"Suu Kyi wird in ihrem Wahlkreis gewinnen"

Interview | Manuela Honsig-Erlenburg, 17. Jänner 2012, 14:01
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    Henning Effner betreut für die Friedrich-Ebert-Stiftung das Thema Burma/Myanmar. Derzeit ist er in Kuala Lumpur, Malaysia, stationiert.

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    Öffnung nach Westen: US-Außenministerin Hillary Clinton auf Staatsbesuch in Burma/Myanmar bei Präsident Thein Sein.

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    Und bei Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi.

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    Min Ko Naing ist einer der prominentesten Freigelassenen. Er gilt als Anführer des demokratischen Aufstandes im Jahr 1988. Er wurde 1989 inhaftiert, 2004 freigelassen und 2007 erneut verhaftet.

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Henning Effner von der Friedrich-Ebert-Stiftung über die Motive der Öffnung Burmas und Hardliner in Warteposition

Seit 1962 herrschte in Burma/Myanmar die Militärjunta mit eiserner Faust. Im Herbst 2010 kam erstmals wieder eine zivile Regierung an die Macht. Nach jahrelanger Isolation beginnt sich Myanmar nun langsam zu öffnen. Die 15 Jahre in Hausarrest gehaltene Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi tritt im April bei Wahlen an. Henning Effner von der Friedrich-Ebert-Stiftung spricht im derStandard.at-Interview über die Motive des Wandels und die Stolpersteine auf den Weg zu einer offeneren Gesellschaft.

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derStandard.at: Vergangene Woche schloss die Regierung von Burma-Myanmar einen Waffenstillstand in einem der weltweit ältesten Bürgerkriege. Die Karen National Union willigte ein, alle Kämpfe einzustellen. Ein Durchbruch?

Effner: Die neue Regierung unter Präsident Thein Sein hat ja mit allen ethnischen Minderheiten eine neue Friedensinitiative gestartet. Der Waffenstillstand mit den Karen ist aber schon deshalb ein Durchbruch, weil dieser Konflikt schon über sechs Jahrzehnte andauert. Was jetzt folgen muss, ist ein politischer Dialog. Das wäre auch der große Unterschied zum Umgang der ehemaligen Militärjunta mit den Karen. Die Junta hat die ethnischen Widerstandsgruppen immer nur als Sicherheitsproblem gesehen, ist die tieferliegenden Ursachen der Konflikte jedoch nie angegangen. Die aktuelle zivile Regierung hat sich hingegen bereit erklärt, über wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu sprechen und über mehr Eigenständigkeit und politische Teilhabe.

derStandard.at: Welche Konflikte mit ethnischen Minderheiten sind nun noch ungelöst?

Effner: Mittlerweile hat die Regierung mit fast allen Widerstandsgruppen Waffenstillstände vereinbart. Eine Ausnahme bildet die Kachin Independence Organization (KIO). Die KIO und die Regierung hatten zwar 1994 einen Waffenstillstand geschlossen. Dieser wurde jedoch von der Regierung Ende 2010 aufgekündigt, da sich die KIO weigerte, ihre Verbände in die von der Regierung kontrollierten Grenzschutztruppen zu integrieren. Im Juni 2011 kam es zu einem Wiederausbruch der Kämpfe. Tausende Menschen mussten seitdem aus den Kampfgebieten fliehen.

Für den Erfolg des eingeleiteten Reformprozesses ist die Beilegung der ethnischen Konflikte von großer Bedeutung. Das Militär sieht es traditionell als seine Hauptaufgabe an, ein Auseinanderbrechen des Vielvölkerstaates zu verhindern. Solange die ethnischen Konflikte nicht gelöst sind, wird das Militär kaum bereit sein, seine Vormachtstellung aufzugeben. Es wird jedoch Zeit brauchen, bis verlorenes Vertrauen wieder aufgebaut und die Konflikte dauerhaft befriedet werden können. Die Chancen, die Konflikte politisch zu lösen, sind jetzt allerdings so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

derStandard.at: Die Freilassung der zahlreichen politischen Gefangenen, die unter der Militärregierung gemacht wurden, war eine Hauptforderung westlicher Regierungen. Mit der jüngsten Amnestie ist die neue Regierung dieser Forderung nachgekommen. Eine weiterer konkreter Schritt Richtung Öffnung?

