Shopping-Studie

Jeder Kärntner hat zwei Quadratmeter Verkaufsfläche

19. Jänner 2012, 12:48
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    foto: apa

Die Kärntner haben am meisten Auswahl, wenn es um die Einkaufswahl geht - Schlusslicht ist Vorarlberg

Wien - Die Kärntner scheinen beim Einkaufen die Qual der Wahl zu haben. Ihnen stehen pro Kopf 1,99 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung. Knapp gefolgt von den Niederösterreichern (1,98 m2) und Steirern (1,91 m2). Schlusslicht ist Vorarlberg mit 1,46 Quadratmetern, sie kaufen jedoch auch in der Schweiz ein. 2012 wird die Verkaufsfläche in Relation zur Einwohnerzahl in Niederösterreich und im Burgenland am stärksten ansteigen, so die Ergebnisse einer am Donnerstag veröffentlichten RegioData-Studie.

Nahezu 15 Millionen Quadratmetern Verkaufsfläche stehen den Österreichern im Einzelhandel zur Verfügung. Damit kommen sie auf eine Verkaufsflächendichte von rund 1,76 Quadratmetern pro Einwohner und liegen damit hinter der Schweiz (1,88 Quadratmeter) im Europaranking auf den zweiten Platz. Angesichts dieser hohen Werte verwundere es nicht, dass die Flächen in Österreich nur mehr langsam um rund 200.000 Quadratmeter pro Jahr wachsen, so die Studienautoren. In Polen dagegen gebe es noch jährliche Steigerungen von nahezu 1 Million Quadratmetern.

In den vergangenen sechs Jahren ist die Verkaufsflächendichte im Burgenland mit plus 15 Prozent am stärksten gewachsen. Ebenfalls deutlich zulegen konnte Vorarlberg mit 14 Prozent. 2012 wird die Verkaufsflächendichte in Burgenland und in Niederösterreich stärker ansteigen. Ausschlaggebend dafür werden die Eröffnung des Shopping Centers Villagio in Parndorf sowie jene des Shopping Centers G3 in Gerasdorf sein. (APA)

C_one Rider
01
26.1.2012, 12:16
Achtung Speckgürtel

Wenn neue Verkaufsflächen entstehen, bitte bestehende Flächen verdichten, denn die berühmten Speckgürtel, die fast schon jedes österreichische Dorf zieren, sind unerträglich!!

Viktor Crowford
01
26.1.2012, 08:43
Ich bin mir nicht sicher was die Aussage von dem sein soll.

Weil Wiener werden im Schnitt sicher mehr "Auswahl haben, wenn es um die Einkaufswahl geht". Nicht wegen Verkaufsflächen pro Kopf, sondern weil Wien schlichtweg klein genug ist, dass alle Bewohner auch realistisch die ganze Verkaufsfläche erreichen können.

Ich bin der Meinung...
10
20.1.2012, 19:12
Die Verkaufsflächen

scheinen umgekehrt proportional zur Kaufkraft zu sein.

Was auf den ersten Blick ein Widerspruch ist, ist bei näherer Betrachtung die logische Konsequenz.

Weil man nur finanzschwache Kunden direkt durch sein Lager, das zugleich Verkaufsfläche ist, schicken kann. (Das nennt sich dann Diskonter)

Zahlungskräftige Kunden kommem mit weniger Quadratmeter aus, lassen sich dafür aber gerne bedienen. (Das nennt sich dann Fachgeschäft!)

Sand
00
20.1.2012, 10:50
In Kärnten hat man früh erkannt, dass das es auch in Italien und Slowenien Verbraucher gibt

In Kärnten lernen die VerkäuferInnen sogar Slowenisch. Und das trotz im Land des braunorangen Gsperls. Im Burgenland (Parndorf) scheint sich was zu bewegen nachdem die Wacht am Ostwall doch abgezogen wurde.

Lappe ohne Rentier
00
20.1.2012, 10:15
Da hat ja ein blödes Hendel mehr Fläche...

...zur Verfügung als so ein armer Kärntner oder ein arme Kärntnerin...

Herzelichst
Ihr Lappe

Herman Toothrot
00
20.1.2012, 15:06

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