Albertina 2012

Ausstellungen aus den eigenen Beständen

16. Jänner 2012, 18:00

Die Albertina verzeichnet zwischen 2008 und 2011 einen Rückgang um 12,3 Prozent

Wien - 2008 hatte die Albertina 997.738 Besucher, im Jahr darauf 624.937 - und 2011 nur mehr deren 574.739. Das bedeutet gegenüber 2010 mit 655. 598 Besuchern einen Rückgang um 12,3 Prozent. Auch der Eigendeckungsgrad sank: von 56 Prozent im Jahr 2010 auf "knapp über 50 Prozent", so Direktor Klaus A. Schröder bei seinem Pressegespräch am Montag. Einen Trend will er nicht erkennen: Für 2013 mit einer großen Matisse-Ausstellung erwartet er einen Besucherrekord.

Heuer besinnt man sich - abgesehen von der Impressionismus-Schau im Frühjahr - auf die eigenen Stärken. Ab 14. März präsentiert die Albertina 131 Zeichnungen von Gustav Klimt aus den Beständen, ergänzt um 30 Leihgaben. Nach Ende der Laufzeit (10. Juni) wandert die Schau nach Los Angeles ins Getty-Museum. Über den Sommer sind "Meisterwerke der Albertina" von Bosch, Bruegel, Rubens und Rembrandt zu sehen und parallel dazu die Sammlung Werner (deutscher Expressionismus), die als Dauerleihgabe ans Haus kam. Im Sommer und Herbst gibt es zudem zwei Fotoausstellungen: Joel Sternfeld und Körper als Protest. (trenk, DER STANDARD/Printausgabe 17.1.2012)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.