Effner: Auf jeden Fall. Die jüngste Freilassung politischer Gefangener ist der bisherige Höhepunkt des Reformprozesses. Die prominentesten Dissidenten des Landes sind damit wieder auf freiem Fuß. Unter den Freigelassenen sind u.a. Min Ko Naing, der den demokratischen Aufstand im Jahr 1988 anführte sowie viele seiner Mitstreiter aus der 88er Studentenbewegung. Auch der Mönch Ashin Gambira, eine treibende Kraft des Mönchaufstandes im Jahr 2007, wurde aus der Haft entlassen. Beide Aufstände waren damals vom Militär blutig niedergeschlagen worden. Was jetzt noch passieren müsste, wären freie und faire Nachwahlen zum Parlament im April 2012.

derStandard.at: An den Nachwahlen am 1. April nimmt auch die erst kürzlich nach 15 Jahren Hausarrest frei gelassene Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi teil. Welche Chancen, welche politische Zukunft hat sie?

Effner: Daran, dass Aung San Suu Kyi ihren Wahlkreis gewinnen wird, zweifelt kaum noch jemand. Interessant ist, dass ein Berater des Präsidenten ihr kürzlich sogar ein Amt in der Regierung in Aussicht gestellt hat. Ob Aung San Suu Kyi ein derartiges Angebot annehmen würde, ist allerdings ungewiss. Sie sieht sich ja vor allem als Oppositionspolitikerin und man kann schlecht Oppositionsführerin und Regierungsmitglied in einem sein. Langfristig macht sie sich aber sicher große Hoffnungen, zum Beispiel was die Wahlen 2015 betrifft. 

derStandard.at: Was sind die Motive hinter dem Reformprozess in Myanmar?

Effner: Die Öffnung Myanmars hängt vor allem an der Person Thein Seins. Der neue Staatspräsident gilt als ruhig, besonnen, beratungsfähig und nicht korrupt. Das unterscheidet ihn von anderen Mitgliedern der ehemaligen Militärführung. Er leidet unter einer Herzkrankheit, und es gilt es als unwahrscheinlich, dass er 2015 nochmals antreten wird. Er hat von daher vermutlich keine weitergehenden Ambitionen.

Für den Reformprozess spielen aber auch außenpolitische Motive eine Rolle. Die starke Abhängigkeit von China ist vielen ein Dorn im Auge. Gute Beziehungen zum großen Nachbarn sind zwar notwendig, aber die neue politische Führung möchte die Außenbeziehungen etwas ausgewogener gestalten: Also mehr Kontakte zu ASEAN, aber auch mehr Kontakte zu Europa und den USA.

derStandard.at: Wie steht die Militärführung zu der neuen Strategie der Öffnung?

Effner: Die neue Regierung unter Thein Sein besteht ja zu einem großen Teil aus pensionierten Militärs. Dass diese Regierung nun einen Reformkurs einschlägt, verdeutlicht, dass es bereits zu Zeiten der Militärjunta reformorientierte Kräfte gegeben hat, die eingesehen haben, dass es mit dem Land so nicht weitergehen kann. Solange der Chef der Militärjunta, General Than Shwe, an der Macht war, waren politische Reformen und ein Dialog mit Aung San Suu Kyi jedoch schlichtweg unmöglich.

