Linux-Desktop KDE 4.8 veröffentlicht - und unter der Lupe

Andreas Proschofsky, 25. Jänner 2012, 17:22
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    screenshot: andreas proschofsky

    Die Dateiansicht des File Managers Dolphin wurde von Grund auf neu geschrieben. Zu den neuen Funktionen gehört die Möglichkeit, Elemente auch in der Detail-Ansicht gruppiert darzustellen.

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    screenshot: andreas proschofsky

    Auch die Darstellung von langen Dateinamen wurde verbessert. Darüber hinaus passt sich die Auswahlfläche jetzt enger an Icon und Schrift an.

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    Der Alt-Tab-Switcher wurde auf Basis von QtQuick neu implementiert, rein äußerlich bemerken die NutzerInnen zunächst einmal wenig davon. Ein neues Design soll für die nächste Release kommen.

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    screenshot: andreas proschofsky

    Das "Icon Tasks"-Plasmoid steht als Alternative zur Auswahl.

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    Ebenfalls auf QtQuick portiert: Der Gerätemanagementdialog von KDE 4.8.

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    screenshot: hugo pereira da costa / kde

    Oxygen-GTK verpasst nun auch GTK+3-Programmen den KDE-Look.

Dolphin 2.0 mit neu geschriebener Dateiansicht als Highlight - Gemeinsamer Passwort-Speicher mit GNOME, zahlreiche Performance-Optimierungen

Nach einer Reihe von Betas und zwei Release Candidates hat das KDE-Projekt nun eine neue Version des eigenen Linux-Desktops zum Download freigegeben. KDE 4.8 fasst die Entwicklungen der letzten sechs Monate zusammen und bringt entsprechend wieder so manch Neues mit sich.

Dolphin

Besondere Zuwendung hat dabei der Dateimanager Dolphin erfahren. Für die Version 2.0 hat man die Dateiansicht vollständig neu geschrieben, um mit diversen grundlegenden Defiziten des bisherigen Ansatzes aufzuräumen. Bemerkbar macht sich dies nicht zuletzt in Performance-Fragen, Dolphin 2.0 geht spürbar flotter zu Werke als frühere Versionen der Software. Gerade bei der Darstellung von umfangreichen Verzeichnissen und beim Wechsel zwischen verschiedenen Anzeigemodi ist der Speed-Zuwachs augenscheinlich.

Features

Die Erneuerung der Code-Basis nutzt man dann auch gleich für weitere Verbesserungen der Software: So werden die Wechsel zwischen verschiedenen Ansichten nun mit einer Übergangsanimation visualisiert. Ebenfalls neu: Musste man sich früher eines fixen Gitters zur Anordnung bedienen, erfolgt diese jetzt dynamisch. Die NutzerInnen sehen dies unter anderem daran, dass besonders lange Dateinamen nicht mehr abgeschnitten werden. Auch sind bei gleicher Icon-Größe jetzt mehr Dateien/Verzeichnisse zu sehen als bisher, und der Klickbereich rund um ein Element muss nicht mehr gezwungenermaßen rechteckig sein, kann sich also enger an die Abmaße von Icons und Schrift halten.

Gruppenbildung

Die gruppierte Darstellung von Objekten ist nicht länger der Icon-Ansicht vorbehalten, funktioniert also auch in den Modi "Details" und "Kompakt". Zudem behebt der Rewrite diverse Schwierigkeiten mit der Tastatursteuerung und so manch andere, lange bestehende Bugs. Umgekehrt gibt es allerdings auch eine - kleine - Liste von "Regressionen", also Dingen, die in der Version 1.1 noch funktioniert haben, jetzt aber nicht mehr. Dazu gehört, dass das Verschieben von Kolumnen in der Detail-Ansicht - zumindest vorerst - nicht mehr funktioniert.

Gemeinsame Geheimnisse

Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Cross-Desktop-Zusammenarbeit macht man mit KSecretsService. Dabei handelt es sich um die KDE-Implementation des SecretService-API, das auch beim GNOME Keyring zum Einsatz kommt. Somit ergibt sich endlich die Möglichkeit, dass die Programme der beiden großen Linux-Desktops den gleichen Ort zur Abspeicherung von Passwörtern und Co. nutzen. In der aktuellen KDE-Version ist dies allerdings noch mit einer gewissen Komplexität verbunden, müssen sich die NutzerInnen doch über eine Einstellung explizit für die Verwendung des gemeinsamen Speicherplatzes entscheiden. Auf Sicht soll KSecretsService aber die bisherige Lösung KWallet vollständig ablösen.

