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Phantomschlag: 1964 krönte sich der damals noch als Cassius Clay auftretende Muhammad Ali erstmals zum Weltmeister. Der unterlegene Titelverteidiger Sonny Liston stieg auch im Rückkampf am 25. Mai 1965 als Verlierer aus dem Ring, dieses mal wurde er durch den sogenannten "Phantomschlag" ausgeknockt, einem kurzen rechten Schlag an die Schläfe. Erst in Zeitlupe ist der Treffer deutlich zu erkennen.
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"The Greatest" war mit der Sprache mindestens so schnell wie mit den Fäusten. Einige seiner schönsten lyrischen Schöpfungen zum Wiedergenießen
Am 17. Jänner feiert Muhammad Ali einen runden Geburtstag. Jan Philipp Reemtsma, Buchautor von "Mehr als ein Champion. Über den Stil des Boxers Muhammad Ali"
poah, die volle ursupi-objektivitaetsseite fuer pubertierende statistikfreaks.
das ist zu vergleichen mit den alkohol-auskennern, die es voll super finden, wenn ein slivo 60%, 70% oder mehr hat ... wie der *schmeckt* ist wurscht.
ali "schmeckt" eindeutig haeuserecken besser, als klitschko. aber sowas werden's wohl nie verstehen.
Ali und Sugar Ray Leonard das war Eleganz pur,verbunden mit Grandioser Technik,Schnelligkeit und dem Auge für´s wesentliche.
Klitschko würde soviel Watsch´n bekommen und er würde es nicht einmal mitkriegen.Ein Ali Shuffle gehört eigentlich in die Kategorie Weltkulturerbe.
seine unvergleichliche eleganz, seine schnelligkeit und intelligenz machen ihn unvergleichlich.
er hatte vielleicht nicht den härtesten punch und auch nicht die kraft heutiger kampfmaschinen, aber er machte das boxen zum ästhetischen erlebnis.
nach ihm wurde das boxen wieder uninteressant!
wenn ich mir heute diese hirn- und geistlosen fleischpakete anschau, wird mir schlecht.
happy birthday, ali!
Schon als kleiner Junge war ich in den 70ern auf kindliche Weise von den Ali-Fights fasziniert, aber erst in späteren Jahren, den sozialen Kontext erfassend, habe ich das Phänomen Muhammad Ali wirklich deuten können.
Neben seinen sportlichen Erfolgen machen ihn vor allem sein emanzipiertes Auftreten (als Farbiger in den USA der 60er Jahre!!), seine Wehrdienstverweigerung und sein gesellschaftspolitisches Engagement absolut einzigartig.
Die zwanghaft provokant-einfältigen Ergüsse eines "Ravenna" (siehe unten) disqualifizieren sich damit von selbst (frei nach Bruno Kreisky: "Lernen sie Geschichte...").
ob ali wirklich der größte boxer aller zeiten war, kann man sicher diskutieren. aber die kombination aus sportlichem können, talent und willen, charisma, politischem mut und intelligenz bleibt bis heute in allen sportlichen disziplinen unerreicht. the greatest of all time!
das mag ihre sicht sein, alis sicht war's nicht. jedenfalls wurde er dadurch nicht nur zu einem erfolgreichen sportler (und letztlich geschaeftsmann), sondern auch zu einer historischen figur und einem mythos. er hat diesen preis offensichtlich gerne gezahlt. dass sie sich das nicht vorstellen koennen, ist ihr kaffee.
was fuer eine kindergarten-perspektive: wie naiv muss man sein, um sich die frage nach dem, was jemand "tatsaechlich denkt", zu stellen. das was gesagt wird, zaehlt ... alles andere ist spekulation. erst recht, wenn es um oeffentliche figuren geht.
das umschliesst selbstverstaendlich vedeckte codes, das, was man "zwischen den zeilen" nennt. bei ali war die rhetorik aber direkt ... wie eine gerade mit der fuehrungshand.
Seins ruhig und trollen Sie nicht. Muhammad Ali hat nur im Ring gekämpft, aber er hat sich geweigert, in Vietnam zu kämpfen. Das hat ihm die politische Öffentlichkeit in den Staaaten nicht verziehen. Aber wahrscheinlich sind Sie bloß zu jung und uninformiert, um mitreden zu können.
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