US-Umfrage

Unabhängige Wähler wenden sich von Obama ab

19. Jänner 2012, 13:05

Nur 31 Prozent befürworten Politik des US-Präsidenten - Vor allem Wirtschaftsfragen entscheidend

Washington - US-Präsident Barack Obama kann einer Umfrage zufolge bei der Wahl im November nicht mehr so stark auf die Unterstützung der nicht festgelegten Wähler zählen. Aus der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung von "New York Times" und CBS News geht hervor, dass eine Mehrheit der weder zu den Republikanern noch zu den Demokraten tendierenden Wähler unzufrieden mit seiner Politik ist.

Diese werde nur von 31 Prozent dieser Wählergruppe befürwortetet. Zwei Drittel seien zudem nicht der Ansicht, dass Obama Fortschritte bei der Ankurbelung der Wirtschaft erzielt habe, eines der wichtigsten Themen des Wahlkampfes. 2008 hatten 52 Prozent der parteipolitisch ungebundenen Wähler für Obama gestimmt.

Unter allen Wählergruppen haben laut Umfrage 38 Prozent eine positive Meinung von Obama, 45 eine negative und 17 Prozent keine. Der Demokrat liegt demnach gleichauf mit dem Republikaner Mitt Romney, der als wahrscheinlichster Herausforderer gilt. Gegenüber anderen etwaigen republikanischen Kandidaten lag Obama in Führung. (APA/Reuters)

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Posting 1 bis 25 von 143
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uncle sam3
00
frischen

wind braucht das land bitte!

Zitronenbaum
00
23.1.2012, 12:55

Er hats zumindest versucht. Aber wenigstens: Obama > Bush Jr.

NicoPelikan
00
22.1.2012, 04:56
die Fundamentalopposition der Reps zeigt Fruechte ;-((

Europa kann bei einer Abloese Obamas nur verlieren !

NicoPelikan
00
22.1.2012, 04:53
die Funda

das ist fix
11
21.1.2012, 11:12
Keine Wunder -

der ist ja die Entäuschung schlechthin, apropos das Guantanamolager gibt es noch immer.

das ist fix
01
21.1.2012, 13:57

wer solche leute in der mannschaft hat, der darf sich nicht über mangelnde zustimmung wundern:
http://www.youtube.com/watch?v=f5-eWDbJHsw

Walter J. Ferstl
00
31.1.2012, 19:58
Widerlich, diese Person.

martin kernschlucker
00
21.1.2012, 09:49
Obama punktet mit Verzicht auf Iran Angriff

John Malkovich
11
21.1.2012, 00:20
Let's Stay Together.

... ich glaube mit dieser sorgenfreien Lässigkeit steckt Obama jeden stocksteifen Republikaner in die Tasche.

http://www.cbsnews.com/8301-3174... d-my-song/

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
10
20.1.2012, 19:15
[Propagandapranger]

Bizarr. Ron Paul bekam bei den Vorwahlen bis jetzt die zweitmeisten Stimmen (22,4%), doppelt soviel wie Newt Gingrich (10,7%) und eineinhalb soviel wie Rick Santorum (14,4%) und trotzdem wird Paul von den Mainstream Medien totgeschwiegen, so als gäbe es ihn gar nicht.

siu
10
24.1.2012, 10:03
[Propagandapranger]

Popular Vote:
Mitt Romney: 294'813
Gingrich: 282'907
Paul: 160'944
Santorum: 155'357

http://en.wikipedia.org/wiki/Repu... ries,_2012

was Sie da vorrechnen, ist billigste (und falsche) propaganda...

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
01
24.1.2012, 19:32

@ Sie Scherzkeks! Das war der Stand VOR South Carolina (siehe Datum meines Postings).

U-Bahn Steuer
10
21.1.2012, 15:03

ich befürchte auch, dass die österreichischen wähler hier gezielt manipuliert werden!

LeChacal
13
20.1.2012, 10:47
Er hat halt versagt.

Ich finde, er ist ein guter Präsident und schlägt sich gar nicht mal schlecht.

Doch gemessen an seinen vollmundigen Versprechen hat er total versagt. - Nicht, dass er der erste Politiker ist, dem das passiert. Aber KAUM was von dem, was er angekündigt hat, hat er auch so durchbekommen.

Mich wundert eigentlich, dass den Republikanern beim Blockieren so freie Hand gelassen wird - hingegen, wenn sie selbst an der Macht sind, lässt man sie alles tun, was sie wollen...

Quintus Beckloeffel
26
20.1.2012, 11:42

Das ist das Problem: Erfolg bei den Wählern hat meist der, der die unseriöseste Spanne zwischen vollmundiger Politprahlerei und realistischer Umsetzungschance aufzubauen in der lage ist.

Lustig ist nur, dass die "fortschrittlichen Kräfte" das nur bei Rechtspolitikern registrieren und in kindlich-naiver Weise in unkritische Verzückung zu verfallen berit sind, sobald ein weltanschaulich genehmer Prahlhans die Bühne betritt.

