2011

Energie und Sprit heizten Teuerung in Eurozone an

17. Jänner 2012, 13:54

Wien/Luxemburg - Die gestiegenen Preise für Energie und Treibstoffe haben im abgelaufenen Jahr 2011 für einen starken Teuerungsschub im Euroraum gesorgt. Die Inflationsrate kletterte auf 2,7 Prozent nach 1,6 Prozent, geht aus heute, Dienstag, veröffentlichten Daten des EU-Statistikamts Eurostat hervor. Für Österreich wurde im Zwölfmonatsschnitt vorläufig eine Teuerungsrate von 3,6 Prozent ausgewiesen, nach 1,7 Prozent im Jahr 2010.

Im Dezember 2011 ist der Inflationsdruck im gesamten Währungsraum leicht zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat November sank die Teuerungsrate der Eurozone um 0,3 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent. Ein Jahr zuvor, im Dezember 2010, hatte die jährliche Inflationsrate 2,2 Prozent betragen. Preisdämpfend wirkten vor allem die gesunkenen Kosten im Telekombereich und bei Gemüse, während Sprit, Öl sowie Strom und Gas die Teuerung kräftig anheizten.

In Österreich stiegen die Verbraucherpreise (HVPI) im Dezember nach vorläufigen Berechnungen um 3,4 Prozent im Jahresvergleich, im November hatte die Rate 3,9 Prozent betragen.

In der gesamten EU ging die jährliche Inflationsrate im Dezember auf 3,0 Prozent nach 3,4 Prozent im November zurück. Im Dezember 2010 war die Jahresteuerung bei 2,7 Prozent gelegen. Im Schnitt der vergangenen zwölf Monate haben sich die Preise in der Union um 3,1 Prozent erhöht. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.