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Die Weißkappler dürfen Anzeigen ausstellen sowie Fahrzeuge abschleppen lassen. Diese Organe werden von der Stadt finanziert, unterstehen dienstrechtlich aber der Polizei. Die Blaukappler kontrollieren die Kurzparkzonen und werden von der Stadt gestellt.
Wien - Die bemerkenswerte Vielfalt der Wiener Ordnungshüter dürfte zumindest marginal reduziert werden: So soll die Parkraumüberwachung in naher Zukunft vereinheitlicht und nicht mehr aus zwei unterschiedlichen Truppen, den "Blaukapplern" und den "Weißkapplern", durchgeführt werden. Laut einem Vorab-Bericht der "Presse" (Donnerstagsausgabe) wird die Stadt die neue "Parksheriff"-Einheit bezahlen, fachliche Führungskompetenz und Ausbildung werden bei der Polizei angesiedelt.
Bereits im Sommer 2011 hatten Bürgermeister Michael Häupl und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner in einer gemeinsamen Pressekonferenz angekündigt, die Überwachung des ruhenden Verkehrs mittelfristig neu strukturieren zu wollen. Die gegenwärtige Lösung sei nicht sehr effizient und müsse deshalb überdacht werden, hieß es damals.
Strafeinnahmen ins Stadtbudget
Dies wird nun offenbar geschehen, wobei die neue zusammengeführte Einheit dem Zeitungsbericht zufolge in den nächsten Tagen präsentiert werden soll. Vorgesehen ist, dass die Truppe den gesamten ruhenden Verkehr, möglicherweise aber auch Teile des fließenden Verkehrs, kontrolliert. Die Einnahmen aus Strafen sollen wie bisher ins Stadtbudget fließen. Die Neo-Truppe wird organisatorisch bei der Polizei im Bereich der Landesverkehrsabteilung angesiedelt.
Derzeit haben es Wiener Autofahrer mit Blaukapplern und Weißkapplern zu tun. Erstere kontrollieren die Kurzparkzonen, sie werden von der Stadt gestellt. Die Weißkappler hingegen ahnden etwa das Halten in zweiter Spur, am Gehsteig oder im Kreuzungsbereich. Sie dürfen Anzeigen ausstellen sowie Fahrzeuge abschleppen lassen. Diese Organe werden zwar von der Stadt finanziert, unterstehen dienstrechtlich jedoch der Polizei. (APA)
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Kann mir keinen vorstellen, der so einen miesen
Job machen wollte.
Hier geht es absolut nich um Parkraumbewirtschaftung,
sondern nur um Schikane und Geldmache.
Ich habe ein Parkpickerl, wenn ich nach 30 min Parkplatzsuche (trotz tollem Parkpickerlsystem) aufgebe und 4 statt 5 Meter von der Ecke entfernt parke, selbstverständlich ohne irgendetwas zu blockieren, habe ich sofort einen netten Strafzettel an der Scheibe.
ich hingegen bin froh, dass das wer macht.
ich bin nämlich (anscheinend im gegensatz zu ihnen) gegen das freie spiel der kräfte im individualverkehr, wo dann jede/r macht was für ihn gerade opportun ist.
(und sie sind vermutlich eh der erste, der schreit wenn ihm ein anderer die ausfahrt/durchfahrt verparkt)
dann müssen Sie soundso die Polizei rufen oder das Abschleppen vorfinanzieren
aber auf die Weisskappler zu warten wird es wohl nicht bringen
Es sind durchwegs Versager mit übersteigertem Geltungstrieb, die für jeglichen anderen machtausübenden Job ungeeignet waren, und die sich nun endlich darin verwirklichen können, indem sie ihr verkümmertes Ego beim Sekkieren ihrer Mitmenschen aufgeilen. Und das Ganze mit freundlicher Genehmigung von oben... :(
Ich finde wir haben noch viel zuweig Kappler. Mir fallen lediglich die Schwarzkappler, Blaukappler und Weißkappler ein.
Jeder Bürger sollte so ein Kappl haben und andere zur Ordnung rufen und strafen können. Zumindest jeder Frustrierte bzw. jeder ohne Bildung!
Nachdem sich die Polizisten seit Jahrzehnten zu gut dafür sind, herrscht völlige Anarchie auf Wiens Straßen.
Hoffentlich erhalten die neuen Weißkappler ausreichende Kompetenzen, um das zu beenden. Und hoffentlich sind ihre Strafen nicht billiger als die der Polizei.
die Straßenmarkierung fürs Querparken zu erneuern bzw. überhaupt mal aufzumalen. Obwohl es NIE ein Problem damit gibt, niemand behindert wird, auch nicht die LKW der Zulieferfirma der Autowerkstatt, verteilen die Weißkappler einmal im Jahr Strafzettel.
Jedigliche Invention nützt nichts, Einsprüche gehen nicht durch. Die Bezirksverwaltung stellt sich tot. Der Chef der Weißkappler hat sich schon per Email bei mir mehr oder weniger entschuldigt, er siehts ja ein, wirds den Mitarbeitern sagen. Aber die blonde Frust-Tussn kommt trotzdem jedes Jahr.
Super, und nachher haben alle die "Kompetenz", für sowas Strafzettel auszustellen. Das kann ja heiter werden. Jetzt dürfen auch die sonst Unvermittelbaren jeden Schaas abstrafen.
ohne das Hirn einzuschalten, so überhaupt vorhanden.
Mir habens sie vor einiger Zeit einen Zettel verpasst weil ich mit einem Rad ausserhalb der Bodenmarkierung geparkt hatte. Vor kurzem fand ich eine Anzeigeverständigung als ich in der Ladezone einer Autowerkstätte meinen PKW abgestellt hatte um den Fahrzeugschlüssel bei der dortigen Serviceannahme abzugeben (62 Euro kostete der Spass).
Entweder stehen die so unter Druck nur ja recht viele Strafzettel Anzeigen zu verteilen (vielleicht auch die Angst gegeben ist dass ein Kontroller hinterhergeht und schaut ob auch je jede Kleinigkeit abgestraft wird) oder diese Kapplträger sind eine besonders hirnlose Art von Menschen, ohne Gespür dafür wann eine Strafzettel angemessen ist und wann nicht.
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