Londoner Polizei gab in zwei Jahren 42.000 Euro für Zeitansage aus

19. Jänner 2012, 12:08

Polizisten riefen zehntausende Male automatische Auskunft an

Die Londoner Polizei hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 35.000 Pfund (42.000 Euro) ausgegeben, um herauszufinden, wie spät es ist: Diese Summe kosteten Anrufe von den Telefonen der Metropolitan Police bei der automatischen Zeitansage, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten hervorgeht.

110.000 mal die Zeitansage bemüht

Bei Kosten von 31 Pence (0,372 Euro) pro Anruf bedeutet das, dass Londoner Polizisten binnen zwei Jahren 110.000 mal die Zeitansage bemüht haben. Mehr als 200.000 Pfund (239.851 Euro) kosteten außerdem die Anrufe der Londoner Polizei bei der Telefonauskunft.

Ein Sprecher betonte, die Exekutive bemühe sich, Ausgaben einzusparen. Doch gebe es "auf der Hand liegende Gründe", die Telefondienste in Anspruch zu nehmen. Viele Polizisten arbeiteten nicht im Büro und hätten damit keinen Zugang zum Internet, um sich über Telefonnummern oder die genaue Zeit zu informieren. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
einfache Erklärung darf nicht sein.

Der Polizist unterwegs ruft die Zeitansage an, obwohl das Telefon eine exaktere Uhr (ohne Verzögerung) eingebaut hat?
Ich denke eher, das bekommt jemand eine Provision.

haben sie Einblick in die Standardausstattung der Londoner Polizei ?

Ein bisschen mitdenken!

Wenn jemand von unterwegs die Zeitansage anruft, muss er wohl ein Telefon haben!

um des geld uhren kaufen...?
wenns scho a telefon haben, ein polizeiinternes service anrufen..?

Little Britain…

Zeitansage anrufen, laufen lassen und sich ein Stündchen aufs Ohr legen...

ev. geht es ja um die genauigkeit der zeitansage. eine normale uhr kann nach einigen wochen schon mal um eine minute vor oder nach gehen.

...weil es ja sonst absolut keine Möglichkeit gibt, zur exakten Zeit zu kommen? :o

* Funksignal für Funkuhren (DCF77 für Mitteleuropa, MSF für England)
* RDS-Radio
* GPS
* GSM
* NTP

Handys können schon seit Jahren das Zeitsignal aus dem GSM-Netz auslesen. Der Provider muss es halt übertragen, was viele leider nicht tun.

GPS ohne Uhrzeit geht gar nicht. Die ist immer mit dabei.

Je nach Radiosender wird auch über RDS die Zeit übertragen.

Hat man eine Internetverbindung (und alle Smartphones haben eine), dann kann über NTP die Zeit synchron gehalten werden.

Und eine billige Funkuhr kriegt man bei Tschibo beim Kauf von zwei Packerl Kaffee mitgeliefert oder so.

Dienst-Armbanduhren

wären billiger.

Dumme Polizei

um das Geld könnten sie eine eigene Zeitansage einrichten

das nennt man echten sicherheit

in london wird sogar die zeitansage polizeilich überprüft....

Die rufen wenn sie unterwegs sind von der Telefonzelle aus die Zeitansage an? Muss so sein, denn jedes Handy hat schließlich eine Uhr.

Hat noch jemand den Verdacht, dass die Zeitansage einfach die beliebteste Variante war, bei Bedarf ein wichtiges Telefonat vorzutäuschen?

über die genaue uhrzeit kann man sich mittels einer uhr informieren.

Seit wann?

mit uhren im weitesten sinne seit einigen tausend jahren, mit der taschenuhr erst seit 1510.
ist zugegebenermaßen etwas neu für den durchsschnittsexekutivbeamten.

Aber bevor die Scherzkekse auf ihren Diensthandys die Uhrzeit ablesen oder in der Zentrale anrufen und dort jemand was im Internet sucht geben sie lieber 42 Fetzen aus. Um das Geld hätte jeder ein Smartphone bekommen.

armbanduhr? gibts das nicht mehr?
da gibts sogar welche mit zeitsignal.

und die ganz modernen so wie ich haben ein smartphone, da gibts zB apps wie die hier https://market.android.com/details?i... .ClockSync um immer die genaue zeit zu wissen.

???

Ich glaube, ich habe in dem Artikel etwas missverstanden.

Falls nicht, gibt's eine ziemlich aktuelle technische Errungenschaft, die dabei behilflich sein kann, informiert zu sein wie spät es ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Armbanduhr

Wäre dies bei uns der Fall, wäre KHG Eigentümer der ZeitansagenFirma, Justizministerin Karl würde ein Gesetz erlassen, dass das Tragen von Armbanduhren im Dienst verboten ist und es verpflichtend ist, dass Polizisten diese Zeitansage anrufen. Meischberger & Hochegger würden die Software der Zeitansage besorgen.

Ich glaub Meischberger+Hochegger würden nur 2 Monate damit verbringen, nach potenziellen Softwareanbietern zu suchen um nachher keine Ergebnisse abzuliefern und eine Millionengage zu kassieren.

Ihre Kritik lasse ich mal inhaltlich unkommentiert.

Aber die Frau Karl in einem Atemzug mit KHG & Co zu nennen ist doch etwas sehr übertrieben.

"Viele Polizisten arbeiteten nicht im Büro und hätten damit keinen Zugang zum Internet, um sich über Telefonnummern oder die genaue Zeit zu informieren."

und wozu ist die zentrale und cb-funk da?

Oder die kleine Zeitanzeige auf dem Handy das sie ja offensichtlich zum Telefonieren benutzen ;)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.