KWin

Vor allem für Verbesserungen "unter der Haube" wurde der aktuelle Entwicklungszyklus beim Fenstermanager KWin genutzt. Einen wichtigen Teil haben dabei diverse Performancearbeiten eingenommen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Vergrößern/Verkleinern von Fenstern geht mit der neuen Version flotter vonstatten, auch der Blur-Effekt ist dank Caching jetzt wesentlich flinker. Dadurch ist es nun beispielsweise möglich, den Hintergrund eines Pop-ups schon während des Herausfahrens zu "verwischen" - bisher musste man aus Performancegründen darauf verzichten.

Effektvoll

Verbesserungen in Fragen der Skalierbarkeit des Effektsystems von KWin bringen, dass Effekte nun kommunizieren können, ob sie gerade aktiv sind - oder eben nicht. Dies führt dazu, dass sich eine hohe Zahl geladener Effekte nicht länger negativ auf die Performance auswirkt, sind doch meist gleichzeitig ohnehin nur ein bis zwei Effekte wirklich im Einsatz. Der Alt+Tab-Fensterwechsler wurde in QtQuick/QML neu geschrieben, was es ermöglicht, unkompliziert neue Arten der Visualisierung zu implementieren. In KDE 4.8 merken die NutzerInnen davon noch recht wenig, mit der kommenden Release soll es aber einen neuen Default-Look geben sowie die Möglichkeit, weitere Designs direkt aus dem Netz herunterzuladen.

QtQuick

Überhaupt ist der Wechsel auf QtQuick ein aktueller Entwicklungsschwerpunkt bei KDE, soll dieser auf Sicht doch die Erstellung von Anwendungen und Desktop-Bestandteilen erheblich vereinfachen. Mit der Aufnahme von QtQuick-Support in die Plasma Workspaces vollführt KDE 4.8 einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Über die "Plasma Components" stehen EntwicklerInnen dabei standardisierte API-Implementationen von Widgets im nativen Plasma Look&Feel zur Verfügung. Auf eben diese Basis hat man denn auch gleich das Gerätebenachrichtigungs-Widgets portiert, für die NutzerInnen bleibt der Umbau allerdings praktisch unsichtbar.

Vermischtes

Darüber hinaus gab es viele kleinere Optimierungen quer durch den gesamten Desktop: So wurde die Bildschirmtastatur weiter verbessert und KAlarm auf Akonadi portiert. Der Powerdevil kann jetzt für jede "Aktivität" unterschiedliche Stromsparprofile anlegen und sich somit noch besser den jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Es gibt eine neue Lösung für Splash-Screens auf Basis von QtQuick, allerdings bleibt der bisherige ksplashx-Ansatz - zumindest vorerst - weiterhin Default.

Icon Tasks

Ein durchaus interessanter Neuzugang ist das "Icon Tasks"-Plasmoid, das zunächst einmal eine alternative Fensterleiste für den KDE darstellt, die mit ihrem Fokus auf große Icons an Docks wie jenes von Unity erinnert. Im Verlaufe dessen Entwicklung hat man aber auch gleich einige grundlegende Verbesserungen vorgenommen, die in die libtaskmanager eingeflossen sind und jetzt auch von der Standard-Fensterleiste genutzt werden können. Dazu gehören ein verbesserter Support für Launcher und mächtigere Kontextmenüs.

Telepathy

Neben dem eigentlichen Kern-KDE seien noch zwei weitere signifikante Entwicklungen in diesem Umfeld zumindest kurz angemerkt: So schreitet die Entwicklung von KDE Telepathy, einem Instant-Messaging-Client auf Basis des - ursprünglich für Nokias Maemo/MeeGo entstandenen und auch bei GNOME genutzten - Telepathy-Frameworks, rasch voran. Mit der aktuellen Version 0.3 ist der Client in das "Extragear"-Repository gewandert, wo sich auch andere nichtoffizielle Apps wie Amarok und Digikam befinden. Damit wird nicht zuletzt signalisiert, dass KDE Telepathy jetzt stabil genug für den Alltagseinsatz ist. Auf Sicht hoffen die EntwicklerInnen, dass ihre Software zur Default-Lösung unter KDE wird.

