FPÖ stellt Partnersuche im Europaparlament ein

16. Jänner 2012, 13:55
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    foto: epa/ian langsdon

    Andreas Mölzer: "Eine Fraktion ist ein formales Instrument im Parlament, sonst nichts."

Britische Euroskeptiker zu radikal - In anderer Gruppe gab es ein Veto niederländischer Calvinisten

Wien  - Nach jahrelangen erfolglosen Gesprächen stellt die FPÖ ihre Partnersuche im Europaparlament vorerst ein. Dies bestätigte FPÖ-Delegationsleiter Andreas Mölzer am heutigen Montag am Rande einer Pressekonferenz in Wien. Damit bleiben Mölzer und sein Kollege Franz Obermayr weiter fraktionslos. Ein Eintritt in die Fraktion "Europa der Freiheit und Demokratie" (EFD) sei jüngst am Einspruch niederländischer Calvinisten gescheitert. "Für die sind wir die bösen Deutschen", erläuterte Mölzer.

Die FPÖ-Abgeordneten gingen noch kürzlich davon aus, ihre Bemühungen um Fraktionsanschluss im Europaparlament heuer endlich mit einem Erfolg krönen zu können. Mölzer berichtete, dass sich die beiden einer von britischen EU-Gegnern angeführten Fraktion hätten anschließen können, doch diese würden eine Politik vertreten, "wo du nicht mehr mit kannst". Die FPÖ sei zwar EU-kritisch, aber nicht anti-europäisch, betonte Mölzer.

Fraktionsstatus überbewertet

Laut dem FPÖ-Delegation ist der Fraktionsstatus im Europaparlament überbewertet. "Eine Fraktion ist ein formales Instrument im Parlament, sonst nichts." Sie bringe weder mehr Geld noch mehr Einfluss. "In Wirklichkeit geht es darum, mit wem arbeitest du zusammen." Hier habe die FPÖ "ein relativ dichtes Netz", nannte Mölzer die italienische Lega Nord, den flämischen Vlaams Belang und die Schweden-Demokraten. Mit diesen "befreundeten Parteien" arbeite man "sehr intensiv zusammen".

Insgesamt sehen sich Mölzer und Obermayr durch die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union in ihren kritischen Standpunkten bestätigt. So habe sich der von der FPÖ abgelehnte Vertrag von Lissabon, "der so hochgejubelt wurde", in der Schuldenkrise als irrelevant erwiesen. EU-Kommission und Europaparlament seien ohne Einfluss angesichts des "deutsch-französischen Kondominiums". "Es ist bedauerlich, dass die EU nicht wie ein Staatenbund funktioniert, sondern wie ein Hegemonialgebilde, in dem Berlin und Paris das Sagen haben", kritisierte Mölzer.

"Österreichische Solidarität" offen

Zur Neubesetzung der Spitzenposten im Europaparlament sagte Mölzer, dass die FPÖ den deutschen Sozialdemokraten Martin Schulz auf keinen Fall zum Parlamentspräsidenten mitwählen werde. Dieser habe nämlich eine "zutiefst stalinistische Gesinnung" gegenüber der FPÖ. Offen sei dagegen noch, ob man bei der Wahl des ÖVP-Abgeordneten Otmar Karas zum Parlamentsvizepräsidenten "österreichische Solidarität" üben werde. Karas habe hier noch einige Stunden Zeit, Gespräche mit der FPÖ zu führen. Mölzer deutete diesbezüglich an, dass auch die mit der FPÖ befreundeten Parteien einer entsprechenden Empfehlun. (APA)

 

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Posting 1 bis 25 von 110
1 2 3
world-citizen
12
So ist es .............

.......... mit diesen nationalpopulistischen Parteien. Auf regionaler Ebene sind sie stark, aber im EP schaffen sie es nicht mal, eine gemeinsame Fraktion aufzustellen. Der Grund dafür ist relativ klar: Sie vertreten "nationale Interessen" und diese sind gesetzmäßig immer gegen "nationale Interessen" anderer Staaten ausgerichtet. Damit ist klar, daß sie nichts anderes als den Krieg bringen können.
Abhilfe: Endlich das EP zu einem echten europäischen Gesetzgeber aufwerten! Dann bleiben all diese Splittergruppen endlich dort wo sie hingehören: Unter der Wahrnehmungsschwelle.

http://www.eu-infothek.com/article/d... rem-schwer

Neoliberal National der Untergang!
01
13.3.2012, 14:18
Die brauchen ja auch nicht dort suchen

sondern einfach im Mariott!
Oder glaubt man wir erahnen nicht was dort und am WKR Ball gesprochen worden ist?
Ausser der Judensager der war natürlich nur ein Ausrutscher!

Snoopy47
04
17.1.2012, 09:45

Vielleicht sollte Mölzer es mit PARSHIP versuchen?

Mister Magister
 
03
29.2.2012, 20:25
"Wir sind zwar warm und Brüderlich, doch warme Brüder sind wir nicht!"

-Stermann & Grisseman

FalscherProphet
03
17.1.2012, 14:03
...und bei "ich suche"

die Option "Männerbund" ankreuzen.

Damit alles stramm männlich bleibt.

kbust
03
17.1.2012, 11:55

oder eDarling..
Fest Steht: das mit Elitepartner wird nix..

Erzwo Dezwo
314
17.1.2012, 07:29

In Ö habens ja schon zumindest die Roten und die Grünen verstanden, dass man mit den blau/braun/orangen nicht zusammenarbeiten kann. Jetzt stehts sogar international fest.

