschäftsmann und Mubarak-Freund, der ins Ausland geflohen ist, und weitere Ex-Funktionäre. In dem Verfahren geht es sowohl um die Tötung von 846 Demonstranten bei den Massenprotesten gegen Mubarak im Jänner und Februar vergangenen Jahres als auch um illegale Bereicherung. (APA)
Hussein Anan fordert 80 Peitschenhiebe für einen Biertrinker
Befreiung ohne Gefechte und Blutvergießen
Richter zog sich zurück - 84-jähriger Ex-Präsident wurde mit Helikopter transportiert
Angriff auf Ordnungspolizei auf dem Sinai - Grenze zum Gazastreifen geschlossen
Neuer Bericht belastet Ägyptens Armee: Verwundete wurden mit unsterilisiertem Besteck verarztet
Präsident Mursi hat noch kein Grünes Licht gegeben - Drei Polizisten und vier Soldaten verschleppt
Ausschreitungen nach christlichem Begräbnis - Präsident Mursi ordnete Untersuchung an
Dutzende Verletzte in Alexandria
Anwalt, der gegen Programm des TV-Satirikers Bassem Youssef klagte, blieb erfolglos. Gegen den Komiker wird aber weiter ermittelt
Konvoi von bewaffneten Einheiten aufgehalten - Beduinen als Vermittler eingesetzt
Angst vor Schiitisierung Ägyptens
Bassem Youssef ist der Stachel im Fleische des ägyptischen Präsidenten und seiner Anhänger
Soll Propheten Mohammed beleidigt haben
Nach Einschätzung des früheren Generalsekretärs der Arabischen Liga, Amr Moussa, werden die Proteste andauern
Regierungsumbildung in Ägypten: Opposition enttäuscht
Ausschreitungen in mehreren Städten - Mindestens neun Tote, mehr als 400 Verletzte
Polizei setzt Tränengas ein
Kairoer Salafistenprediger rief indirekt zur Tötung führender Oppositioneller auf
Zwei Jahre nach dem Sturz Mubaraks sind emotionale Störungen und Angstzustände weit verbreitet
Iyad Madani führt Organisation für islamische Zusammenarbeit
Hinweis auf Video mit scharfer Kritik an Mursi - Washington äußerte ebenso Missfallen wie Kairo
Es ist unbestreitbar, dass sich die USA stabile Verhältnisse für Ägypten wünschen - von Gudrun Harrer
Es besteht die Gefahr, dass das Vakuum, das die gemäßigte Opposition hinterlässt, von viel radikaleren Kräften gefüllt wird - von Gudrun Harrer
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.