A10 wegen Unfalls gesperrt

Lkw drohte in Kärnten von Autobahnbrücke zu stürzen

19. Jänner 2012, 13:39
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    foto: apa/gert eggenberger

    Über einen Taleinschnitt von 80 Meter Tiefe führt die Lieserschluchtbrücke.

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    foto: apa/gert eggenberger

    Ein Absturz war nach den Sicherungsmaßnahmen laut den Einsatzkräften nicht mehr möglich.

Teile der Ladung fielen auf die darunterliegende Katschbergstraße

Klagenfurt - Ein 43 Jahre alter Kraftfahrer aus Slowenien hat Donnerstagmittag auf der Tauernautobahn im Bereich des Knoten Spittal/Millstätter See in Kärnten mit seinem Lkw die Leitschiene der rund 80 Meter hohen Lieserschluchtbrücke durchbrochen und drohte abzustürzen. Der Lkw kam wegen eines Reifenplatzers ins Schleudern. Teile der Ladung - 24 Tonnen Katzenstreu - und der Leitschiene stürzten in die Tiefe. Diesel trat aus und wurde von der Feuerwehr gebunden. Verletzt wurde niemand.

60 Feuerwehrleute aus Spittal, Seeboden und Lendorf sicherten den Laster, damit er nicht abstürzten konnte. "Es sind zwei spezielle Bergungskräne eingetroffen. Die Bergung wird aber noch dauern, damit nicht weitere Teile der Leitschiene, des Lasters oder Material in die Tiefe stürzen", sagte der Seebodener Feuerwehrkommandant Leonhard Heitzmann Donnerstagnachmittag. Ein Absturz war laut Polizei dank der raschen Sicherungsmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

Der Lkw-Lenker befreite sich selbst aus der Kabine und erlitt einen leichten Schock. "Es gibt keine Hinweise auf eine Übermüdung oder eine Alkoholisierung des Kraftfahrers", sagte ein Polizist.

Rettungsgasse funktionierte

Die A10 wurde in Richtung Villach gesperrt, wie auch die unter der Brücke hindurchführende Katschbergstraße (B99) zwischen Spittal und Seeboden. An eine rasche Aufhebung der Sperre glaubte am Nachmittag niemand von den Einsatzkräften. Die Umleitung sollte zumindest bis 18.00 Uhr aufrecht bleiben.

Aus Norden nachkommende Fahrzeuge wurden in Gmünd (Bezirk Spittal) von der Autobahn geleitet, der Stau reichte bis dorthin zurück. Ein Autobahnpolizist sprach von "keinen Problemen beim Bilden der Rettungsgasse im Stau". Bei Spittal-Ost konnten die umgeleiteten Fahrzeuge wieder auf die Tauernautobahn auffahren.

Die Feuerwehr band auch aus dem beim Unfall beschädigten Sattelschlepper ausgeflossenen Dieseltreibstoff, von dem ein Teil auch in den Oberflächenabwasserkanal der 180 Meter langen Brücke gelangte. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 68
1 2
Ätzend
00
25.1.2012, 11:42
"Leichten" Schock ?

Der Mann hat recht gute Nerven, wenn man sich das Foto so anschaut.

Wooldeworth
15
20.1.2012, 11:44
Die Rettungsgasse funktionierte

Klar, rechts war keine Leitschiene, alle die nach rechts ausgewichen sind, waren sofort weg...

was weisich
21
20.1.2012, 11:02
Lkw drohte in Kärnten von Autobahnbrücke zu stürzen

Es wird immer schlimmer mit den Selbstmorddrohungen. Ganze Lastwagen jetzt schon.

Sternchen100
00
20.1.2012, 10:26

Also der Fahrer des LKWs und die Autofahrer auf der Katschbergstraße hatten wohl 100 Schutzengel parat... Und die Feuerwehr mit dem Katzenstreu schon das Bindemittel für die Diesellache.

Angelika70
00
20.1.2012, 09:10

Lustig, wie Eugen Freund sich in der ZIB bei "24 Tonnen Katzenstreu" vor Lachen fast verschluckt hat. :-)

oblomow II
00
20.1.2012, 08:33
net foi owi

... sunst muaßt durt bleim ...

yomellamo
27
20.1.2012, 07:08
wo wurde die leitschiene denn "durchbrochen"??

ich seh nur eine leitschiene die gehalten hat und den LKW vor dem absturz bewahrt hat.

Oklahoma
42
20.1.2012, 10:07
? ? ?

Setzt dich ins Führerhaus und beurteile deine Situation nochmals.

yomellamo
04
20.1.2012, 11:23

dank der leitschiene, die gehalten hat kann der fahrer die situation immer noch beurteilen... und ist nicht samt laster die bruecke hinunter gefallen.

der schwitzbär der schwitzt sehr
13
20.1.2012, 03:01
durchaus sinnvoller Transport

Katzenstreu ermöglicht die Wohnungshaltung von Katzen und erspart somit tausende Tonnen Psychopharmaka - da darf auch schon mal ein kleiner Unfall passieren

KhalilG
 
00
20.1.2012, 11:04

absolut richtig, die sind ein beruhigungsmittel auf vier pfoten!

ununnilium
14
20.1.2012, 02:26

http://www.kobuk.at/2012/01/k... edium-apa/

Die Leitplanke hat zwar nur "grad halt" geholfen, aber sie hat funktioniert, wie sie sollte.