Nur die Schwarzen habens noch immer nicht kapiert. Dabei wären gerade die Schwarzen jene die bei einer Zusammenarbeit am Meisten verlieren würden. Wer rechts denkt geht gleich zum Strache und begnügt sich nicht mit der Schottermitzi!

Ich_schpriche_Neuteutsch
136
17.1.2012, 09:09

Ich glaube, Sie haben das Wortgewebe nicht gelesen.

Es ist schon vielsagend, daß Leute wie Sie sich lieber auf die Seite wurzelgesalbter Calvinisten stellen, als Mölzers Standpunkte lesen zu wollen.

Zudem hat Mölzer die britischen Völkischen abgelehnt, und nicht sie ihn.

Mich deucht, Sie sind Analphabet.

Liberaler Atheist
00
19.1.2012, 21:41

Naja, die Sache ist aber nichet logisch. Erst heißt es, die Aufnahme in die EFD sei an den holländischen Calvinisten gescheitert, dann auf einmal will Mölzer mit der britischen UKIP nicht. Also was jetzt?

Helicopterman
31
17.1.2012, 09:39
Wenn der strammrechte Mölzer

Schulz "zutiefst stalinistische Gesinnung" vorwirft weil dieser als Sozialdemokrat mit der FPÖ naturgemäß nichts am Hut hat spricht allein das schon Bände...

Ich_schpriche_Neuteutsch
01
23.1.2012, 14:48

Besagter warf Strachen auch vor, er sei ein Nutzi. Was nicht so besonders für Schulz spricht.

Bran Van
17
17.1.2012, 01:26
haha

ich kann mir ein schmunzeln nicht verkneifen. "für die sind wir die bösen deutschen" ... die fpö eine partei die gedankengutgeschwängert von einer der finstersten epochen unserer geschichte ist und die wundern sich allen ernstes warum sie niemand mag... vorallem wenn man schon von den anderen die ebenso am rechten rand dahinkratzen auch schon nicht gemocht wird sollte das ein eindeutiges zeichen sein. aber wahrscheinlich wettert st. rache sich dazu mal wieder in die opferrolle. abgesehen davon frag ich mich schon was eine partei die keine gelegenheit dazu auslässt gegen die eu zu wettern überhaupt im europaparlament zu suchen hat.

schwejk
12
17.1.2012, 00:59
die internationalen fremdenfeinde

heiße eislutscher

FalscherProphet
15
17.1.2012, 00:35
Womöglich kann man seitens der EFD

den rechtsextremen FPÖ-Widerling Mölzer
einfach nicht ausstehen.

...ich meine: In dieser Fraktion gibt es wohl genügend andere Unsympathen -
aber alles hat seine Grenzen...

schlechter Gutmensch
03
17.1.2012, 00:25
alt, aber immer wieder ein Genuß:

http://www.youtube.com/watch?v=3HeNmoetIBs

mike meyers
00
17.1.2012, 08:14

SM?

schlechter Gutmensch
02
17.1.2012, 08:55

.. nur dann, wenn man berücksichti9gt, daß es Menschen gubt, die diese §$%&§$% wählen- aber diesen gedanken versuche ich aus Gründen psychischer Hygiene immer zu verdrängen.....

:-/

beos
10
17.1.2012, 05:33

ich vermiss den Jörg, der war viel lustiger

erkelteter tiger
36
17.1.2012, 00:08
europas rechtsextreme sind zwar deppert

aber sie erkennen halt auch,
dass jede zusammenarbeit mit der fpö, die sich vom neonaziumfeld nicht lösen will oder kann,
nur nachteile bringt

eine zusammenarbeit mit heinerle strache, der mit nazigrößen in einem terrorcamp den aufstand probte,
kann man halt selbst rechtsextremen wählern schwer erklären

M. P.1
03
17.1.2012, 00:17

"kann man halt selbst rechtsextremen wählern schwer erklären"

Außer österreichische rechtsextreme Wähler. Entweder sind die total blind, wie die FPÖ mit tiefstbraunen Nazigrößen kooperiert (was insofern plausibel wird, da die Kronen Zeitung, welche leider immer noch die quasi alleinige Informationsquelle vieler einfach gestrickter Österreicher ist) diese Verknüpfungen ja gern verschweigt oder herunterspielt), oder sie billigen es bewusst.

Père Jules
13
16.1.2012, 23:07

"Laut dem FPÖ-Delegation ist der Fraktionsstatus im Europaparlament überbewertet"

warum fällt mir dazu bloß die aesopsche fabel vom fuchs und den sauren trauben ein? den fuchs müsste man freilich durch ein niederträchtigeres thier ersetzen.

luquas
01
17.1.2012, 06:59

Es gibt kein niederträchtiges Tier!

Gerg K.
10
17.1.2012, 08:29
Sorry, da hab ich wohl ein nicht existierendes "er" mitgelesen.

Stimme Ihnen zu und ergänze vorstehende Erläuterung:-)

Gerg K.
00
17.1.2012, 08:28
Ich glaube zu verstehen, was Sie meinen, daher meine ich,

dass es kein niederträchtiges Tier gibt. Alle Tiere haben ihren spezifischen Charakter, der sich der bewertung grundsätzlich entzieht, weil er in der Natur seine besondere Funktionalität und damit positiven Sinn hat. Die Frage der Bewertung ("Niedertracht") ist eine menschliche, was letzlich zu dem Schluß führt, dass nur der Mensch der Niedertracht fähig ist....

FalscherProphet
02
17.1.2012, 07:20
Eventuell

das Strachelschwein (ein blaues Fabelwesen).

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