Hersteller verblüfft mit neuem Versiegelungsverfahren - Angeblich bereits Samsung und Apple im Gespräch
Das Technologieunternehmen HZO sorgte auf der CES in Las Vegas mit seiner gleichnamigen Nano-Beschichtung für Aufsehen, die unter anderem elektronische Geräte wasserfest machen kann. Werden sämtliche Bauteile eines Geräts mit dem feinmaschigen Film beschichtet, könnten MP3-Player, Smartphone und Co. sogar unter Wasser genutzt werden. Zur Demonstration der flüssigkeitsabweisenden Eigenschaften veröffentlichte die Firma nach Live-Demos auch Beispielvideos.
Konzerne im Gespräch
Gegenüber dem Branchenblog Pocket-lint gab sich HZO zuversichtlich, dass die Nano-Beschichtung möglicherweise bereits in den nächsten Modellen großer Handy-Hersteller zum Einsatz kommen werde. "Wir erwarten HZO in den Smartphones der nächsten Saison", so ein Unternehmenssprecher. Sowohl Samsung als auch Apple seien als Abnehmer im Gespräch. Auf Details geht der Hersteller nicht ein. Nano-Beschichtungen sind aber an sich nichts Neues. So bieten Unternehmen seit längerem den "Nano-Schutz" von Windschutzscheiben oder Sanitäranlagen an. Mit der kompletten Versiegelung elektronischer Geräte könnte sich HZO jedoch wohl eine ertragreiche Nische schaffen.
mein derzeitiges Handy hält aber auch erstaunlich gut, dafür, dass ich damit auf dem Rad fahre und laufen gehe.
Also nicht nur Schweiß und Nebel, sondern auch bei schüttenden Regen. Bis jetzt hat es über 2 Jahre gehalten und das ohne Spritzwasserschutz.
Dank dieser Technologie kann ich das Handy - mit Unterwasserkopfhörern - zukünftig auch beim Schimmen mitführen. Das ist mir deshalb wichtig, da mir schon mal ein Handy im Schwimmbad geklaut wurde.
richtige Badehosen haben keine Taschen. Was du meinst sind Shorts, aber die sind nicht wirklich zum Schwimmen geeignet, weil sie sich vollsaugen und zu viel Widerstand aufbauen.
Ich erinnere mich an Artikeln von Samsung, dass eine ähnliche Technik bereits im Galaxy S2 eingesetzt wurde. Trotzdem soll man es nicht testen, weil man keinen Garantieanspruch mehr hat.
keiner fragt wie lack sich auswirkt und trotzdem ist alles lakiert. asbest ist auch nicht schädlich so lang es in der wand ist, sondern erst wenn es feinstäubig frei wird - beim abtragen von häusern. das ist eine panikmache die echt nicht notwendig ist, weil handys ja ohnehin zum sondermüll gehören bei dem was da alles drin ist (akkumulatoren, silicate, gläser,...).
und auhc wenn ich lack abtrage sollte ich einen mundschutz tragen, so what?
Nanomaterialien haben klar andere Eigenschaften, als die gleichen Materialien im Nicht-Nano-Zustand. Hier so zu tun, als wäre das überhaupt kein Thema, ist mehr als fahrlässig!
wieso? genauso ist es doch in wirklichkeit, alles kann giftig sein, und nicht alles ist optimal, und manches wird dennoch verwendet. aber dieses übertribene angst haben kann ich nich nachvollziehen, ich nehm sogar an, dass die strahlung eines handys im schlechten empfangsgebiet viel schädlicher ist als das bissl nanocoating...
Nope, das stimmt nicht wirklich. Nanomaterialien haben unter Umständen total andere physikalische (elektrische, optische, ...) Eigenschaften als der Rohstoff in nicht-nano-Form.
mit dem Argument ist Feinstaub auch nichts anderes wie Staub, nur kleiner
Ich finde seinen Punkt nicht schlecht. Es wird viel zu wenig auf Gesundheitsschädlichkeit getestet. Das fällt viel zu oft erst auf, wenn etwas unter der Masse verteilt wurde.
nein - so lange nanopartikel in einem loesungsmittel gebunden sind, machen sie keinen unterschied. wie auch?
asbest ist ja grundsaetzlich auch inert - gesundheistschaedlich ist es nur, wenn die besondere form der fibrillen in den koerper/in die lunge kommen.
selbiges bei staub/feinstaub.
partikel fuer ihre metalliclackierung sind unbedenklich wenn sie im lack gebunden sind, russ ist unbedenklich sobald er vom kopierer auf papier gebrannt wurde, oder ihre autoreifen schwarz faerbt.
und in der HzO beschichtung sind die nano-partikel (das nano, koennen sie ruhig weglassen) teil einer beschichtung, immobilisiert, und damit nicht gesundheitsschaedlicher als glitzer im nagellack.
ja - aber techn. nanopartikel sind seit der industriellen revolution ueberall (der name ist neu).
russ z.B. ist in jeder hinsicht ein "hightech"-nanopartikel (10-300nm)- und ist u.a. der meistverbreitete schwarze farbstoff. sie kommen jeden tag damit in beruehrung wenn sie die zeitung oder ein buch lesen. der abrieb ist da unausweichlich. haben sie bedenken wenn sie oder ihr sitznachbar ein buch lesen?
im konkreten fall - ist abrieb aber eher unwarscheinlich. es geht um eine versiegelung, die im inneren von elektronik-geraeten eine rolle spielt (und nicht auf dem touch-display).
ich glaube sie macht durchaus sinn.
ich glaub nicht, dass man vor jedem/r material/technologie das/die erfolg verspricht warnen muss.
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