Wenn ich da an Obamas Wahlkampf zurückdenke, da waren die "kritischen Intellektuellen" ja kurz davor, Obama heiligzusprechen. Naja, immerhin hat es für den Friedensnobelpreis gereicht.

sainty1
27
20.1.2012, 10:10
die Republikaner haben es verstanden mit ihrer Blockadehaltung

das Land ins Chaos zu stürzen und die Schuld Obama zuzuschieben..typisch..Konservative..

Georg Schütt
00
22.1.2012, 16:30
Es ist nicht die Aufgabe einer Opposition, der Regierung das Leben leicht zu machen.

Dass Sie bemängeln, dass die Opposition in den USA Ihre Aufgabe erfrüllt, sagt mehr über Ihre zweifelhafte Auffassung von Demokratie aus als über die GOP.

RealSaturos
01
20.1.2012, 18:19
er ist selbst schuld

er hatte über 2 Jahre lange eine solide Mehrheit in beiden Parlamenten (Kongress, Representatenhaus).

Er hat sich in diesen 2 Jahren von den Republikanern an der Nase herumführen lassen und sinnlos versucht sie für seine Vorhaben zu gewinnen, was natürlich nicht funktioniert hat. Und er auch nicht nötig gehabt hätte mit den soliden Mehrheiten.

John Malkovich
11
20.1.2012, 21:58

Ich glaube auch, dass es in den ersten beiden Jahren vor allem an Obamas eigenen Parteikollegen lag. Die Demokraten sind ein ziemlich störrischer Haufen, im Gegensatz dazu lassen sich republikanische Abgeordnete recht schnell auf Parteilinie einschwören. Hinzukommen die aufwendigen Prozedere der Gesetzwerdung. Ein 'Act' durchläuft im US Kongress unzählige Ausschüsse ehe es zur Abstimmung kommt. Ohne Chance auf Verabschiedung (filibuster) wird er erst gar nicht zur Abstimmung gebracht. Und dann müssen sich das 'House' und der Senat noch auf eine gemeinsame Version verständigen, die daraufhin in beiden Kammern separat abgesegnet wird.. bei einer knappen Mehrheit in einer von beiden Kammern kann das schon mal zur absoluten Geduldsprobe werden.

bratak
00
20.1.2012, 10:56
jupp, is in (fast) jedem land so

konstruktive konservative dürften heutzutage eine seltenheit sein.

Odo
33
20.1.2012, 09:48
Präsident Obama ist heute drei Jahre in seinem Amt, Zeit für eine Zwischenbilanz aus Sicht seiner Demokratischen Partei. Der haben drei Jahre Obama nicht gut getan, sondern haben ihr im Gegenteil einen beispiellosen Niedergang beschert (Teil 1):

Per Saldo haben die Demokraten seit Obamas Amtsantritt verloren:

- 6 Sitze im US-Senat (wobei die Verluste bei einem ungünstigeren Wahlzyklus 2010 noch größer ausgefallen wären)
- 64 Sitze im US-Repräsentantenhaus (wodurch die Demokraten die Mehrheit dort verloren)

dazu in den US-Bundesstaaten

- 9 Gouverneure
- 11 Vizegouverneure ("Lieutenant Governor")
- 8 Innenminister ("Secretary of State")
- 5 Generalstaatsanwälte ("Attorney General")
- 155 Sitze in den Senaten der Bundesstaaten (wodurch die Demokraten in 10 Senaten ihre Mehrheit verloren)
- 610 Sitze in den Repräsentantenhäusern der Bundesstaaten (wodurch die Demokraten in 16 Repräsentantenhäusern ihre Mehrheit verloren).

peter schmidt
 
00
20.1.2012, 11:40
Lol und wieviele sitze hat die dem. Partei im wahlkampf 2008 gewonnen

xEurocent
24
20.1.2012, 10:27

Ich finde es gut, dass sie uns die Bilanz aus Sicht der demokratischen Partei geben. Niemand anderer könnte diese so neutral und objektiv verfassen wie sie!

Odo
42
20.1.2012, 09:48
Präsident Obama ist heute drei Jahre in seinem Amt, Zeit für eine Zwischenbilanz aus Sicht seiner Demokratischen Partei. Der haben drei Jahre Obama nicht gut getan, sondern haben ihr im Gegenteil einen beispiellosen Niedergang beschert (Teil 2):

Die Republikaner stellen damit auch erstmals seit 1929, seit 83 Jahren, mehr als 4000 Senatoren und Abgeordnete in den Bundesstaaten.
Noch nie in der US-Geschichte gab es einen auch nur annähernd vergleichbaren "Aderlass" einer Partei, selbst bei den Republikanern nach dem "Watergate"-Skandal nicht.Nicht verwunderlich,dass Obama außerhalb der Hochburgen der Demokraten mittlerweile eine "persona non grata" ist und kein wahlkämpfender Demokrat mehr zusammen mit ihm gesehen werden möchte.
Die Demokraten sollten besser hoffen, dass Obama die Wahlen am 6. November verliert. Sonst könnten die Demokraten in fünf Jahren zur "Küstenpartei" zusammenschrumpfen: Stark an der Ost- und Westküste der USA (und natürlich in HI), im Rest der USA chancenlos.

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