Hochschulen

Unis wachsen - Doch Andrang deutscher Studenten bleibt aus

18. Jänner 2012, 12:27
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    grafik: apa

Zahl der Studienanfänger konstant: 292.000 Studenten im Wintersemester 2011

Wien - Österreichs Universitäten wachsen weiter: Laut Daten des Wissenschaftsministeriums haben sich bis zum Ende der Nachfrist am 30. November rund 292.000 für das Wintersemester 2011/12 inskribiert, das entspricht einem Plus von rund drei Prozent gegenüber den endgültigen Zahlen des Vorjahres (etwa 284.000). Nach einem Rückgang von Studienanfängern im Vorjahr wird das Niveau mit rund 51.700 Neuzugelassenen heuer gehalten, und auch der befürchtete Andrang deutscher Studenten aufgrund doppelter Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen ist ausgeblieben.

26.900 Deutsche an Österreichs Unis

Die deutschen Studenten stellen derzeit 12,6 Prozent der Neuzugelassenen (6530 Personen). Das bedeutet einen Zuwachs von 11,7 Prozent im Vergleich zum Wintersemester des Vorjahres, da waren es 5845 Deutsche, die in Österreich inskribierten. Den größten Zuwachs verzeichnete dabei die Universität Innsbruck (plus 220 Deutsche), gefolgt von der Technischen Universität Wien (plus 77), der Wirtschaftsuniversität Wien (plus 74) und der Universität Salzburg (plus 70). Insgesamt studieren heuer knapp 26.900 Deutsche an Österreichs Unis (Wintersemester 2010: rund 24.100).

Insgesamt deutlich mehr Studienanfänger als im Vorjahr weist die Montanuniversität Leoben auf, die einen Zuwachs von beinahe 22 Prozent verzeichnet. Auch an der Medizinischen Universität Wien (plus 16 Prozent), der Akademie der bildenden Künste Wien (plus 15) sowie der Kunstuniversität Linz (plus zehn) ist eine erhöhte Anzahl an Neuzugelassenen zu bemerken. Für Human- und Zahnmedizin gibt es zwar beschränkte Platzzahlen, allerdings werden an den Medizin-Unis auch andere Studien (etwa Pflegewissenschaften), Master- und Doktoratsstudien angeboten. An den Kunstunis gibt es Zugangsbeschränkungen, aber keine Platzbeschränkung.

Deutlich mehr Studierende an TU Wien

Das Niveau des Vorjahres unterschritten haben unterdessen die Universität für angewandte Kunst Wien (minus 25 Prozent), die Wirtschaftsuniversität Wien (minus elf Prozent) und die Medizinische Universität Graz (minus neun Prozent).

Das größte Plus bei den Gesamtstudierendenzahlen registrierte die TU Wien (plus acht Prozent), gefolgt von der Universität für Bodenkultur und der Montanuniversität Leoben (je plus fünf Prozent). Auch an den großen Unis in Wien, Graz, Innsbruck und Linz ist der Studentenstamm um rund drei bis vier Prozent gewachsen. Nicht nur weniger Studienanfänger sondern generell weniger Studierende verbucht die WU Wien (minus fast sieben Prozent). Rückgänge gab es auch an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (minus vier Prozent) sowie an den Medizinischen Unis in Graz und Innsbruck (zwischen minus ein bis drei Prozent). (APA)

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Posting 1 bis 25 von 36
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Lichtzeichner
00
22.2.2012, 09:36

mich würds interessieren obs proportional auch mehr abschlüsse gibt je mehr angefangen haben zu studieren

Transalpin2
00
28.1.2012, 23:53
1000 efficient methods of exaggerating ...

"Wachstum der deutschen Neuinskribierenden um 11%". So steht's da. Nett, dass man den Anteil der Deutschen in 2010 als Normierungsbasis nimmt.
Wenn man die Anteile 11,3% Deutsche in 2010 und 12,6% in 2011 (AN ALLEN NEUINSKRIPTIONEN DES JAHRES) als Differenz nimmt, bleibt eine schmale Erhöhung des Anteils um 1,3% über .....

woifee 0.0
00
21.1.2012, 15:26

Also ich habe als erstsemestriger mehr Südtiroler als Deutsche in den Kursen.

Fritz Meyer
00
19.1.2012, 17:15
Bitter für Österreichs Kleinbürger, Populisten und die Boulevardpresse!

Da hatten's so einen schönen Sündenbock und jetzt sind die Piefke so gemein und kommen noch nicht einmal! Typisch!

Transalpin2
00
20.1.2012, 20:38
Man sollte das CHE-Ranking schlicht verbieten!

chucky1991
01
19.1.2012, 08:05

Will man uns (Studierenden) damit jetzt etwa sagen, dass der äußerst unfaire Selektionsvorgang "StEOP" gerechtfertigt ist aufgrund der vielen Erstsemestrigen und steigenden Studierendenzahlen???...wartet mal 2-4 Jahre ab, dann wird die Zahl wieder geringer werden...da bin ich mir sicher...