Für Thein Sein scheint von der neuen Militärführung momentan keine Gefahr auszugehen. General Min Aung Hlaing, der neue Oberbefehlshaber der Streitkräfte, trägt Thein Seins Reformkurs mit, ebenso wie der mächtige Sprecher des Unterhauses, Shwe Mann, die ehemalige Nummer Drei der Militärjunta. Innerhalb der Regierung hat Thein Sein allerdings mächtige Feinde. Mitte 2011 kam es bereits zu einem Machtkampf zwischen den Reformern um Thein Sein und den Hardlinern um Vizepräsident Tin Aung Myint Oo. Den Machtkampf konnten die Reformer vorerst für sich entscheiden, aber es ist nicht auszuschließen, dass die Hardliner nicht doch noch die Oberhand gewinnen.

derStandard.at: Sind gewisse Veränderungen auch für die Menschen schon spürbar?

Effner: Das sind Dinge, die Zeit brauchen. Zwar hat sich das Klima in Rangun schon merklich gewandelt, an den schwierigen Lebensbedingungen der Menschen in den ländlichen Gebieten hat sich aber noch nicht viel geändert. Für den Reformprozess müssen nun zügig wirtschaftliche und soziale Reformen umgesetzt werden. Da sehe ich Probleme. Angesichts der jahrzehntelangen Isolation und des maroden Bildungssystems verfügt die Regierung nicht über das notwendige Know-How, um die Reformen umzusetzen.

derStandard.at: Wird Know How aus der EU in Aussicht gestellt?

Effner: Die EU wird voraussichtlich im April über die Sanktionen neu entscheiden. Angesichts der jüngsten Fortschritte im Reformprzess dürfte der Druck, die Sanktionen aufzuheben oder zumindest substantiell zu lockern, weiter zunehmen. Sollte es dazu kommen, könnte die EU dringend benötigte Unterstützung leisten, z.B. bei der Modernisierung des Bildungssystems, bei der Armutsbekämpfung, beim Aufbau eines funktionierenden Gesundheitswesens und bei der Stärkung der Zivilgesellschaft. Auch beim Aufbau demokratischer Institutionen ist Myanamr auf Hilfe von außen angewiesen. Mit derartiger Unterstützung würde man zudem Präsident Thein Sein gegenüber der Hardliner-Fraktion den Rücken stärken. Das wäre wichtig, denn noch ist der politische Reformprozess nicht unumkehrbar. Er hat aber größere Aussichten auf Erfolg, wenn er von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt begleitet wird. (mhe, derStandard.at, 17.1.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
1 2
Too much of anything is never enough
00
17.1.2012, 16:53
Viel Glück Mynamar/Burma!

wirsinddiedoofen
03
17.1.2012, 16:19
suu kyi will an die brust - wie eben alle

sh. titelbild

M. P.4
 
06
17.1.2012, 15:49
"Die Öffnung Myanmars hängt vor allem an der Person Thein Seins"

Ich würde diese Entwicklung nicht nur mit einer Person in Verbindung bringen. Wie alles in Myanmar, war auch diese Öffnung seit vielen Jahren vorbereitet (und angekündigt) worden. Eigentlich folgt die Regierung ihrer "7-Steps-Roadmap to a Discipline Flourishing Democracy", nur wollten ihr selbst die größten Optimisten ihre Absichten nicht abnehmen. Dennoch hat sich MM seit gut 10 Jahren langsam geöffnet: schon 2007 wurden allein in Yangon 2000 Internetcaffes und unzählige Sat-Schüsseln geduldet und wurden Handy-Netze ausgebaut. Es entstand eine neue Mittelschicht und v.a. die Kids der Generäle, die in Japan oder Singapur studierten und die neue Business-Elite machten Druck, Reformen einzuführen.

gomaxgo
 
10
18.1.2012, 15:43
sie sehen das falsch, in asien und myanmar wird gar nichts vorbereitet all dies sind mehr oder weniger chaoten die nur von

heute auf morgen denken. mir braucht keiner was erzehlen ich wohn da seit fast 25 jahren nun. es gibt zwei gruende warum da jetzt etwas weiter gegangen ist, erster ist das die es geschafft den shwe von der buene wegzubekommen, guterweise funktioniert dessen gesundheit nicht mehr und zweite grund ist das die amis und englaender aufgehoehrt haben die karen usw. zu bezahlen, nachdem die kein geld mehr bekommen kriechen die zu kreuz, auch hat die neue frau in thailand von wo die meisten waffen an die karen und shan kommen offensichtlich ein machtwort gesprochen um das zu unterbinden. die hat offensichtlich begriffen als sie das mit dem verglichen hat was seit jahren an der grenze zu malaysia abgeht dort bringen die islamisten die buddhisten um.

