RHEV 3.0

Red Hat tritt gegen VMware an

18. Jänner 2012, 19:13
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    screenshot: derstandard.at

Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 vorgestellt - Performance und neue Management-Tools

Red Hat will den Markt für Virtualisierungslösungen aufmischen und dem Platzhirschen VMware Kunden abjagen. Die Basis für dieses Vorhaben wurde am Mittwoch vorgestellt: Red Hat Enterprise Virtualization 3.0.

Performance

"Ein Major Release", wie Red Hat in seiner Pressemitteilung betont. Die Lösung baut auf den Linux-Kernel integrierte Hypervisor KVM auf , zeichnet sich durch seine Performance und seine Management-Tools zum Verwalten von Virtualisierungsumgebungen aus. KVM unterstützt bis zu 160 CPU-Kerne und 2 TByte RAM auf dem Host. Gästen lassen sich bis zu 64 virtuelle CPUs zuweisen.

Management-Tools

Zu den hervorstechenden Neuerungen zählt unter anderem der in Java geschriebenen Virtualisierungs-Manager, der die Management-Tools auf Microsofts .NET-Basis ablöst, eine Management-API und eine erweiterte Rechteverwaltung. Eine kostenlose, 60 Tage einsetzbare Testversion der neuen Virtualisierungsplattform ist verfügbar unter http://www.redhat.com/rhev3 verfügbar.

"Strategische Alternative zu proprietären Lösungen"

Red Hat Enterprise Virtualization für Server kam im November 2009 auf den Markt, Mitte 2010 folgte Red Hat Enterprise Virtualization für Desktops. Das Open-Source Unternehmen will seine Lösung als "eine strategische Alternative zu proprietären Lösungen" positionieren und betont, dass man von „vielen Unternehmen gehört habe, dass es einen Bedarf an einer Alternative zu VMware gibt." (sum)

Kommentar posten
20 Postings
Siegmund Heindl
 
00
19.1.2012, 18:12
Vorteil von KVM

VMWARE funktioniert nunr auf X86 Prozessoren.
KVM funktioniert auch auf IBM Power Prozessoren
und Sparcs von Sun.

Martin Maurer1
 
01
19.1.2012, 17:32
... VMware Alternativen gibts auch aus Ö

... und zwar Proxmox VE.

http://www.youtube.com/proxmoxve

ok, Eigenwerbung aber dafür auch frei, aGPLv3.

Rostiger Nagel
00
12.2.2012, 12:27
danke für den Tipp

Proxmox VE kannte ich noch nicht, man sieht sich vielleicht auf der VMWare Roadshow am 14.02.2012 ; )

/dev/urandom
21
18.1.2012, 21:41
Sehr nett ;-)

KVM ist schon sehr gut, virsh fand ich eher - naja - kryptisch. Wenn es nun ein gutes UI gibt - super.

Performance von KVM ist sehr gut, da gibt es nichts zu mäkeln.

AngelusNoctis
10
19.1.2012, 14:31
Virt-Manager

Wieso tust du dir "virsh" an wenn "virt-manager" der Standard ist für KVM?

http://virt-manager.org

/dev/urandom
00
19.1.2012, 15:29
keine Maschine mit X

Und Cygnus X-Win wollte ich mir nicht antun. In Unternehmen sind nun mal meistens die Desktop mit Windows.

AngelusNoctis
10
19.1.2012, 17:38

Keine Einzige Kiste die sich mit libvirt via VMM verbinden könnte? Ahja...

/dev/urandom
10
19.1.2012, 21:15
Nein, keine einzige Kiste mit X

Alles Windows-Rechner als Desktop. Und stell Dir vor, das ist in den meisten Unternehmen so - man glaube es oder auch nicht.

Und selbst wenn es eine gäbe - was nützt mir das? Es muss von jedem Rechner geben, d.h. web-based oder wenigstens Windows, aber sicher kein Linux mit X.

AngelusNoctis
00
20.1.2012, 12:01
Soso

Das nächste mal lass das Wort "Unternehmen" oder "Webinterface" fallen bevor du Leute helfen wollten als "unnötig" markierst....

