Zuwachs

Tourismus in Burma boomt

15. Jänner 2012, 14:58

Burma erlebt nach dem Ende der Militärdiktatur einen - wenn auch noch bescheidenen - Besucheransturm

Rangun - Burma erlebt nach dem Ende der Militärdiktatur einen - wenn auch noch bescheidenen - Besucheransturm. Die Wachstumsrate ist rasant, die Gesamtzahl noch gering. Im vergangenen Jahr kamen auf dem Hauptflughafen in der Hafenstadt Rangun 21,8 Prozent mehr Besucher an als im Jahr davor. Insgesamt waren es 360.000, berichtete die Zeitung "Myanmar Times" am Sonntag. Die meisten Besucher waren Thailänder, gefolgt von Chinesen. Aus Frankreich kamen 13.000 Besucher, aus Deutschland knapp 11.000.

Burma wurde bis März 2011 jahrzehntelang vom Militär regiert. Seitdem ist eine zivile Regierung von Gnaden der Armee im Amt. Sie hat aber eine nach Einschätzung westlicher Regierungen vielversprechende Wandlung eingeleitet. Am Freitag wurden die prominentesten politischen Gefangenen freigelassen.

Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die jahrelang unter Hausarrest stand, arbeitet mit der Regierung zusammen. Sie hatte vor Jahren zu einem Boykott des Landes aufgerufen, der viele Reisende von einem Urlaub in Burma abhielt. Sie zog die Empfehlung im vergangenen Jahr zurück.(APA)

Adam Markus
01
15.1.2012, 21:52

Kann ich verstehen. Sollte sich das Land ehrlich zum Besseren wandeln ist es sicher ein tolles Reiseland mit unglaublichen Kulturschätzen und einer schönen Natur.

Schaumamal.....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.