Moskau

Ex-Blair-Mitarbeiter bestätigt "Spionagestein"

19. Jänner 2012, 16:18
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    foto: epa/ntv

    Der Stein des Anstoßes.

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    foto: ap photo/rtr russian channel

    Der Anstoßer des Steins.

Briten setzten "falschen Stein" mit Kommunikationstechnik ein

London - Rund sechs Jahre nach der Zerschlagung eines britischen Spionagerings in Russland hat ein Vertrauter des früheren britischen Premierministers Tony Blair die Vorwürfe Moskaus gegen London bestätigt. In einer Dokumentationsreihe des Senders BBC über Russlands Verhältnis zum Westen, deren Ausstrahlung am Donnerstag beginnen soll, bezog sich Blairs Ex-Büroleiter Jonathan Powell, auf den Fall, bei dem ein toter Hightech-Briefkasten in Form eines mit modernster Kommunikationstechnik ausgerüsteten falschen Steins zum Einsatz gekommen war. Der "falsche Stein" sei "verfänglich" gewesen, sagte Powell.

Das russische Fernsehen hatte Anfang 2006 eine Fernsehdokumentation über die Ermittlungen zu dem Spionagering gesendet. Darin hieß es, der Spionagering habe sich einer ganz neuen Technik bedient, bei der ein als Stein getarnter "toter Hightech-Briefkasten" zu Einsatz gekommen sei. Russischen Informanten seien an dem in Moskau platzierten Stein vorbeigegangen und hätten mit einem Mini-Computer Daten übertragen. Wenige Tage darauf habe dann ein britischer Botschaftsangehöriger an dem Ort die Daten abgerufen, hieß es in dem TV-Beitrag.

Der russische Geheimdienst FSB hatte die Affäre zum Anlass genommen, um den Vorwurf zu untermauern, dass der britische Dienst Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Menschenrechtsorganisationen in Russland finanziell unterstütze. Premier Blair hatte sich damals geweigert, den Vorfall zu kommentieren, das britische Außenministerium hatte verdeckte Verbindungen zu russischen NGOs zurückgewiesen. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
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Bumm Uckl
00
der stein trägt eindeutig Q's handschrift

... was in moskau noch keiner gemerkt hat: er kann mit wenigen handgriffen im nullkommanichts vom scheintoten briefkasten in ein quicklebendiges hi-tech postlermoped umgebaut werden;

Raptor Jesus
00
29.1.2012, 19:00
Also war es doch keine Verschwörungstheorie von seitens Moskau.

die dudeheit
00
20.1.2012, 12:19
RT rules.

FFluXXuSS
00
20.1.2012, 11:20
Krawuzikapuzi!

Mir fallen sofort 10 ähnlich skurile Möglichkeiten ein, Daten zu übermitteln!

Snieftaps
00
20.1.2012, 10:24
xD

"stein des anstosses"
"anstosser des steins"
"the spy who stoned me"
"spy rocks"

Filicijo
24
20.1.2012, 10:03
NGO's sind Spione

in britischem oder amerikanischem (oder beiden) Dienst in jedem Land !

Jürgen Rembremerding
31
20.1.2012, 10:12
Könntest Du das z.B.

an den Beispielen "Welthungerhilfe" oder "Amnesty International" bitte mal für uns näher darlegen.

Andrei Tchoubrikov
00
22.1.2012, 11:51
"Amnesty International"

100%
einfach deren Sponsorenliste durchschauen.

Redwraithvienna
00
25.1.2012, 18:56
Wenn alleine die Sponsorlisten reichen um sowas zu 100 % zu bestätigen

dann muss auch der Schluss "Hilter war Nazi, Hilter war Vegetarier, alle Vegetarier sind Nazis" richtig sein.

Dr. Viktor Frankenstein
00
20.1.2012, 09:54
Ich verstehe das nicht.