PS. Für doofe die "Webinterface" brauchen gibts auch was von Red Hat, aber es ist "unnötig" desen Name zu erwähnen... Viel Spass beim googlen :)

/dev/urandom
00
20.1.2012, 13:50
Nur mit der Ruhe

Kein Grund gleich so aufzudrehen und ausfallend zu werden. Glaubst ernsthaft ich kenne mich mit KVM aus, aber kenne das UI dazu nicht? Und unnötig habe ich es deswegen markiert, weil ein Kommentar wie "Ahja" genau ausdrückt wie Du das gemeint hast - zynisch und rechthaberisch. Und das ist wie markiert eben unnötig.

Peace ;-)

Clothèd
00
18.1.2012, 20:04
Na mal schaun...

... VMware hat ja doch ein paar Jahre Vorsprung am Markt.

Mit der geänderten Lizenzierung per vSphere 5 und überhaupt für alles und jeden noch so kleinen Pipifax extra verlangen ham sie sich mE aber ins Knie geschossen.

Spannend wird auf jeden Fall der Migrationspfad (e.g. VMware Guest -> RHEV), wenn das nicht schmerzlos über die Bühne geht, oy vey...
P2V dito.

Java als Client-GUI ist nicht so meines aber schlimmer als das vSphere-Chaos (wir fahren aus diversen Gründen querbeet alles von VMware Server 2.0, ESXi 3.5, vCenter 4) und dem gschistigschasti mit Win7 kanns auch nicht sein nur langsamer bitte nicht...

Sonstiges wie iSCSI gegen eine EMC2 (Eigentümer von VMware...) wird auch recht interessant.

C.

Die Wilde 13
00
18.1.2012, 21:17

Die Migration sollte nicht das große Problem sein.

Runterfahren - Disk Migrieren - Hochfahren, und das Profil wird in der Regel ohne Probleme übernommen.

hellsbells
00
18.1.2012, 20:46

Ja leider , obwohl VMWare dann bzgl vSphere 5 Lizenzierung eh wieder ein freundlicheres Modell gewählt hat. Nur diese Aufsplittung aller Funktionen in einzelne Produkte nervt (siehe Update Manager in vSphere 4 - nicht mehr kompatibel mit Windows2008R2. Nur weil VMWare eine andere spezialisierte Firma aufgekauft hat und das nun unter einem neuen kostenpflichtigen Produkt vertreiben will).

gbru99
11
18.1.2012, 19:45
XEN?

derBoFH
00
19.1.2012, 11:36

aus eigener erfahrung verbraucht xen weniger resourcen, wenn mans komplett open-source fährt, ist die verwaltung nicht so gut umgesetzt ( graphisch, etc ).

Maria Weber
11
18.1.2012, 20:02
Ist auch gut, aber

(ich sprech aus Erfahrung) Red Hat hat mehr drauf in Sachen Linux als Citrix, dementsprechend ist KVM wirklich wirklich schnell - nur 10 bis 5 % langsamer als ein normaler Server sind keine Seltenheit. Auch ist der Support von Red Hat wirklich gut.

Schurke!
10
18.1.2012, 20:33
frage

ich hab eine meiner arbeitsumgebungen (win xp) vor paar wochen spasshalber mal in eine kvm gesteckt.
was mich schwer verwundert hat war das alleine die xp installation etliche stunden gedauert hat.
einstweilen bleibe ich daher bei virtualbox, ist für mich performant genug.
aber vielleicht kennen sie ja den grund?

theHenry78
00
19.1.2012, 12:24
Das kann viele Gründe haben,

zu erst fällt mir ein, da eine Installation I/O-lastig ist: sind die disken virtio basiert?
Ansonsten muss analysiert werden, wo die (CPU)Zeit verbraucht wird, da hilft nur eine Analyse am Host und Guest. Jedes Linux hat aber etliche Boardmittel, die dabei helfen.

redflatliner
00
18.1.2012, 20:44
naja

kann alles mögliche sein. wenn sie aber z mehr ram zuweisen als sie haben dann wird der dauernd ausgelagert auf die platte und das bremst. ich versuche auch ind er firma ram overprovisioning zu vermeiden und virtualisierungs os und virtueller server laufen ab besten immer auf separaten platten bzw storages..

Schurke!
00
18.1.2012, 22:34
nein das wars alles nicht

trotzdem danke für die mühe
nachdem die vdis von virtualbox eh leicht auf kvm migriert werden können kann ich ja mal abwarten.

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