Dinkhauser zieht im Namensstreit Klage gegen Gurgiser zurück

18. Jänner 2012, 16:22

Wegen Urheberrechtsverletzung beim Klubnamen "Bürgerforum Tirol"

Innsbruck  - Der Zivilprozess zwischen den ehemaligen Parteifreunden Fritz Dinkhauser (Liste Fritz - Bürgerforum) und Transitforum-Chef Fritz Gurgiser (Bürgerklub Tirol) hat ein abruptes Ende gefunden. Dinkhauser gab bei einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt, dass er die Klage wegen Urheberrechtsverletzung beim Klubnamen "Bügerforum" zurückziehen werde. Er wolle das öffentliche Schauspiel beenden, erklärte Dinkhauser und gab zu bedenken: "Ich mach doch nicht für die ÖVP die Löwingerbühne".

Das Image der Politik werde so und so jeden Tag schlechter, argumentierte Dinkhauser. "Die Leute, die uns gewählt haben, haben kein Verständnis für die Streitereien". Es gebe wichtigere Dinge zu tun. Gurgiser könne sich jetzt auch Bürgerforum nennen: "Es steht ihm frei, wenn er will", hob Dinkhauser hervor. Ein Vergleich sei gescheitert, weil Gurgiser zusätzlich von ihm für die vergangenen vier Jahre 1,14 Mio. Euro Parteienförderung gefordert habe. Diese stehe ihm gemäß Parteienförderungsgesetz aber nicht zu, weil der Bürgerklub keine Partei sei. "Er kann ja eine gründen, wenn er will", argumentierte Dinkhauser.

Gurgiser betonte auf APA-Anfrage: "Das Zurückziehen ist ein ganz eindeutiges Schuldeingeständnis von Fritz Dinkhauser und seiner Gruppe". Zudem erklärte Gurgiser, "niemals Parteienförderung verlangt zu haben", sondern lediglich zur Diskussion gestellt zu haben, dass die Liste Fritz Parteienfinanzierung für sieben Mandatare erhalte, obwohl sie nur mehr fünf auf sich vereine. Zudem habe Dinkhauser vergessen, dass er derjenige war, der geklagt habe, "und dass ich es war, der einen Vergleich angeboten habe, um die Lapperei aus der Welt zu schaffen", sagte Gurgiser: "Ich habe damals schon gesagt, dass es Wichtigeres gibt als jene zu verklagen, die für 50 Prozent der Stimmen gesorgt haben".

Dinkhauser hatte seine Bürgerliste unter dem Namen "Liste Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Tirol" gegründet. Die Abkürzung und auch der Klubname lautete schließlich "Liste Fritz". Gurgiser hatte nach seinem Ausschluss den Parteinamen "Bürgerforum" für sich beansprucht und sich dann später in "Bürgerklub" umbenannt.(APA)

gewissengewissen
 
00
19.1.2012, 17:09
Besser darauf einigen, A12 & A13 als Bundesstrasse mit LKW Tempo 40 ...

... rückbauen, als um den Namen streiten (die Leitplanken können ja bleiben, aber die Beschilderung ändern)
und
Rollende Landstrasse Rosenheim-Verona zum Dieselpreis alle 10 Minuten anbieten.

Oder wenigstens Kufstein-Bozen.

Dann ist die "Verkehrs"Freiheit" und "Handels"Freiheit" nicht blockiert, aber die Katastrophe Inntal hat sich erledigt.

Wegfallende Spurrillen & Staus & eine Fahrspur mehr sind doch Argumente?

(und zwar OHNE Neubau: LKW verbrauchen heute 1 bis 2 Fahrspuren für ihre Schneckenrennen und sind eine Abgaskatastrophe, die wirklich nicht notwendig ist: die Bahn ist sogar schneller)

tignosa
00
19.1.2012, 14:13
wie die kleinen Kinder

Peace 4 Libya
11
19.1.2012, 10:19

Spielen die auch Politik?

till claudius
00
19.1.2012, 09:44
Kennen Sie die beiden?

Beide Spinner!

Fritz Gurgiser
00
19.1.2012, 21:00
Bei einem

haben Sie recht ;-))
LG
Fritz Gurgiser

Nadann Weitweg
00
19.1.2012, 09:26
Mit 72

koennte man auch in den Ruhestand gehen und anderen das Feld ueberlassen.

know your enemy
01
19.1.2012, 06:28
urheberrechtsverletzung? muss man dafür nicht urheber von irgendwas sein?

und das wort "bürgerforum" hat er doch wohl nicht erfunden?

walter helfmann
01
19.1.2012, 01:16
er macht nicht für die tirövp die

löwingerbühne,

er hats für alle parteien gemacht.

egal ob bürgerforum, liste fritz oder gleich övp,
schwarz bleibt schwarz, sei es hell- oder dunkel- oder nachtschwarz.

Fritz Gurgiser
00
19.1.2012, 21:04
Der Vergleich ist nicht zutreffend,

denn die Löwinger-Bühne war ein Kabarett zum Lachen, die Dinkhauser-Klage war von Anfang an zum Plärren. Und nun einen Tag vorher den "Schwanz einzuziehen" erinnert an den Montoya-Arbeitsgerichtsprozess: Einen Tag vor der Verhandlung sehr tief in die Parteikasse greifen und mehrere 10.000 € hinzulegen, damit die Claudia dann gerade noch rechtzeitig zurückgezogen hat. Ich habe ihn bereits vor 2 Jahren ersucht, diese Lapperei zu lassen, da er sich damit nur selbst ins Out befördert.
LG
Fritz Gurgiser

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