In der Kategorie "Medizin/Biologie" setzte sich Mikrobiologin Renée Schroeder durch
Wien - Die "Wissenschaftsbücher des Jahres" stehen fest. Mehr als
20.000 LeserInnen haben in dem vom Wissenschaftsministerium organisierten Wettbewerb
ihre Lieblingsbücher gewählt. Sieger sind Renée Schroeder mit ihrem Buch "Die
Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens", Holger Wormer und
Michael Dietz mit "Endlich Mitwisser!", Bill Bryson mit seiner "Kurzen
Geschichte der alltäglichen Dinge" und Adrian Dingle mit "Wie man aus 92
Elementen ein ganzes Universum macht", gab das Wissenschaftsministerium am
Montag in einer Aussendung bekannt.
Zur Wahl standen seit Ende Oktober 21 von einer Jury ausgewählte Bücher in
vier Kategorien. Die gemeinsam mit dem Verlag Buchkultur und der
österreichischen Buchbranche durchgeführte Aktion "soll die Faszination der
Forschung noch stärker in das Bewusstsein der Menschen rücken", erklärte
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle in einer Aussendung.
Kategorien
In der Kategorie "Medizin/Biologie" setzte sich die österreichische
Mikrobiologin Renée Schroeder mit ihrem gemeinsam mit Ursel Nendzig verfassten
ersten populärwissenschaftlichen Buch "Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach
dem Ursprung des Lebens" (Residenz Verlag) durch. Der deutsche Professor für
Wissenschaftsjournalismus Holger Wormer und der Journalist Michael Dietz siegten
in der Kategorie "Naturwissenschaft/Technik" mit ihren Antworten auf die
originellsten 101 Hörerfragen einer Radiosendung in "Endlich Mitwisser!"
(Kiepenheuer & Witsch).
Mit Bill Bryson gewann einer der erfolgreichsten US-Sachbuchautoren in der
Kategorie "Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaft". Nach seiner "Kurzen Geschichte
von fast allem" widmete er sich in seinem neuen Buch "Eine kurze Geschichte der
alltäglichen Dinge" (Goldmann) der Kulturgeschichte des Hauses. In der Kategorie
"Junior Wissen" belegte der US-Chemielehrer Adrian Dingle mit "Wie man aus 92
Elementen ein ganzes Universum macht" (Bloomsbury) den ersten Platz. Die Auszeichnungen werden am 14. Februar in der Aula der Wissenschaften
verliehen.
(APA)