Nahe Tripolis

Zusammenstöße rivalisierender Milizen

16. Jänner 2012, 06:41

Mindestens zwei Tote seit Freitag

Tripolis - Rivalisierende Milizen haben sich nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis am Sonntag schwere Gefechte geliefert. Nach Angaben eines Regierungsvertreters kam es rund 80 Kilometer südlich zu der Gewalt zwischen einer Miliz der Ortschaft Gharian und einer anderen bewaffneten Gruppe. Es lagen demnach zunächst keine Angaben über Opfer vor.

Den Angaben zufolge hatte es am Freitag bereits Zusammenstöße zwischen der Miliz von Gharian und einer Miliz aus einer benachbarten Stadt gegeben. Hintergrund war die Ermordung eines Einwohners von Gharian. Bei der anschließenden Gewalt wurden zwei Menschen getötet und rund 40 weitere verletzt.

Die Milizen weigern sich auch Monate nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi, ihre Waffen abzulegen. Sie wollen solange damit warten, bis Polizei und Armee des neuen Libyen aufgebaut sind. (APA)

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18 Postings
Peacefaktor
50
17.1.2012, 17:39
Na wer hätte das gedacht? So eine Überraschung aber auch! Bewaffnete Milizen und Rebellen liefern sich,

nachdem der Krieg längst beendet sein sollte, weiterhin Gefechte und wollen ihre Waffen nicht abgeben. Wer hätte das nur vorausahnen können?

Ich vergaß, die halbe Standartposterschaft hat genau vor diesen Szenarien gewarnt und wurde für dumm und dümmer erklärt. Dumm ist jetzt leider nur die Realität der Libyer, und all jene, die geglaubt haben, dass man mit Krieg und Waffengewalt etwas zum Positiven verändern und den Frieden und die Demokratie bringen und herbeibomben kann.

Und eigentlich, genaugenommen tragen all die Befürworter von Krieg und Gewalt Mitschuld am Desaster in Libyen, und sonstwo, wo sie eifrig die verbale Blutskeule geschwungen haben.
Dazu herzliche Gratulation, ein wirklich gsunder Beitrag für eine besser Welt (kotz)

BK W. Shoyssel
32
16.1.2012, 11:04
aber, das sind doch die Guten?

die, die Sarkozy so bombig unterstützt hat

Porqué no te callas?
14
16.1.2012, 10:56

wer informiert ist weiß dass man solche meldungen nicht überbewerten sollte.

supermike
610
16.1.2012, 10:53
Gaddafi hat vor diesem Chaos gewarnt

Deshalb: selbst Schuld - kein Mitleid.

Während der Gaddafi Ära war übrigens die Mordrate in Libyen auf europäischem Niveau. Libyen galt als das sicherste afrikanische Land.

spiridonov
00
19.1.2012, 08:31

Tut's immer noch weh, dass der große FÜHRER unter der Erde liegt ? Sie müssen darüber hinwegkommen ... er kommt nicht mehr zurück.

Schon die neueste Meldung gehört: an jedem 19. (Todestag des ruhmvollen Führers) sitzen 100 Tauben an seinem Grab und gurren friedvoll die Internationale vor sich hin.

Porqué no te callas?
34
16.1.2012, 11:38

jaja jeder weiß dass du ein erklärter gaddafi-fän bist.

supermike
50
16.1.2012, 12:28
Du kannst uns jetzt ja alle belehren was sich für das libysche Volk verbessert hat

Und ein Kreuzerl auf einem Zettel machen schließe ich hiermit als Verbesserungsgrund aus.

Martin Müller10
 
62
16.1.2012, 11:37
Mordrate auf europäischem Niveau stimm nicht, auf skandinavischem

ist ok. Eine Bekannte ist gleich nach Ende der NATO-Angriffe zurück nach Tripolis und sagt nach Einbruch der Dunkelheit auf keinen Fall außer Haus gehen. Versorgungslage katastrophal, alles besser und demokratisch jetzt.

Alien Nation
50
16.1.2012, 11:16
Augenscheinlich ist dank NATZO und CO das Goldene Zeitalter in Libyen angeborchen

hart_aber_fair
02
16.1.2012, 18:27

ich hoffe das war ironie, ansonsten muss ich an ihrer intelligenz zweifeln.

hart_aber_fair
21
16.1.2012, 11:09

hundert prozent zustimmung. die dicken frauen die mit victory zeichen getanz haben als gaddafi ermordet wurde, sollen sich auf burkazwang freuen, die banden die ihre chance sahen mal n bisschen rumzuballern, sollen sich freuen wenn sie selbst eine kugel trifft.

DieBo
76
16.1.2012, 10:22
Da hat die Nato wieder Unheil verbreitet...mir grauts selbst diesem verein anzugehören...

miss chicken
30
16.1.2012, 11:09
auf Grund großer Erfolge setzt die Karawanne ihre Tournee fort:

next stop: Syrien und dann Iran.

Und wenn alle demokratisiert sind, fließt das Öl wieder ungehindert.

nukularteilchen
57
16.1.2012, 10:20

Das hat man davon das man ein Land „demokratisiert” um zu verhindern das Gadaffi es schafft eine unabhängige afrikanische Währung zu schaffen.

Porqué no te callas?
14
16.1.2012, 11:40

"eine unabhängige afrikanische Währung" - eine neue propagandalüge die aus gaddafi einen "mäthyrer gegen den imperialismus" oder so ähnlich machen soll. aber diesen quatsch glauben sowieso nur verblendete ahnungslose.

nukularteilchen
40
16.1.2012, 16:41

Naja, die grössten Lügen kommen von unseren „Freunden” wo es um angebliche Massenvernichtungswaffen ging und jetzt kommens mit dem nächten Krieg gegen den Iran.

Carlito336
68
16.1.2012, 09:56
Wenn es Gewalt gibt,

kann nur der Gadaffi schuld sein

Martin Müller10
 
64
16.1.2012, 07:05
Da werden doch nicht die Berber ihr eigenes Süppchen kochen?

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