Im Wortlaut

Pelinkas Erklärung zu seinem Rückzug

19. Jänner 2012, 10:53

"Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin"

Niko Pelinka hat am Donnerstag nach mehr als dreiwöchigen Protesten seine Bewerbung als Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zurückgezogen. Hier die Erklärung im Wortlaut:

"Die andauernde öffentliche Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generaldirektors hat ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist. Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück.

Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin. Er ist einerseits notwendig, weil ich weitere untergriffige Angriffe gegen mich, meine Familie und mein persönliches Umfeld vermeiden möchte. Er erfolgt auch, weil eine breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährdet und ich weiteren Schaden nicht akzeptieren will.

Die unerfreulichen formalen Unstimmigkeiten rund um die Bestellung sind ein weiterer Grund für diesen Schritt. Die Perspektive einer wochenlangen Weiterführung dieses unwürdigen Theaters möchte ich weder mir noch dem ORF zumuten.

Außerdem möchte ich nicht das Symbol für etwas sein, das nicht meiner persönlichen Wertehaltung entspricht. Der Grund für mein angestrebtes Engagement im ORF war ausschließlich mein persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz und mein Interesse am Medienunternehmen ORF.

Ich freue mich nun auf spannende berufliche Aufgaben in der Zukunft."

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 218
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Susi Wolf
00
23.1.2012, 08:35
"Grund für mein angestrebtes Engagement im ORF war ausschließlich mein persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz..."

Der SPÖ-Freundeskreis will ins Vorzimmer von Wrabetz.

PS: Die Geschichte vom kleinen NIko, der zu Weihnachten fliegen lernen möchte, ist sogar schon verfilmt!

Vergib ihnen
01
21.1.2012, 14:44
Der prätentiöse Charakter erinnert an Grasser

Dass Pelinka von einem unwürdigen „Theater" spricht, lässt erahnen, dass man hier einem Charakter begegnet wäre, der in seiner Überheblichkeit an Grasser erinnert. Die hochqualifizierten Kollegen als Theaterleute zu sehen und zu bezeichnen, zeugt von einer Nonchalence im Umgang mit Ideen und Ernsthaftigkeit, die einiges befürchten lässt. Zumal diese Charaktereigenschaft der mangelnde Selbstreflexion und Impertinenz in Österreich seit einiger Zeit schnell einmal zu hohen Positionen führt.

Vergib ihnen
00
21.1.2012, 14:25
der Charakter zeigt sich in folgendem

Dass Pelinka von einem "unwürdigen Theater" spricht, lässt erahnen, dass man hier einem Charakter begegnet wäre, der an Überheblichkeit und Unreflektiertheit an Grasser erinnert. Die hochqualifizierten Kollegen als Theaterleute zu sehen und zu bezeichnen, zeugt von einer Nonchalence im Umgang mit Ideen und Ernsthaftigkeit, die einiges befürchten lässt. Zumal diese Charaktereigenschaft der magelnde Selbstreflexion und Impertinenz in Österreich seit einiger Zeit schnell einmal zu hohen Positionen führt.

rowdy
01
20.1.2012, 18:38
"Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin."

Ganz im Gegenteil war Pelinka die einzige denkbare Person für diesen Posten. Ist die Stelle doch einzig und alleine zu genau seiner Versorgung geschaffen worden.

Broken Wings
00
20.1.2012, 13:34

Ist das der Bruder von "Kevin allein Zuhaus"?

hermannar
02
20.1.2012, 08:42

was war denn der grund für sein engagement bei den öbb? das interesse am bahn-fahren?

benny fiz
02
20.1.2012, 08:15
erbaermlich!

mag sein, dass es leute gab, die pelinka als zentrale frage der debatte der letzten wochen sahen. ernstzunehmende kritiker stellten allerdings ohnehin nur den prozess in frage, die person pelinka ist ja viel zu leichtgewichtig, um ueberhaupt so gross thema zu sein.

diese erklaerung gibt allerdings auch den erstgenannten kritikern an der person recht: pelinka ist offensichtlich leicht groessenwahnsinnig, wehleidig und haelt die debatte ueber die besetzung einer oeffentlichen position per se als inakzeptabel. super demokratiegedanke.

in diesem sinne schliesse ich mich nun auch der empfehlung an: "es gibt noch viel zu lernen, burli! viel mehr als du glaubst!"

living reef
00
20.1.2012, 07:41
freue mich für die jugend österreichs

duie haben hier aus dem stand heraus und nur durch eigene leistung die möglichkeit mit sehr jungen jahren bereits im stiftungsrat des orf tätig zu sein oder sogar ein staatssäkretärspöstchen zu bekommen. da sollen sich die jungen doch echt nicht beschweren, dass es keine aufstiegsmöglichkeiten gibt und dass die politik ach so uncool ist...stellt sich nur die frage: "wos is mei kwalifikation"

