Autofahrerclub warnt

Schlecht sichtbar: Wiens Fußgänger zu dunkel gekleidet

19. Jänner 2012, 11:45
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    foto: apa/ hans klaus techt

    Fußgänger sollten Kleidung tragen, die auch in der Dunkelheit gut sichtbar ist, rät der ÖAMTC.

Autofahrer und Radfahrer hingegen waren bei Test an zwei Kreuzungen gut wahrzunehmen

Wien - Fußgänger sorgen bei Dunkelheit offenbar am wenigsten für die eigene Sichtbarkeit. Das hat eine Erhebung des ÖAMTC Ende Dezember an zwei Kreuzungen in Wien ergeben. "73 Prozent aller Personen waren dunkel gekleidet, was sie für andere Verkehrsteilnehmer sehr schwer wahrnehmbar gemacht hat", sagte Verkehrspsychologin Marion Seidenberger am Donnerstag.

2100 Fußgänger, Radler, Motorrad- und Autofahrer wurden im Zuge der Erhebung beobachtet. Die Autofahrer seien gut sichtbar unterwegs gewesen, lediglich bei fünf Prozent der Pkws fiel mindestens ein defektes Licht auf. Auch die Radfahrer achteten großteils darauf, gesehen zu werden. 81 Prozent radelten mit eingeschalteten, funktionierenden Lichtern. 36 Prozent entschieden sich bei winterlichen Verhältnissen für einen Helm. Aber: Nur zwölf Prozent der Radler hatten zusätzlich reflektierendes Material an ihrer Kleidung angebracht. Bei den Fußgängern waren überhaupt nur vier Prozent damit bekleidet.

Eigenbeleuchtung

Fußgänger sollten - unabhängig von modischen Aspekten - Kleidung tragen, die auch in der Dunkelheit gut sichtbar sei, rät der ÖAMTC. Ungefähr 90 Prozent der Informationen im Straßenverkehr würden über die Augen aufgenommen. "Im Winter sind die Tage kurz, sehr oft kommt es zu Sichtbehinderungen durch Nebel oder Schneefall. Dementsprechend wichtig ist eine vernünftige Eigen- und Fremdbeleuchtung", sagte Seidenberger. (APA)

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Elisa B
00
umgekehrt lieber ÖAMTC

in der Stadt ist eine schwarze Kleidung weit besser als grau, blau etc.
Nächstes Mal empfiehlt ihr wohl Drehlichtkappen :-)

ubu roi
12
24.1.2012, 21:14

genau. damit herr und frau bleifuß weiter mit 70 durch die stadt donnern dürfen, sollen sich fußgänger bitte schön schiach wie die müllmänner anziehen, damit man sie von weitem sieht und rechtzeitig hupen kann. der öamtc lebt noch immer seinen traum von der autogerechten welt, erbärmlich ist das schon.

Hudri Wudri
00
28.1.2012, 12:20
Es taet scho reichen,

Wenn auch wirklich alle Schutzwege und Kreuzungen ausreichend beleuchtet waeren. Auch Radfahrer wuerden dies sehr danken.

politisch verfolgt
00
25.1.2012, 14:19
schiach wie die müllmänner

also sorry, in den 70ern war orange alles andere als schiach, sondern voll angesagt.

debian1
01
23.1.2012, 20:17
Gibts jetzt dazu auch einen Artikel?

http://www.tuwien.ac.at/aktuelles... icle/7367/

Petzi Tastenwähler
00
23.1.2012, 16:22

Mit ein Problem ist, dass sehr viel Winterbekleidung meist nur in dunklen und gedeckten Farben produziert und verkauft wird. Sportlichen Jacken bilden hier zwar oft eine Ausnahme, zum Anzug werden die aber nur ungern getragen bzw. gesehen.

tassen im schrank
12
22.1.2012, 23:12
Ma herzig.

Der ÖAMTC erteilt Bekleidungstipps und entlässt damit indirekt Autofahrende aus der Verantwortung ihre Fahrweise den Verhältnissen anzupassen.

Poldi Fesch
01
22.1.2012, 20:11
und ?

soll ich jetzt wie ein Kasperl durch die Gegend huepfen ? Spricht gegen die Benutzung v. Oeffis, dieser Artikel

§83SPG
01
21.1.2012, 11:47
Man kanns auch übertreiben.

Ich ziehe an, was mir gefällt und die angebliche "Verkehrssicherheit" ist dabei fix keine Überlegung. In Wien ist man auch ganz in schwarz sichtbar genug, bzw. sollte man sowieso selbat auf sich aufpassen. Von mir aus, kann man bei Kindern drauf achten, dass sie sichtbar sind. Sobald die aber die Adoleszenz erreichen, werden sie uns was pfeifen, wenn wir mit Neonstirnbändern, Stirnlampen oder Warnwesten ankommen.

lagrangian
12
20.1.2012, 12:19

wer sich in "tarnkleidung" vor ein auto wirft ist selbst schuld.

http://derstandard.at/plink/132... id24010440

Vorstadtmama
 
10
20.1.2012, 14:18
..da ein Auto nicht nur eine Straßenbahn (technisch veraltet) ist..

