Nach Niederlagenserie

Rick Perry nimmt sich aus dem Rennen

19. Jänner 2012, 17:27

Der Gouverneur von Texas will nicht mehr und unterstützt ab sofort die Kandidatur Newt Gingrichs

Washington - Der US-Republikaner Rick Perry gibt auf: Er kündigte am Donnerstag an, seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur zurückzuziehen. "Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es für mich in dieser Kampagne des Jahres 2012 keinen gangbaren Weg gibt", sagte Perry am Donnerstag im Bundesstaat South Carolina. Im weiteren internen Auswahlprozess der Republikaner werde er daher den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, unterstützen.

Für diesen könnte dies einen wichtigen Schub vor der Vorwahl in South Carolina bedeuten, wo er der Website realclearpolitics.com zufolge in Umfragen gut sieben Prozent hinter Favorit Mitt Romney auf dem zweiten Platz liegt.

Perry hatte seine Bewerbung vor allem auf Erfolgen bei der Schaffung neuer Jobs in Texas aufgebaut. Außerdem umgarnte er den evangelikalen Wählerblock mit dem Eintreten für traditionelle Werte. Nach seinem späten Einstieg ins Nominierungsrennen im August schoss Perry an die Spitze der Umfragen, brach nach schwachen Leistungen in TV-Debatten aber ein. Legendär ist der Patzer, als ihm vor laufender Kamera der Name einer Bundesbehörde nicht mehr einfiel, die er unbedingt abschaffen will. In Iowa holte der 61-Jährige enttäuschende zehn Prozent, in New Hampshire führte er erst gar keinen Wahlkampf.

Seit der Iowa-Vorwahl ist Perry nach der Abgeordneten Michele Bachmann und dem Ex-Botschafter Jon Huntsman der dritte Bewerber, der das Handtuch wirft. Neben Romney, Gingrich und Rick Santorum kämpft auch der texanische Abgeordnete Ron Paul weiter um die Republikaner-Kandidatur. Paul hat mit seiner Vision eines Minimalstaates eine treue Anhängerschaft hinter sich, seine Ideen gelten aber selbst in großen Teilen der eigenen Partei als nicht mehrheitsfähig. (APA/Reuters)

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Posting 1 bis 25 von 57
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flotter denker
20
20.1.2012, 10:24
Und wieder einer weniger

Ich hoffe, Romney hat bald die Nominierung in der Tasche und kann sich endlich auf die Abwahl von Obama konzentrieren, den schlechtesten Praesidenten seit Carter.

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
00
20.1.2012, 01:24
[Propagandapranger]

Ron Paul wird wieder totgeschwiegen:
www.dyn.politico.com/printstor... 77347207FC
Alle Kandidaten werden erwähnt, sogar längst ausgeschiedene wie Herman Cain ...

rompitasche
10
20.1.2012, 11:59
muttu auch letzten Absatz lesen

Canosso
11
20.1.2012, 00:13
Zum Dank wird er ein paar Todesurteile vollstrecken lassen.

Leider trauige Wahrheit und keine Ironie.

Auch lustig
00
20.1.2012, 10:09
Klar. Der Gouverneur hat die Gesetze zu respektieren und auszuführen.

Was sonst.

Wir mögen dies falsch finden, doch das ist deren Rechtslage und für viele Bundesstaten der U.S. auch historisch klar zu begründen.

xEurocent
00
20.1.2012, 00:28

Das hat er doch die ganze Zeit über während dem Wahlkampf auch gemacht. Das letzte mal erst im November.

josefwurst
22
19.1.2012, 20:52

mir ist schon klar, dass ron paul auch nur ein politiker ist und nicht viel ändern würde oder könnte ..... aber das über ihn so wenig berichtet wird is scho irgendwie komisch

xEurocent
11
19.1.2012, 21:17
derstandard.at Artikelsuche, Zeitraum 1 Jahr:

Ron Paul: 52 von 1291170 Artikeln entsprechen Ihrer Suche.
Rick Santorum: 32 von 1291170 Artikeln entsprechen Ihrer Suche.

Anders als Paul hat Santorum immerhin schon eine Wahl gewonnen, trotzdem wurde weniger oft über ihn berichtet. Und nun?

Chukche
00
19.1.2012, 22:51

Die RP-Nerds finden es bestimmt immer noch komisch

Walter Bimini
02
19.1.2012, 22:10
bis jetzt war es aber unbekannt,

daß santorum schon eine wahl gewonnen hat u n d ron paul tritt nicht zum ersten mal bei den vorwahl zu den präsidentenwahlen an.

zusätzlich gäbe es über ron paul sehr viel zu berichten, da er einer der wenigen politiker ist, der sich auf wirtschaftlichem gebiet sehr gut auskennt.
außerdem klopft er nicht die üblichen politikersprüche - normalerweise ist es so, wenn man einen amerikanischen politiker sprechen gehört hat, hat man alle gehört.

zusätzlich hat ron paul - obwohl relativ alt - sehr viele jungen sympatisanten. auch darüber würde es normalerweise - wenn sich die elite nicht so vor ihm fürchten würde - hunderte analysen geben.

so aber hat man sich darauf geeinigt, ihn zu ignorieren oder über ihn abfällig zu berichten.

