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Die OÖGKK unterstützt Versicherte beim Abnehmen mittels eines Online-Programms.
Linz/Wien - Die oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) ist laut eigenen Angaben die erste, welche jetzt ein Online-Abnehmprogramm bei ihren Versicherten unterstützt. Sie hat gemeinsam mit der Ärztekammer "KiloCoach" in Ihr Leistungsangebot aufgenommen, teilte der Online-Dienstleister in Abstimmung mit der Krankenkasse mit. Die Aktion läuft vorerst von Anfang Februar dieses Jahres bis Ende Jänner 2014.
"Aus der Fülle an Abnehmprogrammen haben wir uns für 'KiloCoach' entschieden, weil es wissenschaftlich fundiert ist. Weiters war uns wichtig, dass das Online-Abnehmprogramm auch von Hausärzten unterstützt wird", wurde OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer zitiert.
BMI über 25
Die Teilnahme und Kostenrückerstattung funktioniert einfach: OÖGKK-Versicherte können an dem Programm teilnehmen, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 25 ist und sie sich das vom Arzt bestätigen lassen. 50 Prozent der Abo-Kosten bekommt man zurück, wenn man das Zielgewicht erreicht hat und mindestens sieben Prozent vom Ausgangsgewicht abgenommen hat (z.B. Ausgangsgewicht hundert Kilogramm, Zielgewicht 93 Kilogramm). Wenn der Betroffene dann die Gewichtsreduktion von mindestens sieben Prozent ein Jahr lang halten kann, erhält er die andere Hälfte der Abo-Kosten retour.
Das Programm bietet auf der Basis eines Online-Ernährungs- und Bewegungsprotokolls einen Rundum-Service für alle, die sich bewusst ernähren und dabei abnehmen möchten. Dazu gibt es auch Feedback-Meldungen. Der Markt für derartige Programme ist momentan im Aufbau begriffen. So ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland beispielsweise auch das Abnehmprogramm "iJoule" vertreten.
Deutschland zeigt es vor
In Deutschland, wo "iJoule" im August 2010 gestartet wurde, gibt es eine Unterstützung für Versicherte von allen großen Krankenkassen. So übernehmen beispielsweise die deutschen Betriebskrankenkassen (BKK) mit 14 Prozent aller deutschen Krankenversicherten die Kosten.
In Österreich hat dieses Programm in den vergangenen Wochen auf die "mobile Welt" umgestellt, sagte Geschäftsführer Christoph Sauermann. Es gibt eine iPhone-Anwendung, eine für Android-Handys folgt in Kürze. Gespräche laufen mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft. In Österreich sind die Leistungen der einzelnen sozialen Krankenkassen zum Teil deutlich unterschiedlich. Jede Gebietskrankenkasse und jede bundesweite Kasse regelt ihren Leistungskatalog zum Gutteil selbst. (APA)
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Imho sollte man beides machen. Abnehmprogramme fördern und Sport. Nicht jeder macht gern Sport an sich und wenn einer 100+ kg wiegt, dann muss man das anders anpacken als zu sagen "na dann mach halt Sport", ohne auf den Ernährungsaspekt einzugehen. /:
habe damit nicht nur bereits 10 kg abgenommen, sondern sehr viel über meine Ernährung gelernt. Und das ist das spannende daran, dass es eben NICHT eine Diätplattform ist, sondern das Bewußtsein schärft, WAS und WIEVIEL man so den ganzen Tag ißt...
hinkt aber.
Denn Grippe kann man ganz einfach trotz Händewaschens bekommen. Fett wird man aber (fast immer) nur wenn man falsch isst, zu viel isst und sich zu wenig bewegt. Also durch Selbstveraschulden.
Und dafür gibt es bei Versicherungen normalerweise einen Malus. Den Bonus dagegen sollten alle diejenigen bekommen, die sich gesund ernähren, vielleicht noch ein bisschen Bewegung machen und auch regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Als Anreiz dafür, das System erst gar nicht unnötig zu belasten.
Wenn man die Tönnchen alleine werkeln lässt und sie es selber nicht schaffen, dann kosten uns denen ihre Herz-Kreislauferkrankungen und ihr Diabetes unendlich viel mehr.
Diese kleine Investition ist gut angelegtes Geld. Außerdem sind unsere Krankenlassen zur Prävention sogar gesetzlich verpflichtet.
Ich vermute, dass mit dem Programm der KiloCoach vom Kurier gemeint ist - die haben das schon seit Jahren auf ihrer Website, und wenn das der OÖGKK zur Verfügung gestellt wird, dürften sich die Kosten in überschaubaren Grenzen halten. Gleichzeitig ist's ja auch Werbung für den Kurier, weil sich die Leute zwangsläufig auf seine Website "verirren" - immer vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um das Programm vom Kurier.
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