Musezahn
59
19.1.2012, 00:11
WU

bei manchen LVs komme ich mir vor wie auf einer deutschen Uni.

Fragen aus den Reihen, Mithören bei Gesprächen von anderen => überall der deutsche akzent, sogar die ÖH Leute sind tw deutsche.

die deutschen an sich sind mir egal, aber was das für das bildungssystem bedeutet wenn Ö die Deutschen auch noch mit ausbilden MUSS dann kann das so nicht funktionieren!

matthias_87
00
22.2.2012, 15:57
dafür beherbergen wir das Schwarzgeld der Deutschen

ist auch nicht gerade nett. Aber Gesamt steigen wir sicher positiv aus.

Schreck
10
21.1.2012, 15:02

Wie schrecklich, sie engagieren sich sogar in der ÖH. Politisches Engagment sollte nur Österreicher_innen vorbehalten sein?

Musezahn
00
22.1.2012, 09:43

das habe hab ich nicht geschrieben.

Harl-Geinz Krassers Friseur
30
19.1.2012, 13:38

deutsche haben keinen akzent ;)

V995
83
18.1.2012, 21:39
29000 zuviel

Transalpin2
00
20.1.2012, 20:41
können's net lesen oder net tippen?

29.000 <> 26.900 !!!!
Also welche 2100 A-Studis sollen sich ebenfalls von den A-Unis schleichen?

Got Your Nose!
00
19.1.2012, 17:26

mimimi.

Harl-Geinz Krassers Friseur
26
18.1.2012, 16:31
Fachkräftemangel: von wegen!

Also an der TU Wien in Maschinenbau und Wing platzt es momentan aus allen Nähten. Wo man vor 5 Jahren noch fast alleine studiert hat und überall Plätze bekommen hat, darf man sich heute schon mit Atomuhr anmelden und auf Glück hoffen.

Wird bestimmt lustig, wenn in ein paar Jahren die Ingenieure auf den Markt kommen. Dann haben die Arbeitgeber und die Politik was sie wollen:
Neue billige und willige Sklaven für den Zeitarbeits-Hexler

GE ORG!
 
00
18.1.2012, 20:18
Interessant!

Ich wusste gar nicht dass jetzt so viele Maschinenbau studieren! Gab es in diesen Bereichen nicht immer einen Mangel?

Harl-Geinz Krassers Friseur
13
18.1.2012, 20:42
Es gibt keinen Fachkräftemangel

Das ist alles nur eine Lüge der Arbeitgeberlobby um mehr Absolventen auf den Markt zu bringen und dann die Löhne zu drücken. (Angebot und Nachfrage)

http://www.youtube.com/watch?v=IIV-P6K2t4M

Und ja, immer mehr studieren jetzt MINT, eben weil seit Jahren suggeriert wird, dass man damit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.
Die Gesichter von jetzigen MINT Anfängern möchte ich dann mal in 5 Jahren sehen, wenn sie merken was los ist...
Noch glauben viele, dass sich die Arbeitgeber um sie reißen sobald sie ihr Studium fertig haben.

<!-- 42 -->
02
19.1.2012, 01:27
sie verwechseln "fachkräfte" mit studienabsolventen,...

aber ja,... ein gewisses "akademiker dumping" findet bestimmt statt,...

Chemist88
00
18.1.2012, 23:44
Das stimmt eben nicht

insgesamt gibt es keinen Mangel, in einigen Bereichen gibt es den abder, in anderen sind zuviele potentielle Arbeiter da.

Der Steiner
00
18.1.2012, 22:01

Bei den Absolventenzahlen mach ich mir nicht so die Sorgen. Vom 2006 Jahrgang Maschinenbau haben bis 2010 nur 13% der Anfänger den Bachelor gemacht. Dieses Jahr sind in der Matheübung auch schon ca. 60% durchgerasselt und in Mechanik werden es gefühlsmässig noch mehr sein.

napnap1
00
19.1.2012, 16:31

die 60% sind normal, werden noch mehr... aber es is schon zu beobachten dass viele dieser "knockout" lva, so wie das von ihnen angesprochene mathe, leichter werden.

Der Steiner
00
19.1.2012, 17:42

Also, die Matheübung und die Vo-Prüfung waren dieses Jahr schwerer als in den letzten Jahren. Gut, in der Übung hängts vom Tutor ab, aber die Vo-Prüfung war definitiv schwerer. Dafür ist Fet halt leichter geworden

napnap1
00
19.1.2012, 17:53

naja, seitdem es in mathe 1 keine mündliche beim gruber mehr gibt (so ca 2008 glaub ich) ist sie wesentlich leichter geworden :)

Der Steiner
00
19.1.2012, 17:57

Okay, da kann ich nicht mitreden. Ich kenne nur die schriftichen Prüfungen. Aber gehört hab ich schon von ihm. Soll ein ganz harter Knochen bei den Prüfungen gewesen sein.

GE ORG!
 
10
18.1.2012, 21:08

und wie schauts aus mit Physik und Elektrotechnik?

aber ganz glauben kann ich das nicht!

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