Tschurangrati
00
20.1.2012, 16:56
staatssäckeltärspöstchen

der schwitzbär der schwitzt sehr
00
20.1.2012, 00:38
baba und foi ned

ama2deus
01
20.1.2012, 00:31
wie die faust aufs auge

auszug aus elfriede hammerls aktueller profil-kolumne "rampensau"

"...letzlich zählen sowieso nicht mehr oder minder billig erworbene diplome, sondern VERBINDUNGEN - das RICHTIGE elternhaus, die richtigen FREUNDESKREISE und das unverfrorene ausnützen von kontakten. net working ist wichtig, sondern NETWORKING, kombiniert mit einem eklatanten mangel an unrechtsbewusstsein. sich keiner schuld bewusst sein. überzeugt sein vom vorrang der eigenen begehrlichkeiten. nur eine einzige erklärung für möglich halten, wenn man ... erwischt wird: man sei zu schön und zu intelligent für ein zu kleines land. was für erfolgsrezepte. und wie sie aufgehen!"

Auch lustig
03
19.1.2012, 20:06
Wrabetz hat gewonnen

Er wollte Pelinka eindeutig nicht an dieser Position, deswegen hat er ihn vorher angekündigt.

Wrabetz ist ein sehr kluger und politisch versierter Akteur, der in den letzten Jahren den politischen Einfluss auf den ORF eher zurückgedrängt hat als sonst etwas. Wer glaubt, dass er ganz plötzlich und ohne Stress so einen Patzer hinlegt, ist naiv. Denn weder konnte die SP N.P. verteidigen, noch konnten die anderen Parteien Wrabetz attackieren, aus Sorge um "ihre" Bestellungen.

Sieg nach Punkten. Kein schöner Kampf aber wen interessiert das schon.

living reef
00
20.1.2012, 07:42
ist das jetzt ironisch gemeint...?

Susanne_B
03
19.1.2012, 20:05

Wehleidiger beckenrandschwimmer mit Größenwahn

Aung San Suu Tschi
 
03
19.1.2012, 20:00
Niko Pelinka hat sich geoutet: Er ist kein Demokrat

Eine öffentliche Debatte ist für ihn nicht mehr AKZEPTABEL, die Diskussion würde dem ORF schaden (und nicht er hat dem ORF geschadet) & seine Majestät, Hr. Niko Pelinka, kann das nicht AKZEPTIEREN.

Die öffentliche Diskussion bezeichnet er als UNWÜRDIGES THEATER.

Was hat NP im Kremser Lehrgang "Politische Kommunikation" bei Prof. Filzmaier (dem Schüler seines Onkels) gelernt ?

Gott sei Dank bleibt den ORF-JournalistInnen & den Hörern & Sehern dieser autokratisch denkende Schein-Macher erspart.

Die Verhinderung Pelinkas kann erst der Anfang sein.

Jetzt muss sich die auf Nepotismus & Selbstherrlichkeit aufmerksam gewordene Öffentlichkeit auch anderer unberechtigter Privilegien annehmen.

senf mit korn
00
19.1.2012, 19:58
"Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin"

Stimmt, das ursächliche Problem ist umgekehrt. Es war der falsche Posten für diese Person.

Das hat System
00
19.1.2012, 19:50
Und tschüsss...!

der3.FremdeimRegen
03
19.1.2012, 19:41
den Pelinka persönlich zu schelten empfinde ich als müßig, schwächlich und als klassische Sündenbock-Suche

allerdings was sich ORF, Politik und Wirtschaft mit ihrem allumfassenden Nepotismus leisten ist und bleibt zum speiben. Der Saustall ist dort überall der selbe, nur die Schweine sind andere und von jeder Farbenpracht. Wien rot, Tirol schwarz, etc.

Bitte drei Bier!
15
19.1.2012, 19:17
Armes Buberl!

Wie wär's halt, es einmal mit einer fundierten Ausbildung (z. B. Universitätsstudium) zu versuchen?

Dann kann er sich vielleicht irgendwann einen Generaldirektor als Haustier halten!

Eine unmögliche Bagasch - von dem Kerl ist einer alleine schon a G'sindel!

living reef
01
20.1.2012, 07:43
warum, geht es ohne doch sehr jung auch bis ins staatssekretariat

=8-/
00
19.1.2012, 22:00

Master of Science an der Donau Uni (2009). Durfte den Bachelor überspringen. Zum Nachlesen: http://derstandard.at/plink/132... id24229250

Fronius von Feynbein
01
19.1.2012, 19:58
aber, aber,...

...wieso sollte der "Nico" nochwas studieren???

Für die Parteiposterl reicht doch so ein Kaschperlstudium --- alles andere wäre Zeitverschwendung!!

mk32011
00
19.1.2012, 19:55

Waaas? Der hat nicht einmal ein Universitaetsstudium!

Fronius von Feynbein
00
19.1.2012, 20:54
nöööööööööö

wozu?

PierNick
 
01
19.1.2012, 19:08
zu jung, zu schön, zu erfolgreich.

hatten wir doch unlängst.

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