Beobachtermission übergibt Arabischer Liga Bericht

19. Jänner 2012, 06:20

Am Wochenende Außenministertreffen in Kairo geplant

Kairo - Die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien stellt am Donnerstag in Kairo ihren Bericht zur Lage in dem Land vor. Der vom Chef der Mission, General Mohammed Ahmed Mustafa al-Dabi, an die Arabische Liga übermittelte Bericht soll einschätzen, ob Damaskus seinen Verpflichtungen zu einer Beilegung der Krise im Land nachkommt.

Am Wochenende ist ein Treffen der Außenminister der Arabischen Liga in der ägyptischen Hauptstadt geplant. Die Minister wollen dabei den Bericht der Beobachtermission prüfen und über das weitere Vorgehen in Syrien beraten. Dort halten seit nunmehr zehn Monaten Massenproteste gegen Staatschef Baschar al-Assad an. Bei der blutigen Niederschlagung starben seitdem mehrere tausend Menschen. (APA)

odrr
00
19.1.2012, 09:34

Syria’s Kurds mistrust government and opposition: activists

http://supportkurds.org/reports/s... more-11048

odrr
02
19.1.2012, 09:28
"At the beginning of the revolution, the Syrian regime tried to bribe Kurds, as well as other minorities.

Minority rights were denied for decades and only recently did the regime decided to recognize their rights and not harm them in an attempt to turn the Syrian society on each other and isolate the Arab Muslim Sunni. The regime wants to claim that what it is facing is not a revolution, but a sectarian strife were the Arab Muslim Sunni rebels wants to kill other sects and ethnicities. The Kurds insisted on joining the revolution, and their participation in the wheel of change shattered the regime’s claims of any sectarian strife.

http://supportkurds.org/reports/t... more-11072

TomGard
 
40
19.1.2012, 12:07
Die Kurden in Syrien sind so wenig eine "Minderheit"

wie die Tiroler in Österreich oder die Basken in Frankreich, sie sind eine "Volksgruppe". Wenn demnächst eine halbe "Tiroler" Armutsflüchtlinge aus Italien kommt, sind es Flüchtlinge, keine "Tiroler".
Der imperial geführte Umsturz ("Revolution" hat eine rev. Agenda!) setzt die Volksgruppe historisch wie geographisch maximal unter Druck: Sie haben wenig andere Wahl, als entweder das Land zu verlassen, oder auf einer der Seiten mitzuschlachten. Schlachten sie "als" Kurden auf Seiten der Subversion, tun sie es namentlich der Volksgruppe, also für eine mindestens autonome, wenn nicht separatistische Agenda. Erzwungene Volksgruppenspaltung (sectarian strife). Im Pentagon hört man Gekicher.

NONE
71
19.1.2012, 08:04

Das habe ich nie wirklich verstanden.

Es war doch sowieso immer klar das die arabische Liga eine Intervention möchte. Man erinnere sich das auch Erdogan für die Invasion ist. Das Saud Regime mit den Satellitenstaaten (Bahrain, Qatar, VAE und Kuwait) will eine grosse arabische Union. Im Irak wurde Saddam entfernt, in Syrien wird Assad bald folgen, später dann der Iran.

Bei diesen Feinden, wieso genau wollte Assad Beobachter? Es ist doch sonnenklar das die Beobachter berichten werden das die Situation schlecht aussieht, und man daher eingreifen sollten.

Was so oder so geschehen wird, daher verstehe ich nicht ganz wieso Assad die Beobachter wollte.

Es ist nämlich klar, wenn das Fazit ist, das Assad nichts tut, wird die UN eingeschaltet.

Honzo1122
02
20.1.2012, 05:59
Das habe ich nie wirklich verstanden.

Wen wunderts noch?
Bei Ihren Freund Feind Schablonen und Ihrem Bias.
Die AL hat einen "Friedensplan" vorgelegt,
die Beobachter sind Teil von diesem.
Das Ziel dieses Plans, Deeskalation, Befriedung, nicht
Regime Change, nicht Inkriminierung.

TomGard
 
41
19.1.2012, 10:16
"ist klar" - Nein. Die Subversionskräfte sind noch

viel schwächer, als in Libyen + es gibt kaum provinzielle Bruchlinien, die auszunutzen sind. Das Szenario Luftwaffe klatschen + NATO-Luftwaffe d. Rebellen stellen versagte dennoch auch in Libyen, die Qataris und tausende Söldner + Spec.Forces hatten es am Boden zu richten. Das wollen und können nicht die Türken übernehmen - aber wer sonst, gg e-e 400k Armee? Die muß zunächst ohne offizielle Intervention weiter geschwächt werden - durch eine Guerilla, die in Syrien günstigere Operationsbed. hat. Assad will die Lage bis zum Verfassungsreferendum im März/April halten, das die ständische Macht des Militärs bricht. Ein Putsch seiner Führung, das es spaltet, erlaubt die Intervention. Assad arbeitet fürs Imperium, mehr oder minder unwillig.

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