Urteil zu "Christenrundmail"

"Religion ist Privatsache" beruft gegen ORF-Nichtveröffentlichung

16. Jänner 2012, 14:22

Die Initiative will Urteil veröffentlicht sehen

"Religion ist Privatsache" gegen Zieglers "Christenmail": Auch wenn die Initiative im einem Beschwerdepunkt - der versuchten Beeinträchtigung der journalistischen Freiheit - von der KommAustria Recht erhalten hat (etat.at berichtete), will die "Religion ist Privatsache" gegen das Urteil eine Teilberufung einbringen. "Konkret handelt es sich um die Weigerung der KommAustria, den ORF anzuweisen, das Urteil zu veröffentlichen", heißt es in einer Aussendung.

Einflussbereich

Die ORF-Regulierungsbehörde gehe in ihrer Urteilsbegründung von einem - wenn auch rechtswidrigen - ORF-internen Ablauf aus und sehe daher kein öffentliches Interesse in einer verpflichtenden Urteilsveröffentlichung. Dieser Meinung schließt sich die Initiative nicht an, "Robert Ziegler ist nämlich nicht nur Landesstudio-Vizechefredakteur sondern auch ORF-Stiftungsratmitglied; sein Einflussbereich reicht daher weit über dem offiziellen Job-Titel tief in die höchsten Führungsetagen des ORF hinauf. Auch die Tatsache, dass Herr Ziegler, trotz laufendem Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das ORF-Gesetz, befördert wurde, spricht für eine Veröffentlichung".

"Wahrung der journalistischen Freiheit"

Heinz Oberhummer, Vorstandsmitglied der Initiative Religion ist Privatsache und offizieller Beschwerdeführer: "Es geht hier ausschließlich um die Wahrung der journalistischen Freiheit und die Wahrung der Rechte der Konfessionsfreien, die per ORF-Gesetz ohnehin benachteiligt werden" betonte Oberhummer in diesem Zusammenhang. Er zeigte sich jedoch hoffnungsvoll, dass „die Berufung sich nach einer entsprechenden ORF-Veröffentlichung erübrigen wird". (red)

Seria
22
17.1.2012, 12:44

ist das Thema Religion nicht was f die Märchenstunde?
Das sowas mit Steuergeldern subventioniert wird ist unglaublich

Hlsebastian
23
17.1.2012, 12:26
Wenn die Konfessionsfreien nicht länger

"diskriminiert" werden wollen, müssen sie eben eine eigene Glaubensgemeinschaft gründen mit allen Rechten und Pflichten derselben. Ansonsten sind sie eine amorphe Masse von Individuen, die keine spezielle Berücksichtigung erforderlich machen.

Erasmus_01
00
17.1.2012, 20:59

Weder die Christen noch die Konfessionsfreien (oder die AnhängerInnen irgendeiner Weltanschauung) haben eine besondere Behandlung oder Privilegierung verdient. Die Rechte und Pflichten sollen für alle gleich sein und wer beten, nichtbeten oder weiss-der-teufel-was sonst noch tun (oder nicht tun) will, der soll es halt tun (oder nicht tun). Machtzentren und privilegierte Interessensvertretungen haben wir derzeit mehr als genug - das gesunde downsizing ist schon längst fällig.

Erasmus_01
011
16.1.2012, 15:52

Occupy ORF!

Herbert Reinsch
00
17.1.2012, 15:09

da bin ich sofort dabei

Def_izit
00
17.1.2012, 08:46
ORF-vVolksbegehren - Parteien und Lobbyisten beschränken

und installieren von einem unabhängikeits-statut das seinem namen gerecht wird

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