Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Bucher versucht sich von Verfehlungen von Parteikollegen wie Scheibner und Westenthaler zu distanzieren.
Wien - BZÖ-Chef Josef Bucher hat sich am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" erneut vehement gegen neue Steuern zur Budgetsanierung ausgesprochen. Ein schlechtes Gewissen, weil das BZÖ der Schuldenbremse in der Verfassung die Unterstützung verweigert und Österreich nun die AAA-Kreditbonität bei Standard & Poor's verloren hat, habe er nicht, erklärte er. Verantwortlich dafür ist aus seiner Sicht die Untätigkeit der Regierung bei notwendigen Reformen.
BZÖ-Chef für Flat-Tax
"Man hat die Opposition nicht gefragt, wie man das Geld rausgeschmissen hat für unsinnigste Dinge", sagte Bucher. "Jetzt, um das Geld einzutreiben, braucht man wieder die Opposition. Das ist ein unredlicher Vorgang der Regierung." Er werde keine Legitimation für Steuererhöhungen ausstellen, reden könne man nur über Änderungen zu einem vom BZÖ schon lange geforderten Flat-Tax-Modell.
Für Austritt Griechenlands aus Eurozone
Einmal mehr verlangte Bucher einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone und eine Volksabstimmung über zwei verschiedene Euro-Währungen. Einen Austritt aus der EU fordere das BZÖ dagegen nicht.
Bucher versuchte sich in der "Pressestunde" von Verfehlungen früherer oder aktueller BZÖ-Mitglieder, aber auch von der Vergangenheit seiner eigenen Partei zu distanzieren. "Reicht es Ihnen nicht, wenn ich sage, wenn es irgendwelche Urteile, Verfehlungen gibt, werde ich es selbstverständlich ahnden?", sagte er zu Vorwürfen gegen die Mandatare Peter Westenthaler und Herbert Scheibner.
"Rechtsliberale Ausrichtung der Partei"
Das BZÖ trage "kein schweres Erbe, sondern es gibt eine Politik, die in der Vergangenheit gemacht wurde unter völlig anderen Vorzeichen", sagte er zur Abspaltung von der FPÖ und dem Beginn des BZÖ unter Jörg Haider. Er, Bucher, habe für eine rechtsliberale Ausrichtung der Partei gesorgt. Den Wiedereinzug in den Nationalrat werde das BZÖ damit "selbstverständlich" schaffen, mitmachen will Bucher dann in einer Drei-Parteien-Koalition. (APA)
Verhandlungsauftakt am 18. Juli - Telekom soll 2006 BZÖ-Wahlkampf mitfinanziert haben
Partei sieht billige GmbH-Gründung als Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit
BZÖ-Chef will Orange als Steuersenkungspartei und "Vertreter des leistungsbereiten Mittelstands" vorstellen
Erste Verpartnerung eines aktiven Politikers
Auch der orange Bündnisobmann Josef Bucher hat in Kärnten alle Hände voll zu tun, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern
Zukünftige Rolle Stefan Petzners in der Partei noch offen
Mandatarin war immer wieder als Wechselkandidaten gehandelt worden, hatte aber stets dementiert
Platz von Stronach-Mandatarin Kaufmann-Bruckberger dürfte an FPÖ-Politiker Darmann und nicht ans BZÖ gehen
Das BZÖ war eine Erfindung von Jörg Haider - Seit dessen Tod will das mit der Bündelung nicht mehr recht gelingen, von Orange ist wenig übrig
Gegenkandidat Spadiut erlitt in turbulenter Abstimmung vernichtende Niederlage
Justiz sperrt wegen Telekom-Affäre Parteiförderung - Steirische Partei vor Spaltung
Herausforderer Spadiut hält "Sonnenkönig" Grosz für nicht mehr tragbar
Für ungültig erklärter Stimmzettel in Micheldorf wird für die Orangen reklamiertKlagenfurt
1.000 Euro im Jahr für jeden Österreicher - Bucher fordert Verwaltunsgreform und kleinere Regierung
BZÖ-Chef würde als Landesregierungsmitglied nach Kärnten wechseln - Keine weiteren Abgänge zu Stronach erwartet
Die Affäre ist peinlich und heftig für BZÖ-Chef Bucher, der schon fast mitleidserregend in den Nationalratswahlkampf taumelt - Von Walter Müller
Da fordert der Herr doch die Einführung einer zweiten Eurowährung, weil es in der EU einige Staaten mit Problemen gibt. Das wäre wie wenn man wegen den Schuldenkaisern unter den Bundsländern dem Burgenland und Kärnten eine zweite Schillingwährung gefordert hätte. Vielleicht kann mir der Bucher dann noch nebenbei erklären, warum die Bundeshaftungen für die ehemalige Kärntner Hypo Alpe Adria bald höher sind als unsere Haftungen für Griechenland.
Was, wenn dann die anderen von ihm auserwählten Euro Länder nicht mitmachen wollen?
Was, wenn die Triple-A-Inhaber Österreich in die schwache Zone abschieben wollten?
Völlig unausgegoren, diese Idee.
... für sich eine Regionalwährung einführen. Bleibt das Geld im Land und alle hätten was davon. http://de.wikipedia.org/wiki/Regiogeld
http://de.wikipedia.org/wiki/Umla... ertes_Geld
was den Amerikanern und deren Ratingagenturen nutzt. Europa hat aureichend Wissen, Fähigkeiten und Mittel, die Ratingagenturen für ihre überhöhten Senkungen der Einstufung diverser europäischer Staaten, mit denen sie erst diese Staaten an den Rand des Ruins getrieben haben, zu verklagen und Schadensersatz einzustreifen, sodass sich diese Agenturen derartig einseitige Ratings gründlich überlegen, soferne sie nach so einem Prozess überhaupt noch existieren.
Das derzeitige EU-übliche Verhalten, vor den Amerikanern den Schwanz einzuziehen und nach deren Pfeife zu tanzen ist das größte Problem der EU.
Wir sind stark genug, den Amerikanern unsere Bedingungen aufzuzwängen.
er wird doch nicht ernsthaft denken, dass es sinn macht österreich darüber abstimmen zu lassen, dass wer anderer eine neue währung einführt, oder?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.