EU-Parlament

Karas einer von 14 Vizepräsidenten

18. Jänner 2012, 18:03

ÖVP-Abgeordneter bekleidet das ranghöchste Amt, das ein Österreicher in Straßburg je eingenommen hat

Straßburg - Nach der Wahl von Hannes Swoboda zum Chef der sozialdemokratischen Fraktion wurde am Mittwoch der EU-Abgeordnete Othmar Karas (ÖVP) in Straßburg zu einem der 14 Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt. Er bekleidet damit das ranghöchste Amt, das ein Österreicher in Straßburg je eingenommen hat, während Swobodas neue Funktion von der politischen Einflussnahme her am meisten Gewicht hat.

Karas wird weiterhin Chef der österreichischen VP-Delegation im Parlament (EP) bleiben. Worum er sich als Vizepräsident im Detail kümmert, ist noch unklar: Das muss erst noch zwischen den neuen Präsidiumsmitgliedern um ihren neuen Präsidenten Martin Schulz (SP) aufgeteilt werden.

Der Wiener wünscht sich eine "politische Aufgabe" wie Zuständigkeit für die Beziehungen des EP zu den nationalen Parlamenten. Es dürfe in der EU nichts mehr ohne diese, also ohne die Bürger, beschlossen werden. Karas erhielt die siebtmeisten Stimmen, ist aber einer von wenigen Vizepräsidenten aus kleinen Ländern. Ersten Zugriff auf die begehrtesten Posten haben die mit den meisten Stimmen. (tom)

Kommentar posten
15 Postings
mit riesenschritten zur NWO aka ganzsichernicht
 
00
17.2.2012, 07:11

...da kann er gleich wieder zurücktreten:http://www.arte.tv/de/639761... 93686.html

Össiklaus
00
13.2.2012, 13:25
Was soll ein solcher Scheiß, wir brauche keine 14, nein nicht einmal 1 Vizepräs..

Jülyet Ksantopulo
01
23.1.2012, 12:44

Obgleich ich mich seiner freue, sollte es dennnoch zu denken geben, daß wir sage und ritze 14 !! Stellvertreter brauchen.

Was ist das für ein Schmarren.

Gehoarg
00
19.1.2012, 17:30
Beziehungen des EP zu den nationalen Parlamenten

Es dürfe in der EU nichts mehr ohne diese, also ohne die Bürger, beschlossen werden.

Nationale Parlamente = Bürger ???

Träumen´S weiter!

gaisbock
00
19.1.2012, 14:29
Also ich find´s super, dass es solche Ehrenämter gibt.

:-))

Mops
01
19.1.2012, 12:15

Ich sehe Einsparungspotential 14 Vizepräsidenten sind das nicht ein bisschen viele Vizes?

Franz Schwingenschrot
10
19.1.2012, 10:49

Was erwartet man von einem Parlament, dessen Kasperln monatlich von Brüssel nach Strassburg und wieder retour übersiedeln. Vielleicht koordinieren die vielen Vizepräsidenten die Übersiedlungen.
http://gedaunknsplitta.blog.de

utarefson
00
19.1.2012, 10:37
Wie wird er in anlegen? Der 5 oder der 7 Zwerg von links?

in Linz müsste man sein!

Snoopy47
02
19.1.2012, 08:57
14 Vizepräsidenten

ich bin EU freundlich gesinnt aber reicht nicht 1, na ja meintwegen 2 Vizepräsidenten zumal man mit dem 14. noch nicht einmal weis was er machen soll!!!

Poyeur
02
18.1.2012, 21:44
14 Vizepräsidenten

nur so wenige?

walter helfmann
00
19.1.2012, 00:59
sie sehens positiv.

bei den vielen eu-sternen gibts auch einige, die weniger strahlen.

aber auch leuchten können blenden.

14 vize - da geht was weiter.

dizzkutant
03
18.1.2012, 21:37
13 Vizepräsidenten zu viel!

dreamgirl1964
11
18.1.2012, 21:26
vierzehn (14!) Vizepräsidenten...

und da wundere sich noch jemand, dass die Leute der EU überdrüssig sind..

Pierre d´Aubusson
00
18.1.2012, 21:16
Einer von 14

Wie bei den Nothelfern.
Hat vielleicht auch so eine fast religiöse Dimension, denn was da in den letzten Tagen so ins Parlament hineingeheimnisst wurde, das kann nur durch Glauben gerechtfertigt werden.

Und in Wirklichkeit?
Bei den Nothelfern bin ich mir ja sicher, daß es dem, der dran glaubt helfen mag, das Parlament aber hat mit beinharten Machtmenschen a la Merkel zu tun. Da geh ich davon aus, daß die politisch nicht ans Parlament glauben. Wozu sollten die auch?
Das Parlament darf nur vorgefertigtes abnicken und dem Vereinsvorstand maximal am Jahresende die Entlastung verweigern.

Und drum gibts den Othmar unter den 14 Vizepräsidenten, unter den Nothelfern aber dezidiert nicht.

Besserwisser
00
18.1.2012, 21:06
Ah so.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.