Höhere Preise für deutsche Konsumenten

15. Jänner 2012, 17:26

Preise sollen 2012 zwischen drei und vier Prozent steigen

Berlin - Wenige Tage vor Beginn der Grünen Woche in Berlin haben die deutschen Nahrungsmittelhersteller die Verbraucher auf höhere Preise eingestimmt. "Zwischen drei und vier Prozent" müssten die Preise in diesem Jahr steigen, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montag). Damit reagiere die Branche auf die anhaltend hohen Rohstoffpreise und steigende Personal- und Energiekosten.

"Das Ende der Fahnenstange ist erreicht", sagte Abraham. Verhindere der Handel mit seiner starken Marktmacht Preiserhöhungen, gerieten die Unternehmen mit ihrer Leistungs- und Innovationsfähigkeit ans Ende. Die Grüne Woche, die weltgrößte Ernährungsmesse, beginnt am Freitag in Berlin. (APA)

Mathias Steinlaus
 
00
16.1.2012, 11:14
Höhere Preise für deutsche Konsumenten

Na super, die werden sich freuen, und so mancher Pensionist wird wohl an 1929 erinnert ...

Mann40
01
16.1.2012, 10:04

ein Exporterfolg aus Österreich? ;-)

system1
00
16.1.2012, 10:03
mit den gestiegenen preisen steigen dann natürlich auch die steuern.

der depp ist damit wieder einmal klar der konsument.
auch witzig: Verhindere der Handel mit seiner starken Marktmacht Preiserhöhungen, gerieten die Unternehmen mit ihrer Leistungs- und Innovationsfähigkeit ans Ende..... was ist an der semmelherstellung schon so innovativ?

just my 2g Senf
00
15.1.2012, 23:46

Zu begrüßen wäre, wenn mit den Preisen auch die Qualität steigen würde. In einem durchschnittlichen deutschen Supermarkt einzukaufen ist leider allzuoft eine ziemlich deprimierende Angelegenheit ...

Naseweiss1
01
15.1.2012, 20:50
Getreidepreise sind um 20 % gegenüber dem Vorjahr gefallen!!!

Welche Ausreden müssen wir noch von den Diskountern und der lebensmittelindustrie hören?????????!!!!!!!

Salz Burger
00
20.2.2012, 17:20

Getreide schwankt sehr stark im Preis und außerdem ist bei den meisten Getreideprodukten der Rohstoffpreis eher zu vernachlässigen.
Dort wo Rohstoff näher am Endkundenpreis ist, beispielsweise bei Milchprodukten, sind die Erzeugerpreise gerade auf einem Höchststand und es wird noch etwas dauern, bis sie wieder aufgrund der höheren Erzeugung sinken und sich dann auf die Preise im Supermarkt durchschlagen.

Naseweiss1
00
15.1.2012, 20:37
Nur leider haben die Bauern nichts davon

Salz Burger
00
20.2.2012, 17:21

Doch. Der Milchpreis ab Hof ist in den letzten drei Jahren zwar langsam aber ständig gestiegen.

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