GTK+-Integration

Vor allem für die Zusammenarbeit mit GNOME-Anwendungen interessant: Seit kurzem gibt es eine erste für GTK+3 portierte Version des KDE-Widget-Themes Oxygen. Damit lässt sich nun auch der Look von GNOME3-Anwendung weitgehend dem KDE-Aussehen angleichen - bisher war das ja nur für GTK+2-Programme möglich.

Fazit/tl;dr

Im Vergleich zu früheren Releases bringt KDE 4.8 nur wenige, wirklich sichtbare Neuerungen für den Desktop - sieht man einmal von der neuen Dolphin-Generation ab. Die NutzerInnen dürfen sich dafür aber über viele kleine Verbesserungen, Bugfixes und so manche wirklich merkliche Performance-Optimierung freuen. Trotzdem ist ein stückweit sichtbar, dass sich einzelne zentrale EntwicklerInnen derzeit auf andere Projekt - Stichwort: Plasma Active - konzentrieren. Freilich darf nicht vergessen werden, dass viel von dem dort Entwickelten auf Dauer wieder in den KDE zurückfließen wird.

Infra

Auch tritt einmal mehr die Infrastrukturarbeit in den Vordergrund: Diese ist zwar für die NutzerInnen weniger sichtbar, verspricht aber langfristige Verbesserungen, allen voran die Desktop-weite Nutzung von QtQuick/QML. Dieser Wechsel soll übrigens auch bei der Portierung von KDE auf den X.org-Nachfolger Wayland helfen, an der das Projekt derzeit ebenfalls arbeitet. Und dann steht natürlich der Wechsel auf die KDE Frameworks 5 an, mit denen die Software weiter modularisiert werden soll. Dies allerdings mit besonderem Bedacht darauf, große Brüche wie einst bei KDE4 zu vermeiden.

Ausblick

Während der Zeitrahmen solch "großer Brocken" immer schwer abzuschätzen ist, sind auch schon einige recht konkrete Pläne für die folgende KDE-Release bekannt, die wieder in sechs Monaten erscheinen soll. So ist ein neuer "Screen-Lock"-Mechanismus geplant, der direkt im Fenstermanager verankert ist, anstatt als externes Service zu laufen. Daraus erhofft man sich nicht zuletzt Sicherheitsverbesserungen, lässt sich doch erst so wirklich sicher stellen, dass bei Resume und Co. nie auch nur kurz ein Blick auf den Desktop zu erheischen ist. Der neue Screen-Lock war übrigens ursprünglich schon für KDE 4.8 vorgesehen, wurde aber kurz vor dem Inkraftreten der Feature-Freeze-Periode wegen offener Probleme noch einmal verschoben.

Metadaten

Weiter in die Zukunft hat man auch beim Dolphin-Projekt geblickt, dank der neuen Basis soll es mit Dolphin 2.1 möglich sein, beliebige Metadaten direkt in der Dateiansicht darzustellen. Dies kann dann für Spezialansichten genutzt werden, etwa eine eigene Musikdarstellung. Beim Fenstermanager KWin ist die Einführung von Javascript-Bindings geplant.

Download

KDE 4.8 kann ab sofort in Form des Source-Codes von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Zudem arbeiten zahlreiche Distributionen derzeit an der Aufnahme der zugehörigen Pakete - bzw. haben diese bereits vorgenommen. Als besonders flott haben sich in dieser Hinsicht in der Vergangenheit Arch Linux und Gentoo erwiesen, bei openSUSE hilft das bereits gewohnte KDE-Unstable-Repository weiter. (, derStandard.at, 25.1.2012)

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KDE

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Posting 1 bis 25 von 150
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Gunther Blue
00
29.1.2012, 13:26

Finds zwar nett, dass die Passworter sinvoll in einem gemeinsamen Backedn abgelegt werden können,
aber wie sieht es bei Terminen, Mails, Kontaktdaten aus?