h 90
00
20.1.2012, 09:05

Ja der Shinawatra Clan macht ja laufend gute Geschaefte,

Läufer501
00
18.1.2012, 22:16

Sie wohnen seit 25 Jahren dort!
Sprechen Sie Burmesisch?
Sie sind " Wa ma sheet Be Wi loat ching De"

gomaxgo
 
00
19.1.2012, 05:12
und was hat das

mit dem zu tun ?

h 90
00
17.1.2012, 17:20

Nun ob Thailand als Vorbild fuer irgendwas herhalten kann weiss ich nicht.
Ich vermute eher Chinas Berater machen einen tollen Job.

M. P.4
 
01
17.1.2012, 16:09
ein Nachtrag

Ich glaube, dass dort nach wie vor nichts ohne den Segen und Zustimmung von der grauen Emminenz Than Shwe geschieht. Sie steuern auf eine "Demokratie Asian-style" zu, Vorbilder hierfür sind Singapur und Thailand (wo ja das Militär immer noch "einspringt", wenn die demokratisch gewählte Regierung nicht spurt). D.h. oberflächlich wird sich vieles ändern, aber das Militär wird seine Macht behalten und "kontrollierend" und "korrigierend" eingreifen. Insgesamt ein gutes Interview ohne die sonst üblichen emotionalen und subjektiven Stellungnahmen.

gomaxgo
 
00
18.1.2012, 17:57
der shwe ist eher tod als am leben

vergessens den typ das war eine auslaufnummer der zu buddha verduftet ist. sie werden doch nicht glauben das ein kommiskopf fuer 60 jahre sich aendert, der laesst vielleicht gerade eine weitere pagode bauen damit er im naechsten leben nicht als maus hochkommt. eine hat er schon bauen lassen die steht gegenueber dem suedlichen ausgang der shwedagon pagode (maha wizaya), man muss neidlos anerkennen die schaut wirklich praechtig aus:

Läufer501
00
18.1.2012, 22:44

Maha Wizaya Zedi/Paya wurde in 1980 vom U Ne Win gebaut.
Than Shwe war in 1980 nur noch ein Oberst in Mon State.

gomaxgo
 
00
19.1.2012, 07:49
ok da haben sie recht hab ich verwechselt

jedoch die sachlage ist dieselbe, nur die person eine andere. der laesst mit SICHERHEIT jetzt irgendwo eine groessere pagode bauen um merit zu sammeln, denn den sein ende ist nah:
http://www.allmyanmar.com/Building-Pagoda.htm

FrühpensionsTschuschnLesbenHausfrau
00
17.1.2012, 15:27
einen Ex-General zum Präsidenten zu machen

der das Amt wahrscheinlich eh nicht überlebt, die Oppositionsführerin freizulassen und gleich mit einem billigen Posten einkaufen zu wollen ist doch reine Augenauswischerei.
Der Waffenstillstand ist natürlich positiv, mal schauen ob der die nächsten Wahlen überlebt...

h 90
60
17.1.2012, 15:35

Ja aber sie haben einen Deal mit der USA gemacht.
Das reicht.....Aung San Suu Kyi bekommt einen Versorgungsposten damit die Sache nicht gar so fake aussieht.

