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Hau den Hut drauf, Niko, hab's lustig und komm wieder in zehn Jahren.
Winterwonderland, sogar mit drei oder vier Schneeflocken. Schön. Zu kalt. Also im Internet herumsurfen.
Und neben dem AA, das wir jetzt aufhaben, ist wieder nur und immer noch das meiste über den kleinen Pelinka zu lesen. Und langsam kann der einem leidtun. Wie ist der drauf? Eine Umfrage im Bekanntenkreis, was sie denn mit 25 so getan hätten, war wenig überraschend. Die meisten waren beschäftigt mit der Lukrierung von Geschlechtsverkehr, weiters Ausgehen und Reisen bzw. dem Erlernen, dies mit Studium oder Arbeit so zu verbinden, dass man sich später vielleicht nicht dafür spazieren watscht. Nicht eine einzige Person nannte in dem Alter machtgeiles Jobhopping als interessanteste Tätigkeit. Und aus den meisten ist später durchaus etwas geworden. Wahrscheinlich, gerade weil vorher viel weniger zielführendes dafür umso unterhaltenderes probiert wurde.
Ich frage mich wirklich, wie es das geben kann. Mit 25 sein Leben für Machtspiele herzuschenken. Man ist doch in dem Alter mit einem gesunden Egoismus ausgestattet. Und mit Hormonen. Und Brennen für Neues und die Menschen. Da kann doch ein Job nicht der Ernst sein, der schon formal ein Witz ist, weiters in dem man daher abgelehnt wird von einer Vielzahl von "Kollegen", die keine sein wollen, die noch dazu erfahrener und wer weiß, wer weiß, auch gebildeter, überschauender oder gar intelligenter sind als man selber. Wie öde! Keiner will einen! Und sonst hat man auch noch nichts erlebt, weil man echt noch ein Lebensmikro ist in dem Alter! Was sagt so jemand über sich, später? Oh, ich war mit 25 hauptberuflich machtgeil und dann mit 30 schon ein durchfaschiertes Nix. Danach habe ich Tauben gezüchtet. So wie Mike Tyson, als der mit sich selber durch war.
Also, hau' den Hut drauf, Niko, sei 25 und lobbyier nicht am Leben vorbei. Hab's lustig, komm wieder in zehn Jahren und du wirst als der tolle Typ dastehen, der freiwillig 25 war und später aus eigener Kraft wer geworden ist, der den ganzen maroden Irrwitz nicht notwendig hatte.
Und du wirst so mehr Sex haben. Weil dich irgendjemand wieder leiden kann. Irgendwer sicher. Irgendwann. Versprochen. (derStandard.at, 16.1.2012)
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wenn man mit 25 nur sex im kopf hat:
mit 42 sex nur noch auf dem papier??
(schickst du ihm einfach das ausgelesene exemplar "sextipps von rockstars")
;-)
ich mag weder pelinka noch den orfpostenschacherwahnsinn, aber dieser artikel war leider irgendwie unter deinem niveau ... das posting vielleicht ja auch ...
Ich bin heute 24 Jahre alt, habe mein Studium in Verkehrsplanung abgeschlossen und habe mittlerweile im Ausland eine feste Anstellung...
Mir würde es dennoch nie im Leben in den Sinn kommen, heute Verkehrsminister werden zu wollen, weil ich denke, dass dies einfach nicht gerechtfertigt wäre, ich habe keinerlei Erfahrung und habe bis jetzt nichts bewirkt.
Ich denke, dass die Herren Kurz - ja auch er ist ein Schandfleck für Österreichs Politik, wie will man es denn glaubhaft machen, dass ein 24-Jähriger die Integrationspolitik definiert??? - und Pelinka also am Besten wieder zurück zu ihrem Studium wanken sollten und es vielleicht in ein paar Jahren noch einmal versuchen sollten, in Politik und Medien mitzumischen.
wenn als karrierequalifikation jobs wie ministersekretäre oder andere parteijobs herhalten müssen, braucht man sich nicht wundern wenn dann in staatsnahen organisationen so viel schwachköpfe herumrennen, die keine nachweisbare leistungen erbringen, sondern nur so mitschwimmen... und dass mit spitzengehältern.
verdammt und ich hatte haufenweise sex und spaß..also..der junge macht do (fast) alles richtig..an seinem grinsen und seinen bisweilen schlecht sitzenden anzügen sollte er arbeiten;-)
NEWMDB bei IAEA mitentwickelt. PRIS, GOVATOM, FINTRAC, SIMAD und OASIS ebendort. eigentlich seit ich 22 war.
mit 21 datenbanken fuer damals junges immobilien.net optimiert und (damals noch brauchbares) interface entwickelt.
ja klar, gefeiert habe ich auch.
Ich habe selten einen solchen Mist gelesen wie diesen Kommentar.
* Nicht jeder 25-jährige strebt hauptsächlich nach Sex, Menschen sind verschieden. Und ein toller Job mit Spitzengehalt steht dem Sex ja nicht unbedingt im Weg, vor allem wenn man noch sehr jung ist.
* Das Privatleben Herrn Pelinkas geht niemanden etwas an. Der Artikel ist beleidigend und unseriös.
* Das Grundproblem der Sache (Personalrekrutierung in der Republim Österreich) ist nicht einmal am Rande tangiert.
Pelinka sollte sich bei seiner Karriere zurücknehmen und erst mehr Erfahrungen sammeln, finde ich. Aber dass er auch Opfer unqualifizierter Anschüttungen ist, sieht man hier deutlich.
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