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Wien - Laut "News" ist der Sohn von Estibaliz C. am Montag aus dem Preyer'schen Kinderspital entlassen worden. Der Lebensgefährte von Estibaliz C., Roland R., hat vom Jugendamt vorläufig die Obsorge für seinen Sohn erhalten. Das Baby befindet sich nun also in der Obhut des Vaters. Das Kind wird derzeit von ihm und von der Mutter der Mordverdächtigen betreut. (red, derStandard.at, 16.1.2012)
Das Urteil ist nicht rechtskräftig - Am Schlusstag versuchte die Gutachterin das Innenleben der 34-jährigen Angeklagten zu erklären
Die Zeugenaussagen von Ex-Partnern zeichnen im Prozess um die "Kellerleichen" ein differenzierteres Bild der Angeklagten. Klare Konturen bekommt es dennoch nicht.
Völlig divergierende Aussagen über Wesensart von Mordopfer Manfred H.
Kein Blickkontakt mit Estibaliz C.
Sie habe ein psychisches Problem, gesteht Estibaliz C. - Aber die Morde an ihren Partnern seien im Affekt passiert, auch wenn sie Mordfantasien gehabt habe
Staatsanwältin fordert Einweisung von Estibaliz C. in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher - Verteidiger kritisiert Anklage
Der wohl spektakulärste Mordprozess des Jahres beginnt am Montag. Estibaliz C. steht in Wien vor Gericht, da sie zwei Lebensgefährten erschossen und anschließend einbetoniert haben soll.
Prozess vermutlich im November - Angeklagte soll auch in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden
Expertise von Gerichtspsychiaterin Kastner liegt vor - Doppelmord-Verdächtige grundsätzlich zurechnungsfähig
Kind soll bei den Eltern der Mordverdächtigen aufwachsen
Überstellung Anfang kommender Woche - Zur Begutachtung durch psychiatrische Sachverständige
"Im Rahmen eines regulären Besuchs" ihres Lebensgefährten
Jugendamt und Spital verteidigen Abnahme des Neugeborenen nach der Geburt
Anwalt der Mutter brachte Beschwerde ein - Vater auf Behördenwegen - Pflegschaftsgericht entscheidet über Obsorge
Angebliche Hochzeitspläne von Estibaliz C. sind Leiterin der Justizanstalt Josefstadt nicht bekannt
Mutmaßliche Mörderin brachte Sohn zur Welt - Kind kommt zum Vater
Frau fühlte sich von Opfern unterdrückt und hintergangen - Hochzeit im Jänner 2012 geplant
Laut "News" wurden bei einem Toten massive Schädigungen der Leber und Niere festgestellt - Für Verteidiger ein "Gerücht" - Staatsanwaltschaft hat Toxikologen beigezogen
Staatsanwaltschaft bestätigte dahingehende Untersuchungen
Zeitschrift zitiert aus Polizeiakten - "Etwas Böses hat wieder einmal die Kontrolle über mich ergriffen"
Angeklagte traf vor Auslieferung noch ihre Mutter
Justizministerium sieht Gefährdung bei Ermittlungen - Bisher noch keine verwertbare Aussage von Goidsargi E. C.
Hauptverdächtige im Fall der Meidlinger Kellerleichen bezeichnet Berichterstattung in Interview als "Treibjagd"
Selbst wenn sie das Kind in den ersten Monaten liebevoll versorgt, wie geht das dann weiter? Bei ihr im Gefängnis kann es auf Dauer nicht bleiben. Ein enger Kontakt zwischen Vater und Kind ist auch nicht möglich wenn das Kind in den ersten Monaten bei der Mutter im Gefängnis ist. Besser gleich zum Vater als erst in einem Jahr.
Es gibt oft Situationen (Erkrankungen wie Aids oder Hepatitis, Mutter braucht Medikamente, die auf die Milch wirken) in denen eine Mutter nicht stillen kann. Im Supermarkt gibts für diesen Zweck ganze Regale von Milchpulver... In diesem Fall hat die Mutter zugegeben, zwei Menschen (ihrer Aussage nach nicht aus Geldgier sondern "im Affekt") getötet zu haben. Das Jugendamt folgert daraus, dass das Kind gefährdet sein könnte. Außerdem ist ein Gefängnis keine Kinderstube. Babys müssen nicht nur gefüttert und gewickelt werden, sie brauchen auch Tageslicht und frische Luft..
Noch ist sie unbescholten.
Und bei uns gilt jeder Mensch als unschuldig, solange es keine rechtskräftige Verurteilung gibt.
Soll das nun im Einzelfall auf einmal nicht mehr gelten?
Wenn ja: WIESO?
ach was, besser fürs Kind ist es, gut versorgt, wenn auch ohne Muttermilch (die man ja auch abpumpen und aus dem Gefängnis holen kann) und mit bleibenden Bezugspersonen als mit Muttermilch und einem kompletten Wohnort und Bezugspersonenwechsel nach dem Abstillen.
Prinzipiell können auch Männer sich ganz genauso gut um Babys kümmern wie Frauen, auch wenn das viele Menschen (wieder Männer und Frauen) nicht wahrhaben wollen.
Dem Kind wird so oder so die Mutter entzogen- besser jetzt als in einem Jahr. Noch kennt es die Mutter nicht, es wird sie nicht vermissen. Auch wenns hart klingt, aber dem Baby ist die Mama noch komplett egal, Hauptsache es ist wer da, der streichelt und füttert und liebhat und sauber hält.
Und da ists gescheiter, das macht eine Person (oder auch zwei oder drei) von Anfang an, bis das Kind kein Kind mehr ist, als es wird gewechselt.
Stell dir vor, wie schlimm das für das Baby wäre, sich in einem halben Jahr von der Mama trennen zu müssen und zu für ihm fremden Personen zu kommen.
Jetzt ist es dem Baby noch egal. Und das Kindeswohl geht vor, auch wenns die Mama schmerzt.
aber erst nach der Erfindung der Ersatzmilchen, davor war ein Kind ohne Muttermilch zum Tod verurteilt, deshalb waren ja die Huren jahrundertelang gar nicht so schlecht angesehen, ihr Taggeschäft war das Stillen von Waisen, Waisenhäuser waren daher oft in Hurenvierteln, denn die Nonnen konnte leider das nicht geben, was ein Kind braucht: Muttermilch!
die Ammen der Armen und der Findlinge waren noch vor 1930 gefallenen Mädchen, Männer sind daher erst seit dieser Zeit fähig eine weibliche Bezugsperson vollständig zu ersetzen.
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