Durch die Anti-SOPA-Proteste geklickt

Ansichtssache18. Jänner 2012, 15:42
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Am 18. Jänner haben zahlreiche Unternehmen den Zugriff auf ihre Websites aus Protest gegen die angedachten US-Gesetze eingeschränkt

Zahlreiche Unternehmen haben am Mittwoch am Protest gegen die in den USA angedachten Internet-Gesetze "Stop Online Piracy Act" (SOPA) und "Protect Intellectual Property Act" (PIPA) teilgenommen, ihre Websites oder Teile davon geschwärzt und so den Zugang zu Inhalten blockiert. Kritiker befürchten, dass die mit den Gesetzen geforderten Netzsperren eine Gefahr für die Meinungsfreiheit im Internet darstellt.

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Die englischsprachige Version von Wikipedia ist für 24 Stunden nicht erreichbar (mit Ausnahme der mobilen Version bei Abruf über Smartphones) und zeigt wohl für viele User besonders drastisch, was die Sperre von Inhalten im Web bedeutet.

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Google verlinkt von seiner Homepage auf eine Infografik mit Fakten zu den SOPA-Protesten. (Das Original-PDF zum Vergrößern findet sich hier). Das Google-Logo ist in den USA hinter einem schwarzen Balken verschwunden.

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Die Blogger von BoingBoing verwehren am 18. Jänner den Zugriff auf ihre Website komplett. 

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Das Cheezburger-Blog-Netzwerk, zu dem auch die berühmten LOLcats gehören, erklärt die Auswirkungen von SOPA auf einer Sonderseite und veröffentlicht dort die Telefonnummern von US-Senatoren, bei denen sich Nutzer direkt beschweren sollen.

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Die YouTube-Comedians von LaughPong haben den passenden Protestsong geschrieben. Erst am 17. Jänner veröffentlicht, wurde das Video bereits einen Tag später über 55.000 Mal angesehen.

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Social News Aggregator Reddit informiert und verlinkt zu einer Online-Petition.

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Mozilla schließt sich den virtuellen Demonstranten mit einer Info-Seite an.

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Wordpress protestiert auch gegen SOPA/PIPA, Wordpress-User können mit diversen Plug-ins für ihre Blogs teilnehmen.

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Keine MineCraft-Spielerei am 18. Jänner.

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Schwarzer Mittwoch beim österreichischen Medien-Beobachtungs-Blog Kobuk.

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Auch mit von der Protest-Partie: Michael Moore und Greenpeace (mit dem gleichen Hinweis auf ihren Sites.)

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Unterstützung kommt auch aus der Android-Community bei den Entwicklern von CyanogenMod.

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Haben die Geistersuche für einen Tag eingestellt: die Memphis Ghost Hunters.

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Kämpferisch gibt man sich bei Ars Technica.

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Auf der Seite sopastrike.com sind alle Teilnehmer des Internet-Blackouts gelistet.

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