Baby aus dem Spital entlassen

16. Jänner 2012, 19:42

Kind bei Lebensgefährten und Großmutter

Wien - Laut "News" ist der Sohn von Estibaliz C. am Montag aus dem Preyer'schen Kinderspital entlassen worden. Der Lebensgefährte von Estibaliz C., Roland R., hat vom Jugendamt vorläufig die Obsorge für seinen Sohn erhalten. Das Baby befindet sich nun also in der Obhut des Vaters. Das Kind wird derzeit von ihm und von der Mutter der Mordverdächtigen betreut. (red, derStandard.at, 16.1.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 48
1 2

das baby wird von der oma(der mutter von e.), die extra angereist kam, betreut.

ich denke um dieses kind muss man sich keine sorgen machen, oma´s sind liebevolle (ersatz)mütter.

überhaupt wenn die wahrscheinlichkeit, dass die tochter von der "netten oma" eine zweifachmörderin ist, sehr hoch ist.

*sarkasmus off*

Der Vater ist auch da. Und oftmals sind das die besseren Mütter.
Der Kleine hat also gute Chancen für ein glückliches Leben.

mutig solche prognosen. vor allem wenn man von der mutter einer zweifachen mörderin postet.

Das Kindeswohl steht ja immer im Vordergrund,

wird nun also der Vater das Kind stillen?
Oder hat man einfach dem Kind die Mutter weg genommen, weil diese vermutlich einmal verurteilt werden wird?
Wie schön, daß ich schon erwachsen bin!

Wenn

Sie selbst einst gestillt worden sind, dann kann es nicht so gesund sein.

Das ätzen Sie aber nur, weil Sie nicht wissen, wie schön und klug ich durch das Stillen wurde.

aus den 7 zeilen da oben kann man auch ohne viel interpretation schliessen dass der vater oder die oma das kind stillen werden.

Das Kindeswohl steht im Vordergrund, genau DESHALB bleibt es NICHT bei der Mutter.

Das Kindeswohl steht im Vordergrund, genau DESHALB bleibt es NICHT bei der Mutter

Gut so:
kann ja nicht gut sein für ein Kind, wenn es bei der Mutter bleibt.

Wenn es bei DIESER Mutter bleibt, ist es vielleicht nicht so gut fürs Kind.

diese frau hat zwei männer kaltblütig ermordet.

wie können sie hier versichen, dass frau estibaliz nicht zb aus rache, frust oder kurzschlusshandlung das unschuldige baby nimmt und zb gegen die wand schmeißt?

Diese Frau ist unbescholten!

Selbst wenn sie das Kind in den ersten Monaten liebevoll versorgt, wie geht das dann weiter? Bei ihr im Gefängnis kann es auf Dauer nicht bleiben. Ein enger Kontakt zwischen Vater und Kind ist auch nicht möglich wenn das Kind in den ersten Monaten bei der Mutter im Gefängnis ist. Besser gleich zum Vater als erst in einem Jahr.

Stillen ist kein Selbstzweck..

Es gibt oft Situationen (Erkrankungen wie Aids oder Hepatitis, Mutter braucht Medikamente, die auf die Milch wirken) in denen eine Mutter nicht stillen kann. Im Supermarkt gibts für diesen Zweck ganze Regale von Milchpulver... In diesem Fall hat die Mutter zugegeben, zwei Menschen (ihrer Aussage nach nicht aus Geldgier sondern "im Affekt") getötet zu haben. Das Jugendamt folgert daraus, dass das Kind gefährdet sein könnte. Außerdem ist ein Gefängnis keine Kinderstube. Babys müssen nicht nur gefüttert und gewickelt werden, sie brauchen auch Tageslicht und frische Luft..

Wissen Sie schon jetzt, daß diese Frau veurteilt werden wird? Woher?

Noch ist sie unbescholten.
Und bei uns gilt jeder Mensch als unschuldig, solange es keine rechtskräftige Verurteilung gibt.
Soll das nun im Einzelfall auf einmal nicht mehr gelten?
Wenn ja: WIESO?

ach was, besser fürs Kind ist es, gut versorgt, wenn auch ohne Muttermilch (die man ja auch abpumpen und aus dem Gefängnis holen kann) und mit bleibenden Bezugspersonen als mit Muttermilch und einem kompletten Wohnort und Bezugspersonenwechsel nach dem Abstillen.
Prinzipiell können auch Männer sich ganz genauso gut um Babys kümmern wie Frauen, auch wenn das viele Menschen (wieder Männer und Frauen) nicht wahrhaben wollen.

Prinzipiell können auch Männer sich ganz genauso gut um Babys kümmern wie Frauen

Mei Red´!
Und die meisten Männer, die ich kenne, leben das auch so.
Aber deswegen werden ihren Kindern nicht die Müter entzogen.

Dem Kind wird so oder so die Mutter entzogen- besser jetzt als in einem Jahr. Noch kennt es die Mutter nicht, es wird sie nicht vermissen. Auch wenns hart klingt, aber dem Baby ist die Mama noch komplett egal, Hauptsache es ist wer da, der streichelt und füttert und liebhat und sauber hält.
Und da ists gescheiter, das macht eine Person (oder auch zwei oder drei) von Anfang an, bis das Kind kein Kind mehr ist, als es wird gewechselt.
Stell dir vor, wie schlimm das für das Baby wäre, sich in einem halben Jahr von der Mama trennen zu müssen und zu für ihm fremden Personen zu kommen.
Jetzt ist es dem Baby noch egal. Und das Kindeswohl geht vor, auch wenns die Mama schmerzt.

aber erst nach der Erfindung der Ersatzmilchen, davor war ein Kind ohne Muttermilch zum Tod verurteilt, deshalb waren ja die Huren jahrundertelang gar nicht so schlecht angesehen, ihr Taggeschäft war das Stillen von Waisen, Waisenhäuser waren daher oft in Hurenvierteln, denn die Nonnen konnte leider das nicht geben, was ein Kind braucht: Muttermilch!
die Ammen der Armen und der Findlinge waren noch vor 1930 gefallenen Mädchen, Männer sind daher erst seit dieser Zeit fähig eine weibliche Bezugsperson vollständig zu ersetzen.

das ist aber komplett irrelevant, wir schreiben 2012, da können sich die Papas genauso gut ums Baby kümmern wie die Mamas. Und Abpumpen sollte auch im Gefängnis kein Problem sein.

Unsere Zwillinge

werden mit dem "Flascherl" aufgezogen.
Und, siehe da, sie überleben und wachsen und gedeihen!

Nehmen S´ihnen halt probeweise einmal die Mutter weg und dann schau´n wir einmal, wie wohl sie sich dann noch fühlen.

Ich wundere mich auch darüber, dass sich hier einige so aufs Stillen versteifen, ich kenne einige Mütter die nicht (bz. nicht alle ihre Kinder) stillten weils halt nicht klappte. Nix ungewöhnliches.

Posting 1 bis 25 von 48
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.