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Dropbox will nächstes Apple werden

Hintergrund | 17. Jänner 2012, 10:43
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    foto: dropbox

    Drew Houston (links) und Dropbox-Mitgründer Arash Ferdowsi

2007 gegründet ist der Online-Speicher-Anbieter mittlerweile 4 Milliarden Dollar wert und zählt über 50 Millionen User

Wer von jedem Computer und Smartphone aus Zugriff auf seine Dokumente, Fotos und andere Dateien haben will, bewerkstelligt das heute am besten mit einem den zahlreichen Online-Speicher-Dienste. Einer der bekanntesten davon ist Dropbox, das 2007 von dem ehemaligen MIT-Studenten Drew Houston gegründet wurde. Heute zählt das Unternehmen mehr als 50 Millionen Nutzer und schickt sich nun an, das nächste Apple oder Google zu werden.

USB-Stick vergessen

Auf die Idee ein System zu entwickeln, das den Zugriff auf dieselben Dateien von jedem Computer aus ermöglicht, kam Houston während seiner Zeit als Student. Er hatte seinen USB-Stick vergessen und die Zeit während einer Busfahrt genutzt, die ersten Code-Zeilen von Dropbox zu schreiben, erinnert sich der 28-Jährige im Gespräch mit der Los Angeles Times. Houston schloss sich daraufhin mit seinem Studienkollegen Arash Ferdowsi zusammen, um sein Startup zu gründen.

Umzug nach San Francisco

Wie viele aufstrebende Jungunternehmer wurden die beiden Entwickler von dem Silicon-Valley-Inkubator Y Combinator unterstützt. Im Herbst 2007 zogen sie nach San Francisco in einen Apartmentkomplex, in dem auch andere Y-Combinator-Unternehmen untergebracht waren. Houston und Ferdowsi stellten weitere Mitarbeiter ein - vornehmlich Kollegen vom MIT - und begannen ihr Unternehmen weiter auszubauen.

Geldspritzen

Zu den 15.000 US-Dollar Startkapital von Y Combinator gesellte sich rasch eine Investition von 1,2 Millionen Dollar durch Sequoia Capital. Im März 2008 zeigten die beiden Entwickler ein Demo-Video ihres neuen Dienstes auf Digg, das ihnen praktisch über Nacht 70.000 User brachte. Sechs Monate später konnten sie Dropbox mit 100.000 Usern offiziell starten.

4 Milliarden Dollar wert

Im Februar will das Unternehmen, das laut Houston bereits profitabel arbeitet, ein neues Hauptquartier beziehen. Der Mitarbeiterstab soll im kommenden Jahr stark ausgebaut werden. Im vergangenen Herbst kam dafür nochmal eine gigantische Summe von 250 Millionen Dollar von sieben Venture-Capital-Firmen hinzu. Der Wert des Unternehmens wird mittlerweile auf 4 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Übernahmeangebote

Die Ressourcen wird Dropbox auch dringend benötigen, denn das Startup hat mit harter Konkurrenz zu kämpfen. Einerseits durch dutzende andere Startups, die ähnliche Dienste bieten, andererseits durch die Big Player wie Apple, Google und Microsoft, die selbst massiv auf Cloud-Speicher setzen. Ins Visier der Großen ist Dropbox schon geraten: so haben Houston und Ferdowsi von Apple und Google Übernahmeangebote erhalten.

Kein Verkauf

Doch Houston will Dropbox nicht verkaufen, sondern selbst zum nächsten Apple oder Google ausbauen. Seine Vision: Dropbox soll in Zukunft nicht nur auf Computer und Smartphones erreichbar sein, sondern von praktisch allen Geräten mit Internetzugang - Digicams, Fernseher, Autos etc. "Wir wollen das Dateisystems des Internets aufbauen", so Houston. (red)

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Posting 1 bis 25 von 92
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Bastian Balthasar Bux
00
23.1.2012, 12:32
"Dropbox will nächstes Apple werden"

*rofl*
Noch ein Grund, derartige Dienst nicht zu benutzen.

Ich bin sowieso für 'OSPF' (One Server per Family - at least). :-)

Meolin
00
19.1.2012, 17:04
Lachhaft

Was Drew Houston vergleicht sich mit iGOD. Naja die Krawatte hat er schon mal abgelegt.

sheimann
00
19.1.2012, 16:27
mMn Sugarsync besser als Dropbox

Wie schon einmal gepostet, Sugarsync ist mir sympatischer als Dropbox

--> es werden bis zu 5 Dateiversionen gespeichert
--> unbergrenzt viele Geräte syncen (auch iPhone, Android Geräte,...)
--> schnelles und einfaches Freigeben von Daten
--> Daten auch über Webplattform hochladen bzw. nutzen
--> mehr Gratisspace

wers mal probieren möchte: http://goo.gl/VPZyA

Bastian Balthasar Bux
00
23.1.2012, 12:35

Das einzig wirklich sinnvolle in der Richtung ist own-cloud. Bei allen anderen Cloud-Storage Lösungen kommt Cloud von 'klauen'. ... (eo eo ;) )

Bauchnabelerkundungsassistent
00
24.1.2012, 20:29

Installiert man sich das zuhause auf nem Server, oder wie ist das bei own-Cloud zu verstehen?