..kann man vom Fahrer erwarten, dass er seine Geschwindikeit der Sicht anpasst...Die Reaktion auf Straßenbahnunfälle finde ich auch sehr zynisch.

Wolfgang Ullram
00
21.1.2012, 09:39
?????????????

er fährt auf sicht

wenn aber wer in dunkler kleidung, abseits vom zebra streifen, auf die fahrbahn hüpft, erledigt sich das "auf sicht fahren"

gell!!!!!!!

aber an der dunklen kleidung als auch auf die fahrbahn hüpfen ist sicher der auto-/bimfahrer schuld, gell????

Vorstadtmama
 
10
22.1.2012, 10:48

Fußgänger "hüpfen" nicht plötzlich auf die Straße. Unaufmerksamen Autofahrern mit Tunnelblick erscheint es nur so.

Vorstadtmama
 
10
22.1.2012, 10:49

Der Bimfahrer ist übrigens niemals schuld. Die Technik (keine Möglichkeit auszuweichen, ewig langer Bremsweg) erlaubt keine Reaktion.

ama2deus
00
20.1.2012, 20:19

sagen sie mal haben sie außer dem ewigen "veraltete straßenbahn", "vorausschauende pkw-fahrer" sonst noch was zu tun?

auch straßenbahnfahrer fahren nicht die bank durch stadtralleys.

Vorstadtmama
 
30
22.1.2012, 10:52

Ist das alles, was Sie zur Verteidigung des Straßenbahnbauwahns vorzubringen haben? Wo sind die Vergleichsstatistiken mit den vielen Fußgängern, die unters böse Auto gelangt sind, und den wenigen Toten mit Straßenbahnbeteiligung?

Tadej Brezina
02
23.1.2012, 15:40
"Straßenbahnbauwahns"

Wo findet der denn statt? Würd ich mir gern anschauen fahren/gehen.

The Dude
00
20.1.2012, 12:35

Wer sich im Glitzerlook vor ein Auto wirft ist auch selbst schuld...

Vorstadtmama
 
20
20.1.2012, 14:25
..nicht ganz...

"Der Vertrauensgrundsatz gilt nicht, wenn der andere einen erkennbaren Fehler begeht, wenn erfahrungsgemäß mit Fehlern zu rechnen ist, sowie gegenüber Kindern, Behinderten, älteren Leuten und anderen Schutzbedürftigen." Autofahrer müssen auf Schwächere Rücksicht nehmen - Verkehrsmittel, die das nicht können, wie zum Beispiel eine Straßenbahn, gehören modernisiert.

Peter W1
 
00
20.1.2012, 17:04

Du kannst die Physik nicht modernisieren, genius :) . Ein tonnenschwerer Brocken bleibt ohne Anker und sehr starker Kette und Chasis nicht sofort stehen.

Vorstadtmama
 
10
22.1.2012, 10:54

Dann muß halt die Straßenbahn einen eigenen Gleiskörper bekommen - wie in Paris (zumindest auf den Bildern ist es dort so). Und es muß sichere Übergänge für Fußgänger geben, die zu den Stationen wollen. Zu teuer? Na eben.

Das scheue Reh
04
20.1.2012, 20:59

Technisch gesehen könnte man einem Schienenfahrzeug recht gute Bremsen bauen.

Bremsbacken könnten sich an der Schiene festhalten.
Die Fahrgäste würden halt durch die Frontscheibe einen Abgang machen.

Hudri Wudri
00
28.1.2012, 12:45

FYI Induktionsbremsen gibts und sie werden auch eingesetzt, allerdings aus den von Ihnen angegebenen Gruenden eher als letzte Notinstanz. Dennoch ist der Bremsweg von dem eines PKWs deutlich entfernt, da der Abbau kinetischer Energie bei der Induktionsbremse durch Reibung von Metall auf Metall erfolgt. So werden wir bei der Bim immer auf einen ungefaehren doppelten Bremsweg im Vergleich zu Gummireifenfahrzeugen rechnen muessen, es sei denn, wir verwended Gummiraeder.
Ende vom Lied, wenn die Bim veraltet ist, dann muss das gesamte Konzept der Eisenbahn ueber Bord geworfen werden.

Vorstadtmama
 
20
22.1.2012, 10:56

Deshalb haben sichere Züge auch einen eigenen Gleiskörper. Wenn man sich darüber ein bisserl Gedanken macht, kann man auch die Straßenbahn sicher machen.

Verstoßener Silberrücken
00
20.1.2012, 11:14

Naja, ist halt die Frage ob es nicht vielleicht sogar insgesamt für Sicherheit sorgt, dass die Mehrheit dunkel gekleidet ist, da jeder Autofahrer mit dunklen Gestalten rechnen muss. Wären umgekehr nur 1% dunkel gekleidet würden Autofahrer möglicherweise weniger Acht geben und es würde sogar mehr passieren...

Halte es aber sowieso etwas überbewertet. Mir sind jetzt eigentlich nicht viele Unfälle bekannt, wo wirklich die Unfallursache war das man den Fußgänger wegen der dunklen Kleidung nicht sah.

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