PS:
Wayland nachfolger von X.org?
Ganz so würde ich das aber nicht sagen ...

novalue
00
29.1.2012, 23:44

für termine, mails und kontakte gibt es akonadi..

akonadi setzt auf mysql und kann für jedes beliebige programm als datenquelle dienen.

Gunther Blue
00
31.1.2012, 19:23

Als was gibt es der Akonadi den aus?

SQL kann ja nicht jedes Programm ...

novalue
01
31.1.2012, 19:39

ich nehm an man spricht entweder direkt über dbus mit dem akonadi server bzw. über clientlibraries wie dieses zb. (gilt derzeit als das vollständigste)
http://api.kde.org/4.x-api/k... index.html

klar muss man sein programm um akonadi kommunikationsfähigkeiten erweitern wenn man es nutzen will.. das liegt auf der hand.
ich finde es ist aber eine gute idee wenn viele programme auf die selben daten zugreifen können und nicht alles extra ablegen bzw. neu geschriebene programme sich nicht um datastorage kümmern müssen sondern einfach akonadi verwenden dürfen

Gunther Blue
00

Na, dagegen hab ich ja nichts. ...
Nur unterstützen es die meisten Programme? das ist ja die Frage ...

die PIM und co dadraußen?
TB/L, Evolution, ...

novalue
00

thunderbird und evolution haben ihre eigenen methoden um die daten abzulegen... nutzen akonadi soweit ich weiss nicht ...
vl. gibts mal ein plugin wenn akonadi sich bei kmail bewährt hat.. derzeit weiss ich nur von einem einzigen weiteren mailclient der akonadi nutzt.. auch mit Qt entwickelt..

LuFi
00
27.1.2012, 13:00
Frage zu KDE & Mint

Ich frag hier mal ganz dumm weil andere Artikel schon zu alt sind.

Wenn jetzt LinuxMint mit KDE kommt: kann man dann alle Konsolenbefehle und Programme die man von Ubuntu kennt, auf Mint&KDE nutzen? Also kann ich mit denselben Befehlen alles installieren was ich von Ubuntu gewöhnt bin ?

Donald Duck9
01
27.1.2012, 14:03

Ja, Linux Mint ist ein Ubuntu Derivat. Man kann also die gleichen Befehle wie in Ubuntu auch benutzen. Von der Oberfläche die du benutzt (Gnome, KDE, xfce...) ist das völlig unabhängig.

Lg

LuFi
00
27.1.2012, 14:09

dachte es mir fast. danke!!!

-mia-
00
26.1.2012, 22:45
ATI

So lange man keine ATI HD-5770 Karte hat ist eh alles bestens. Ich verfluche sie schön langsam, hätte mir doch eine Nvidia Karte zulegen sollen :(

tar-dingens
00
28.1.2012, 23:13
Wo isr das Problem

Welche Probleme haben Sie mit Ihrer Ati Radeon 5770. Ich habe eine seit längerer Zeit in Gebrauch und insbesondere mit den freien Treibern ein deutlich besseres Nutzungserlebnis als mit meiner alten NVIDIA gehabt.
(Die NVIDIA-Treiber boten damals eine derart grauenhafte 2D-Performance, dass Vesa angenehmer war.)

mfg
tar-dingens

Sir Harry....
14
26.1.2012, 19:43
@APO: schrieben Sie doch mal einen Artikel mit der Üerschrift: "KDE: ein Chameleon unter den Desktops"...

oder:
"KDE: Sie können alles daraus machen"

oder:
"KDE: die Freiheit nehm' ich mir"

oder:
"KDE: der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt"
...

und als Untertitel:

"Sie können KDE genau so aussehen lassen, wie Sie es sich immer schon gewünscht haben".

In jedem KDE-Artikel wird erwähnt, "KDE kann fast beliebig angepasst werden..."

Gezeigt wurde es noch nie.

Daher taucht bei jedem KDE-Artikel ein Haufen völlig unwissender Wichtigtuer und beginnt sich über die Farbwahl und das Oberflächendesign zu echauffieren.