Bastian Balthasar Bux
00
25.1.2012, 12:44

Korrekt. Ob zu Hause oder im Rechenzentrum bleibt dabei Ihre eigene Sache. Des Pudels Kern ist, dass Sie sich sozusagen Ihren eigenen Cloud-Server installieren, über den Sie dann in der Folge die volle Kontrolle haben. Und dazu gibt es eben noch einen eigenen 'Client' sozusagen. (in Gnome 3.2 AFAIR schon integriert.)

Gunther Blue
00
21.1.2012, 02:14
Und kein Linux Support

... also von wegen unbegrenzt viele Geräte ...

Gunther Blue
00
20.1.2012, 02:35

Mir war nicht bewusst, das Dropbox
- eine einschränkung der Geräte hat
- nicht per Webplattform bedienbar ist

Wie sieht den die Einbindung aus bzw was macht es den schneller?

Gerhard Straganz
00
19.1.2012, 10:59
ob dass mal ne gute entscheidung ist

.. nicht zu verkaufen

wir werdens in 5 jahren sehn

i sogs eich!
00
22.1.2012, 04:26

ich selber würd auch verkaufen, aber andererseits find ichs gut, wenn mal nicht jeder an die großen verkauft. vielleicht entsteht neben google apple ms ja noch was viertes.

allerdings bezweifle ich auch, dass das dropbox sein wird.

Gerhard Rohrer
10
18.1.2012, 10:08
Problem?

2012: Dropbox will Apple werden.
2013: Apple kauft Dropbox.

kannspurenvonnuessenenthalten
31
18.1.2012, 09:16
Wenns ums User ausspionieren geht...

werden Apple und Dropbox schon ziemlich gleichauf sein.

Der Querdenker
01
18.1.2012, 09:00

Besonders die Hardware ist bei Dropbox super designet

scriptingguy
01
18.1.2012, 08:55
Hm. Ich habs zwar nicht "Dropbox"genannt,

aber so was in der Art hab ich auch zu Hause. Das ist zwar keine Dropbox, sondern eine "Linuxbox" und die hat so ein VPN dabei und dann steht da noch so ein Router und so ein Modem und ein Kabel steckt in einer Dose an der Wand. Ja und irgendwie komm ich auch von überall auf meine Daten. Ok - vom Firmenkühlschrank nicht :-(

U-Bahn Steuer
00
18.1.2012, 10:29

wie wissts ihr in der firma dann, wann euch das bier ausgeht?! :-(

scriptingguy
00
18.1.2012, 10:37

Bier wird prophylaktisch nach Dienstschluss eingekauft :)

weiter lesen
00
22.1.2012, 15:43
Bier wird prophylaktisch nach Dienstschluss eingekauft :)

Das steht dann im Dienstzeugnis:
Arbeitete auch nach Dienstschluss für die Firma...
Sehr innovative Ideen (Hey, wie wärs mit Stiegel..)

U-Bahn Steuer
00
18.1.2012, 13:28

wo darf ich mich bewerben?!

scriptingguy
00
18.1.2012, 16:07

sind leider voll... :-)

U-Bahn Steuer
01
18.1.2012, 21:07

das denk ich mir, wenns ihr dauernd saufts!

:-p

mr_agentsmith
 
12
18.1.2012, 02:09
"it just works" ...

... trifft bei Dropbox und Apple zu. Klingt logisch, aber für viele Unternehmen nie erreicht.

<!-- 42 -->
00
18.1.2012, 00:17
// account off,...

Heavyweather
00
17.1.2012, 23:42

Koks und Frauen...den Menschen ist so langweilig.

Staatssekretär
02
17.1.2012, 22:39

Womit verdienen die denn Geld?
Also allzuviele Bezahl-User werden sie wohl nicht haben.

Und wenn man bedenkt, dass es ja Anleitungen im Netz gibt, wie man mit Empfehlungseinladungen und Pseudy-Mailaccounts die eigene Dropbox auf 10GB hochschraubt, sind die 50Mio Accounts wohl auch übertrieben. - Ein einziger, der sich auf gratis 10GB hochschraubt, produziert 32 Karteileichen.

Frage am Rand - ist eure ebenfalls mobil, aber auch am PC so extrem langsam?

jassl11
00
18.1.2012, 12:33

so um die jahrtausendwende, wo ich das erste mal in google was gesucht habe, habe ich mir auch die frage gestellt 'womit verdienen die ihr geld?'

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