2011

SBO steigert sich um 80 Prozent

17. Jänner 2012, 08:41

Der Ölfeldausrüster profitierte von seiner Stellung als Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen für die Ölfeld-Service-Industrie

Der börsenotierte Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) hat seine Ergebnisse im Vorjahr durchwegs um 80 Prozent steigern können. Das operative Ergebnis (EBIT) legte von 49,4 auf 89,0 Mio. Euro zu, und das Ergebnis vor Steuern (EBT) wurde von 42,9 auf 77,0 Mio. Euro verbessert, wie das Unternehmen am Dienstag ad-hoc mitteilte. Das EBT liegt exakt im Rahmen der Prognose der von der APA befragten Analysten. Den Umsatz steigerte SBO um 32 Prozent von 307,7 auf 407,0 Mio. Euro, am oberen Prognose-Ende.

Grund für den erneut markanten Umsatz- und Ergebniszuwachs sei die Position der SBO als Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen für die Ölfeld-Service-Industrie sowie die gute Branchenkonjunktur, die sich von der Konjunkturabschwächung im 2. Halbjahr unbeeinflusst gezeigt habe, erklärte das Unternehmen zur Begründung. Die endgültigen Ergebnisse will SBO am 8. März veröffentlichen. SBO beschäftigte Ende 2011 weltweit 1.459 Mitarbeiter - nach 1.275 ein Jahr zuvor -, davon 412 in Ternitz (NÖ) und 635 in Nordamerika (inklusive Mexiko). (red)

José Atento
00
17.1.2012, 13:00
Das Ölgeschäft läuft derzeit noch sehr gut

Trotz Rezessionsgefahren in einigen Regionen dieser Welt.

Ein zu hoher Ölpreis könnte aber die Weltwirtschaft bald stärker nach unten drücken.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.