Was soll's: wenn die sich nicht für die "Inneren Werte" interessieren, dann lassen wir uns auf dieses Niveau herab und werden "Oberflächlich": reden wir halt mal eben über die Farben der Leisten und die Icons.

aceFruchtsaft
12
26.1.2012, 21:53

Andererseits müssen die KDE-Leute auch nicht "schirch" als default theme nehmen. ;)

Wem gefällt Oxygen denn wirklich?

novalue
00
29.1.2012, 23:15

mir.. ich mag nur die windowbuttons nicht.

tar-dingens
00
28.1.2012, 23:16
Ich mag das Farbschema nicht

Ich mag das Farbschema nicht, aber ansonsten gefällt mir Oxygen z. Z. ganz gut. IMO würde Oxygen Cold anstelle des normalen Oxygen auch besser zum 4.8er Standardwallpaper passen. Aber das ist eine Frage des Geschmacks. Das Icontheme halte ich nebenbei für sehr gelungen.

novalue
00

haha.. danke für oxygen-cold.. ich dreh immer manuell den windowbackground ein bisserl heller dabei gibts das ja schon als fertiges template :)

Kiki Novak
00
28.1.2012, 00:40

Mir.

fritz _van_tom
00
27.1.2012, 11:02

mir

Sir Harry....
02
26.1.2012, 23:21
Mir nicht

Ich benutze "Plastik". Die kleinen runden Schaltflächen am Fenster finde ich fürchterlich. Auch will ich die Titelleiste in einer anderen Farbe haben.

Mag langweilig und nicht modern sein. Entspricht aber meinen Gewohnheiten.

Habe auch unter KDE 4 lange noch das KDE2 Schema benutzt: weil ich mich daran gewöhnt habe...

Und DAS ist genau das, was ich am KDE schätze: ich stelle dann um, wann es MIR gefällt.

AngelusNoctis
04
26.1.2012, 18:42
Das Gemecker bezüglich Aussehen...

Wer anscheinend zu blöde ist um ein Theme zu installieren sollte nicht über KDE's Aussehen meckern!

Gerade KDE ist extrem wandelbar und plasma-desktop nicht zusagt kann doch auch ein eigenes plasma-whatever schreiben, ihr seid doch so selbsternannte Genies!

das ende ist nah
93
26.1.2012, 13:51

hässlich...aber das war kde immer schon, viel zu sehr mit der windows gui geliebäugelt...hässlichst

Sir Harry....
00
26.1.2012, 23:47
viel zu sehr mit der windows gui geliebäugelt...

Was auf diesen Screenshots erinnert bitte an Windows?

Wieso schreiben Sie denn so einen Quark?

Aber egal, das gefällt mir auf jeden Fall besser, als das schwarz-braun-orange von Gnome.

Fabio Valentini
00
GNOME, schwarz-braun-orange?

Sie meinen vielleicht das standardmäßig auf ubuntu installierte GNOME Theme (Ambiance). Das originale GNOME theme (Adwaita) ist sehr schlicht in grau gehalten, ähnlich wie oxygen bei KDE.

Pretty Gumbo McGee
00
27.1.2012, 10:25

Auch Gnome kann man umfärben.

Windows-GUI?
Naja, der K-Button links unten, das K-Menü, das K-Systray rechts unten... erinnert dann doch etwas daran.

Sir Harry....
00
27.1.2012, 19:57
Naja, der K-Button links unten, das K-Menü, das K-Systray rechts unten... erinnert dann doch etwas daran.

Ist das so wichtig? Adererseits: warum nicht? Fast jeder Linux-Benutzer, wird auch ein Windows-Benutzer sein, der es beruflich nutzen muss. Was ist verkehrt daran, ihm es an der gewohnten Stelle zu präsentieren?

Wenn er eine Weile damit gearbeitet hat, wird er herausfinden, dass es auch anders geht: und wenn er das Gefühl bekommt, dass das "anders" für ihn auch besser ist, stellt er es irgendwann um.

Bei mir ist K-Menü rechts oben, Systray rechts unten: und unter Windows habe ich es bereits auch so eingerichtet: 16:9-Bildschirme schreien geradezu danach.

"Anders" ist für die meisten Computer-Benutzer ein Synonym für "Schlecht" (S. die Gnome-Diskussionen in der letzten Zeit). Änderungen sind KEIN Verkaufsargument.

Also nicht verkehrt.

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