Heutzutage kann man ja riesige Datenmengen direkt ueber das Internet schicken (verschluesselt wenn's sein muss) oder auf einem winizgen USB-stick durch die Post verschicken. Wozu braucht man da einen "kuenstlichen Stein" um die Daten weiterzugeben?

Redwraithvienna
00
25.1.2012, 18:58
Datenströme sind rückverfolgbar

vielleicht nicht lesbar, aber man kann zumindest rausfinden von wo sie kommen.

Hier gehen zwei Leute an unterschiedlichen Tagen / Wochen an der selben belebten Stelle vorbei ...

Da nachzuweisen wer der Empfänger und wer der Sender ist ist schon viel schwieriger.

re flexion
00
20.1.2012, 15:03
Abgesehen davon

dass das Ganze 5 und noch mehr Jahre her ist (da hat sich technisch einiges geändert), sind Wege vom Informanten zum Empfänger sowohl über Post als auch Internet innerhalb Rußlands leichter überwachbar/ausforschbar als dieser.

Jürgen Rembremerding
21
20.1.2012, 10:10
weil es cooler ist?

lou cyphre
03
20.1.2012, 09:31
liebe derstandard.at-redaktion!

DANKE für die bilduntertitel :) immer wieder erfrischend...

der schwitzbär der schwitzt sehr
25
20.1.2012, 02:21
Ha ha die dummen Russen

die dachten, wenn sie die Sowjetunion beerdigen würden, würde man sie nicht mehr drangsalieren

Erst wenn das letzte Barrel Öl befreit ist, werden die Heuschrecken Ruhe geben

vheissu
01
20.1.2012, 09:09
keine Angst!

das ist ein Spiel, das auf Gegenseitigkeit beruht...

Jürgen Rembremerding
26
19.1.2012, 22:09
Q ist der Größte!

Bertel Mann
06
19.1.2012, 21:03
Was? Die Guten haben spioniert? Niemals!

gewissengewissen
 
00
19.1.2012, 16:19
gibts heute an jeder Supermarktkasse: RFID mit Stammkundenkarte ...

... heute schon gestammkundet?

indi mozart
 
00
20.1.2012, 09:41
so habe ich das gerade von deren seite copypasted

"...Sie muss nur die Wahre vor der smartDISPLAY halten..."

da steckt was dahinter...

ansonsten faende ich es mal toll wenn ich beim supermarkt einkauf endlich mal ne rechnung in form eines excelsheets kriegen koennte...kassenbons finde ich echt anstrengend zum preisvergleichen...

haushalts

Krawuzi Kabuzi
01
19.1.2012, 18:22
Der EU-Paß tut's auch

Und gibt nebenbei auch interessantere Daten her...

Prinzipal
01
19.1.2012, 23:11
genau

name, große, augenfarbe

*gähn*

Pjotr Ratschkovskij
22
19.1.2012, 16:06
Das ist mit ein Grund, warum der Westen Putin und seine Geheimdienstler fürchtet

Man kann sie nicht so leicht austricksen.

Coleman Silk
12
19.1.2012, 16:31

eh klar - das sind leute, die die udssr trotz viel schwächeren volkswirtschaftlichen eckdaten zu einem global player gemacht haben.

selbstverständlich gibts da noch ein paar andere faktoren, deren aufzählung hier den rahmen sprengen würde, aber fakt ist: ohne eine sehr clever agierende mittlere führungsschicht wäre der sowjetkommunismus schon viel früher geschichte gewesen.
besonders interessant: das waren oft, wie man heut weiß, nicht mal überzeugte kommunisten, sondern überzeugte russen, die den komm. als werkzeug sahen.sie hätten auch andere werzeuge benützt und sie tun es heute.

wuestenfuchs
00
22.1.2012, 20:27

prinzipiell sind die volkswirtschaftlichen voraussetzungen der sowjetunion ziemlich gut gewesen. massig bodenschätze etc.

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