Carl C.
00
19.1.2012, 20:14
Newt Gingrich liegt in SC vorne

Drei gestern durchgeführte Umfragen sehen Gingrich in South Carolina auf dem ersten Platz.

http://www.realclearpolitics.com/epolls/20... -1590.html

xEurocent
01
19.1.2012, 20:49

Bleibt die Frage, wieviel ihm das heute ausgestrahlte Interview mit seiner Ex-Frau kostet.

politisch verfolgt
01
19.1.2012, 20:47
umfragen

sind keine wahlergebnisse. im gegenteil wird damit oft stimmung gemacht.

peter schmidt
 
10
19.1.2012, 20:44
Später wird man vielleicht sagen das Mitt Romney um die Weihnachtszeit

2011 als er als erstes mit negative campaigning begann die Wahl verloren hat. Nicht nur, dass Amis das eigentlich nicht so wollen, sondern hat er sich einen mächtigen und intellektuell überlegenenen Feind mit Rückhalt im Establishment geschaffen.

Thomas Anton
01
19.1.2012, 19:25
Rick Perry

hat noch weit mehr als 10 Mio $ in seiner Wahlkampf-Kasse,

Und ähnlich wie Mitt Romney, sind die üblichen Verdächtigen seine Finaniers: Öl, Banken, Versicherungen und Pharma.

Stellt sich also nur noch die Frage, was mit diesem Geld geschieht, bzw. welchen Kandidaten seine Finanziers in Zukunft unterstützen...

http://tinyurl.com/76qfdd4
http://fec.gov/

macstar
20
19.1.2012, 19:16
tja das war irgendwie klar... nur frage ich mich ob dem giftzwerg (gingrich) das perry-endorsement nützt oder doch eher schadet...

man muss echt froh sein, dass mit mitt romney ein moderater teils sogar liberaler kandidat im rennen ist, ansonsten wäre die gop wohl dem untergang geweiht! man stelle sich vor: auf den v.a. in der 2. amtszeit sehr evangelikal-rechts agierenden bush folgte der sozialdemokratische obama. wenn dann das pendel in richtung bachmann/palin oder santorum ausschlüge, dann würde daraufhin sicher ein kommunistisch/sozialistischer kandidat der demokraten gewählt werden. vor beiden extremen graust es mir! mitt romney wird nun die einmalige chance haben, sowohl die republikaner auf eine gemässigte, an wirtschaftsliberalismus interessierte partei zurückzuführen, wie auch die demokraten zu zähmen. ich wünsche ihm dabei viel glück!

xEurocent
01
19.1.2012, 18:55
Marianne Gingrich, Newt Gingrich's Ex-Wife, Says He Wanted An 'Open Marriage'

http://www.huffingtonpost.com/2012/01/1... 16106.html

Odo
40
19.1.2012, 17:03
Gouverneur Perry hat sich schon vor zwei Wochen selber aus dem Rennen genommen als er nach dem schwachen Abschneiden in IA zwischenzeitlich damals schon über eine Aufgabe nachdachte.

Der entscheidende Schnitzer Perrys war aber natürlich der Moment, als er in einer Fernsehdebatte das dritte Ministerium nicht nennen konnte, welches er abschaffen möchte. Fernsehdebatten sind selten entscheidend, aber eines darf einem Kandidaten nicht passieren: Ein Schnitzer, der dauerhaft bei den Wählern hängen bleibt. Und das ist Perry eben wiederfahren. Mitt Romney hatte sich beispielsweise mit seiner 10.000 $-Wette in einer Fernsehdebatte auch einen Schnitzer geleistet, aber über den redet keiner mehr und der ist den meisten Wählern nicht im Gedächnis hängen geblieben.

peter schmidt
 
01
19.1.2012, 18:33
Im uebrigen hat dein held iowa doch nicht gewonnen

Aber die zaehlprobleme sind ja geradezu eine grunvoraussetzung fuer rep praesidenten in letzter zeit

Jörg Schmidt XS
00
19.1.2012, 17:12

nein natürlich nicht...schon mal daran gedacht dass die dems die szene bereits in attack-ads einbauen? lol

xEurocent
14
19.1.2012, 17:21

Speziell in Verbindung mit seinen jüngsten Aussagen, dass über 370.000 Dollar Verdienst kein großer Betrag wären (mehr als 99% der US-Amerikaner verdienen) und er als einer der reichsten Menschen des Landes gerade mal 15 Prozent an Steuern bezahlt. Da lässt sich ein schönes Out-of-Touch-Ad gestalten.

Enrico Knaak
20
19.1.2012, 16:48
Eine gute Nachricht für Gingrich

Aber die Zeit ist knapp. Er muss Romney in South Carolina schlagen.

Wo, wenn nicht dort. Da hat er im Dezember mit 20 Punkten vor Romney geführt.

In Florida wiederum hat Romney gute Umfragewerte.

Gingrich braucht den Boost. Sofort.

Jan Karlseder
03
19.1.2012, 21:50

Laecherlich. Gingrich ist vollkommen chancenlos. der ist so verlogen und unsympathisch, dass ihn nicht einmal die ultrarechten republikaner leiden koennen.
er ist zwar intelligent, hat aber einfach einen unglaubliches miesen charakter. aehnlich wie der schuessel.

Andreas Schneider
02
19.1.2012, 22:37

ja, der vergleich sitzt.

Dr. Ehrlich
00
19.1.2012, 17:10
wozu?

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