Der US-Musiker schuf Welthits wie "It's Just Begun" oder "Flashdance" und galt als Wegbereiter des Rap
New York - Der Funk- und Hip-Hop-Musiker Jimmy Castor starb am Montag im Alter von 71 Jahren an
Herzversagen in einem Krankenhaus in der Nähe von Las Vegas, berichtete die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung
auf Castors Sohn. Einer der bekanntesten Hits des Saxofonisten war "It's
Just Begun". Die Musik von Castor gilt als Inspiration für
Hip-Hop-Künstler wie Kanye West, Ice Cube und Mos Def.
Castor wuchs im New Yorker Stadtteil Harlem auf und war mit dem
Rock'n'Roll-Sänger Frankie Lymon befreundet, in dessen Band The
Teenagers er oft aushalf und deren Hit "I Promise to Remember" von
1956 er schrieb. Bald gründete er seine eigenen Gruppen: Jimmy and
the Juniors und später The Jimmy Castor Bunch, mit der er in den
1970er Jahren "It's Just Begun" produzierte und zum Funk überging.
Die weltbekannten Saxofonklänge des Liedes fanden 1983 im Tanzfilm
"Flashdance" ein Revival. "Troglodyte (Cave Man)" verkaufte sich 1972
millionenfach - der Sprechgesang des Songs gilt als Wegbereiter des
Rap. Auch "The Bertha Butt Boogie" aus dem Jahr 1974 wurde zum
Klassiker. (APA)