Ben Hemmens
09
20.1.2012, 01:08
Da es ein ziemlich blödes Schicksal wäre, von einem Haufen Katzenstreu

erschlagen zu werden, samma froh dass es niemanden erwischt hat.

FrühpensionsTschuschnLesbenHausfrau
09
19.1.2012, 22:25
Dass in Kärnten alles mögliche vom Himmel fällt ist aber auch nichts neues.

sound and vision
228
19.1.2012, 21:30
wie pervers:

katzenstreu, umweltschädlich mit einem lkw transportiert.

wozu braucht eine katze "katzenstreu"? die soll doch draußen sch.... und lulu machen. und für die paar mal reicht zu hause ein kisterl mit zeitungspapierfetzen, sand oder sägespäne (natürlich nicht im wohnzimmer.....).

einem raubtier nicht die freie natur zu bieten, ist wohl eine der besonders schäbigen und egoistischen arten von tierquälerei. das tier wird binnen kürzester zeit genauso degeneriert sein wie der/die halterin.

andererseits stimmt es positiv zu wissen, dass viele leute genug geld, etwa für tierquälerei haben. da haben sie noch viel finanziellen spielraum bei einer eventuellen wirtschaftskrise.

Ätzend
00
25.1.2012, 11:44

Sag mir schnell, wo dein Garten ist, und meine Miez bekommt den ihr zustehenden Auslauf, den ich ihr vor meiner Stadtwohnung leider nicht bieten kann...

schurlibub
03
20.1.2012, 14:30

Stimmt, meine Katze ist genauso degeneriert wie ich: Will den ganzen Tag nur schlafen, fressen, bumsen.

salvador neira
00
20.1.2012, 11:26

Katzen sind Haus- keine Raubtiere

sound and vision
20
20.1.2012, 12:05
was, bitte, soll das für eine tierordnung sein:

"haustiere"?
eine unterordnung der säugetieren?

bzw. anders gefragt: wollen Sie allen ernstes behaupten, dass ca. 10.000 jahre domestizierung einer tiergattung sie so sehr verändert, dass sie ihre natürlichen instinkte, triebe etc. verliert?

oder glauben Sie, dass gott die "haustiere" erschaffen hat und auf der welt-modelleisenbahn in die wohnung des menschen gestellt hat?

oder wollten Sie lediglich die widernatürliche, das tier degenerierende wohnungshaltung von katzen mit einem klug klingenden, einprägsamen satz rechtfertigen?

egal.
bitte schlagen Sie mal in einem seriösen werk nach, zu welcher familie hauskatzen gehören bzw. was "katzen" sind.

Thank God I'm A Country Boy
00
20.1.2012, 13:13

domestizierte Tiere.
Wie. also unsere Vorfahren und so- haben Katzenn über Jahrhunderte, nein Jahrtausende gezüchtet.
Katzen haben zwar noch viel mit den Raubkatzen gemein, von denen sie abstammen, sind aber keine mehr.
So wie Kühe nicht mehr fit sind, in der freien Natur zu leben wie ihre Cousins die Büffel und Bisons und so weiter, so sind Katzen eigentlich nicht mehr dafür geschaffen, ohne menschliche Versorgung zu leben.
Dass sies (mit hoher Ausfallquote) trotzdem schaffen, ist zwar richtig, aber sie haben kein leiwandes Leben in der Natur. Ohne menschliche Unterschlüpfe würden sie bald aussterben. Aber es gibt ja noch genug Bauernhöfe.

Alexander67
00
21.1.2012, 10:24

Kühe sind noch recht fit, was das Überleben in freier Natur betrifft, wie man an den entlaufenen Kühen des letzten Jahres sehen konnte. (Die Gefahr den Winter nicht zu überstehen ist auch für Wildtiere groß)

sound and vision
00
20.1.2012, 13:56
...und das ist das besondere an hauskatzen:

die können tatsächlich noch "verwildern", also in ihrem natürlichen lebensraum (= wald, wiese, felder, etc. - nicht großstadt) überleben, so sie ihre natürlichen fähigkeiten behalten durften, also nicht kastriert oder sterilisiert wurden.

ein hund wahrscheinlich eher nicht.

deshalb ist eine reine wohnungshaltung einer katze in jedem fall eine verstümmelung dieses tieres. die muss nach draußen, ein wenig echte tiere jagen (mäuse, ratten, libellen, vögel,...) und auch ihr revier verteidigen. denn katzen haben tatsächlich ein solches.

Thank God I'm A Country Boy
00
20.1.2012, 14:08

das erzählst du mal am besten den Leuten, die sich um solche Streunerkatzen kümmern.
Frag die doch mal, wie alt eine Katze in freier Natur wird, selbst wenn man die rausrechnet, die das Welpenstadium überleben. Eine realistische Chance, älter als zwei Sommer zu werden haben sie nur, wenn sie in der Nähe von Menschen leben, zumindest etwas Futter bekommen bzw stehlen können, und in den kältesten Wintertagen einen Unterschlupf haben.
Das ist in Österreich meist kein Problem, das gelingt den Streunern schon, aber Abseits von Menschensiedlungen wirst du nie Katzen finden.
Nein, Katzen sind Haustiere, auch wenns dir nicht taugt.

sound and vision
00
20.1.2012, 14:17
ich sage nicht,

dass haukatzen keine haustiere sind.

sie sind haustiere, die auch in der freien natur leben können müssen.

sie sind definitiv keine wohungstiere.

ist denn das so schwierig zu verstehen?

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