gomaxgo
 
00
20.1.2012, 07:18
Also so wie sie es sagen ist es nicht zur gaenze

jedoch ich geh eine wette ein das die als die damals ins land kam verschiedene instruktionen von den englaendern hatte, die haben mit der mit sicherheit vor der abreise intensiv geredet. daraus wurde erst jetzt mit 20 jahre verzoegerung etwas. die englaender versuchen immer noch, auch heute, einfluss in den kolonialen laendern zu haben und zwar um daraus wirtschaftliche vorteile zu ziehen. hoffen wir das dies nun gutgeht denn die chinesen sind da drueben schon zu stark. innerhalb der letzten 5 jahre sind schon ueber 2 millionen von denen in die gegend um mandalay eingewandert.
http://mandalayall.com/
den norden myanmars wildern die leer und die waelder im norden werden von denen abgholzt, die verkaufen dieses nadelholz sogar bis nach korea.

peter schmidt
 
05
17.1.2012, 17:50
Und du glaubst echt die Aung lasst sich 20 Jahre lang

einsperren, freilassen, überwachen, untger Hausarrest stellen, einsperren, überwachen und Hausarrest stellen, überwachen, entlassen,einsperren damits einen Versorgungsposten kriegt?

Die Frau ist aus einer wohlhabenden Familie und hätte jederzeit im Westen einen einfaches und risikoles Auskommen haben können.

h 90
61
17.1.2012, 18:16

wohlhabende Familie: Sie kommt von der konkurrierenden Militärclique. Sie die rechten Militaers ala Pinochet , die anderen die sozialistischen ala Castro.

Jetzt hat Sie erkannt, dass das alte Links/Rechts Spiel vorbei ist und will halt auch an den Futtertrog.

gomaxgo
 
00
20.1.2012, 08:56
das hat zum groesstenteil mit dem shwe zu tun

sie sollten sich darueber im klaren sein das die seilschaft die ihren vater damals abmurkste aus der militaerecke kam, da sind indirekt noch einige alte rechnungen offen. der schwe hat die eben blockiert da er (richtig) dachte wenn er die mit ihren westlichen gedankengut hier hochkommen laesst er womoeglich im haag landet. die sache da im haag ist nicht das gelbe vom ei denn dieses verfahren verhindert das die uebeltaeter auhoehren zum toeten und nicht abhauen da sie eben angst haben dort zu landen, resultat> noch mehr tote, diese sache im haag ist oft eher counterproductive ist ausschliesslich gegen die "kleinen" gerichtet, kein ami, russe, chinese etc. wird jemals dort landen.

Läufer501
00
18.1.2012, 22:06

Sie sollen endlich aufhören so ein Blödsinn zu schreiben.

h 90
00
19.1.2012, 02:55

Kein Argument, keine Ahnung aber rummotzen?

M. P.4
 
01
17.1.2012, 21:45
lernen´s Geschichte

General Aung San war in der Thakin-Bewegung in seiner Studentenzeit in den 30er Jahren dem linken Sperktrum zuzuordnen. Im Krieg wurde er von den Japanern abgeworben (die ihm Unterstützung im Kampf gegen Großbritannien versprachen) und entwickelte gewisse Sympathien für den Militarismus japanischer Prägung und den Faschismus. Als er das doppelte Spiel der Japaner in Burma durchschute, lief er mit seiner ganzen Armee zu den Allierten über und kehrte zu seinen linken Wurzeln zurück. Er war ein weltgewandter und charismatischer Mann und man kann ihm letztendlich nicht viel vorwerfen. Wie er sich später entwickelt hätte, hätte man ihn nicht erschossen, das weiss niemand.

gomaxgo
 
00
20.1.2012, 07:06
da sie den mann so genau kennen

haben sie in je gesehen ? haben sie mit ihm gesprochen ? den beitrag haben sie teilweise wo anders abgeschrieben, trust me.

Joe Dalton1
03
17.1.2012, 19:49

Glauben Sie den Unsinn eigentlich selbst, oder wollen Sie uns nur verarsschen?

h 90
00
18.1.2012, 03:44

ich lebe nur in der Gegend

Das scheue Reh
00
18.1.2012, 21:32

Aung San (der Papa) hat die dortige Kommunistische Partei gegründet.

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