Zahl der Pflegegeldbezieher leicht rückgängig

15. Jänner 2012, 12:26
  • Die Pflegegeldbezieher nach Stufen.
    grafik: apa

    Die Pflegegeldbezieher nach Stufen.

360.652 Personen im Dezember 2011 - Verwaltungsvereinfachung und Änderung bei Einstufungen

Wien - Die Zahl der Bundes-Pflegegeldbezieher hat sich im Dezember etwas reduziert. Im vergangenen Monat ging die Zahl der Betroffenen (im Vergleich zum Monat des Vorjahres) um 1.339 Personen auf 360.652 zurück (minus 0,37 Prozent). Das geht aus den aktuellsten Daten des Hauptverbandes hervor. Auch gegenüber November reduzierte sich die Zahl - und zwar deutlich um 5.517 Fälle. Grund für den starken Rückgang im Dezember sind vor allem Sterbefälle, heißt es aus dem Hauptverband.

Von den zuletzt 360.652 Pflegegeldbeziehern auf Bundesebene entfielen 79.137 auf Stufe 1, 114.238 auf Stufe 2, 60.497 auf Stufe 3, 51.957 auf Stufe 4, 34.966 auf Stufe 5, 13.225 auf Stufe 6 und 6.632 auf Stufe 7. Die Einstufung in die einzelnen Pflegestufen orientiert sich nach dem Pflegebedarf nach Stunden.

Keine Länderkompetenz mehr

Zu jenen Pflegegeldbeziehern, die die Geldleistung vom Bund beziehen, kommen laut Sozialministerium noch knapp 70.000 Landespflegegeld-Bezieher. Diese Aufsplittung ist aber in Zukunft Geschichte, denn per 1. Jänner kam es zu einer Verwaltungsvereinfachung beim Pflegegeld: War die Zuständigkeit bisher zwischen Bund und Ländern aufgeteilt, so wurde mit Jahreswechsel die Kompetenz in Gesetzgebung und auch Vollziehung von den Ländern auf den Bund übertragen. Statt 280 Landes- und 23 Bundesstellen (Träger) sind nur noch acht Institutionen (in den meisten Fällen die Pensionsversicherungsanstalt) für Pflegegeldangelegenheiten zuständig.

Einstufungen neu

Eine weitere Änderung gab es per Jahreswechsel im Bereich der Einstufungen in die einzelnen Pflegestufen. Für Erst-Anträge sowie für Änderungswünsche all jener Betroffenen, die Pflegegeld der Stufen 1 bis 3 beziehen, sind nach wie vor Ärzte der Pensionsversicherungsanstalt zuständig. Änderungen bei der Einstufung für Personen ab der Pflegestufe 4 werden aber nun nicht mehr von Ärzten, sondern von Pflegefachpersonal durchgeführt, dies wurde per Verordnung von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) neu geregelt. Ziel ist es laut Sozialministerium, die Kompetenz der Pflegefachkräfte besser zu nutzen. (APA)

Wissen:

Pflegebedarf: Stufe 1: 154,20 Euro, 60 Stunden (alt: 50) Stufe 2: 284,30 Euro, 85 Stunden (alt: 75) Stufe 3: 442,90 Euro, 120 Stunden Stufe 4: 664,30 Euro, 160 Stunden Stufe 5: 902,30 Euro, 180 Stunden, Stufe 6: 1.260,00 Euro,  180 Stunden (alt: 1.242,00) Stufe 7: 1.655,80 Euro, 180 Stunden 

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10 Postings
Aktuelle Infos auf HELP.gv.at

Wirklich aktuelle Informationen über das Pflegegeld sind auf HELP.gv.at, dem zentralen Internetportal der Republik Österreich für Bürgerinnen und Bürger: https://www.help.gv.at/Portal.No... 60510.html

Ziel ist es laut Sozialministerium, die Kompetenz der Pflegefachkräfte besser zu nutzen.....

für wie dumm verkauft uns der asozialminister da? ziel ist eindeutig einsparung und leistungskürzung! auch wichtig: um in zukunft in ein pensionistenwohnhaus einziehen zu können (nicht pflegeheim!!!) ist pflegestufe 4 notwendig! wer darunter ist soll schauen wie er zurecht kommt. aktives wohnen von pensionisten die sich noch selbstständig bewegen können aber eben gewisse dinge nicht selbstsändig erledigen können, wird damit von der stadt wien endgültig abgestellt. vielen dank dafür! die nächste wahl kommt bestimmt!

R. Hundstorfer: Leichen und Liegengelassene

pflastern SEINEN "Karriere"-Weg.

Wird überigens aus dem Pensionstopf bezahlt. Nur zur Information bervor wieder über die ach so unnötigen Pensionisten hergezogen wird. Werde mir vielleicht für 2012 zur Aufgabe machen zu informieren was alles vom Geld der Pensionisten bezahlt wird und für welche Sozialleistungen nichts einbezahlt wird. Nur um ein bischen über die wirklichen Sozialschmarotzer aufzuklären.

Oh, kenne jedmanden, der nach ihrer Definition "Sozialschmarotzer" war!

Meine Mutter konnte sich das letzte Lebensjahr nicht mehr bewegen,
sie konnte im letzten Lebensjahr nicht mehr sprechen.

Sie hat volle Länge Pflegegeld bezogen und es hat nicht gereicht.

Wünsche ihnen nicht, dass sie oder einer ihrer Angehöriger zu einem "Sozialschmarotzer" wird.

Und:
Kennen sie sich nicht aus, wollen sie sich nicht auskennen oder sind sie einfach debil?

Menschen verletzend agieren sie allemal! :-(

Pflegegeld...

"[..]wird in Österreich aus dem
allgemeinen Steueraufkommen finanziert. Da im Gefolge der Einführung des Pflegegeldes
zum einen die Krankenversicherungsbeiträge angehoben wurden und zum anderen die
Grenzen zwischen dem Gesundheits- und dem Pflegesektor sehr unscharf sind, muss man eher von einer Finanzierung aus dem allgemeinen Abgabenaufkommen
(also Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) sprechen."
http://www.bmask.gv.at/cms/site/... studie.pdf
1. wenn sie informieren, dann richtig
2. "Sozialschmarozer" sind für micht leute, die zwar die hand aufhalten, aber trotzdem übers system oder andere bezieher schimpflen.
gute besserung hr. hofegger

logisch,

wenn ich die zugangsbedingugnen verschärfe.

Erhöhung des Stundenbedarfes

die unter Wissen angefügte Information das in den einzelnen Pflegestufen die erforderlicher Pflegestundenanzahl erhöht wurde, steht sich nicht im Zusammenhang mit der geringen Zahl an Pflegegeld bezieherinnen zu tun. Unmöglich, oder?

Vielleicht nocheinmal auf Deutsch ?

Um Pflegegeld beziehen zu können muss man heute mehr Pflegebedarf haben als vor zwei Jahren.

Daher hat die Zahl der Pflegegeldbezieher abgenommen, da Menschen mit nur geringem Pflegebedarf keinen positiven Bescheid mehr bekommen.

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