Downgrading

Österreich will AAA-Verlust als Weckruf verstehen

15. Jänner 2012, 11:06
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    foto: apa/pfarrhofer

    Wer ist Schuld an der Misere - so sie eine ist? Da ist man sich hierzulande nicht ganz einig. Die anderen (Ungarn, Italien) aber schon einmal ganz sicher...

  • Hier der Wortlaut von Standard & Poors. Insgesamt wurden neun Euroländer abgestuft, 14 mit negativem Ausblick versehen.

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    grafik: apa

Regierungsspitze bestreitet Uneinigkeit bei Sparbedarf - Ökonom Felderer warnt vor weiterer Herabstufung

Frankfurt - Am Freitag abend war es soweit: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) holt zu ihrem vor Jahresende angekündigten Rundumschlag aus: Neun Euroländer wurden herabgestuft. Wie Frankreich wird Österreich nur mehr mit der zweitbesten Note AA+ geführt. Deutschland behielt indes sein Spitzenrating "AAA" (siehe dazu: S&P stuft neben Österreich weitere Euroländer ab).  Während man in großen Frankreich die Sache im Großen und Ganzen eher gelassen sieht (siehe auch: Frankreich ohne Top-Bonität), bricht hierzulande hektische Betriebsamkeit aus.

Noch am Freitagabend begann die Diskussion über Schuld und Nachvollziehbarkeit der Aktion. Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny betonte  in der "ZIB 2", S&P sei "sehr viel aggressiver und sehr viel politischer" als die anderen beiden Agenturen Moody's und Fitch, bei denen Österreich noch mit der Bestnote geführt wird. Auch würden die Märkte in der Regel erst dann reagieren, wenn zwei Agenturen die Bewertung verschlechtern.

Standard & Poor's verteidigt Abstufung

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Euro-Staaten verteidigt. Die von Europas Politikern unternommenen Anstrengungen in der Schuldenkrise könnten sich "als unzureichend erweisen, die anhaltenden systemischen Spannungen zu bekämpfen", sagte der Leiter der S&P-Abteilung für die Bewertung von europäischen Staatsanleihen, Moritz Kraemer, am Samstag in einer Telefonkonferenz.

Regierungsspitze bestreitet Uneinigkeit bei Sparbedarf

Nach der Herabstufung Österreichs durch die Ratingagentur Standard & Poor's haben die Regierungsteams von SPÖ und ÖVP am Sonntag Einigkeit zu demonstrieren versucht. Es gebe keinen Konflikt oder Dissens, betonte ein Sprecher von Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) und dementierte damit einen Bericht der Tageszeitung "Österreich" über Uneinigkeit. Zur Untermauerung wurde auf ein gemeinsames Treffen mit Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vertretern von Nationalbank und Finanzmarktaufsicht am Montag verwiesen.

In "Österreich" hatte Faymann bekräftigt, dass die Einsparungen im kommenden Jahr weiter zwei Mrd. Euro ausmachen sollten. Spindelegger meinte dagegen, dass der Sparbedarf keine politische Entscheidung sei, sondern sich aus den Zahlen des Finanzministeriums ergebe. Höhere Zinsen würden den Sparbedarf erhöhen. "Wenn wir zwei Milliarden zusätzliche Zinsen zahlen müssten, müssten wir vier Milliarden einsparen." Viel zurückhaltender zeigte sich Spindelegger in der "Kleinen Zeitung", wo er an die beste Bonität Österreichs bei zwei der drei Ratingagenturen erinnerte. "Ich erwarte daher nicht, dass wir unsere Pläne grundlegend überarbeiten müssen."

Sprecher beider Seiten versuchten am Sonntag dann auch, Interpretationen in Richtung Uneinigkeit vom Tisch zu wischen. Als Beleg wurde auf den "Bankengipfel" am Montagnachmittag im Bundeskanzleramt genannt. Faymann, Spindelegger sowie Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) setzen sich dabei mit Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny und den Finanzmarktaufsicht-Chefs Helmut Ettl und Kurt Pribil zusammen. Es soll analysiert werden, was bezüglich der stark in Osteuropa engagierten Banken geschehen soll. Auch weitere interne Beratungen zu AAA-Verlust und Budgetkonsolidierung seien vorgesehen, hieß es.

Für Faymann und Spindelegger "unverständlich"

Dass Österreich von der Herabstufung betroffen sein könnte, hatte sich bereits gegen Jahresende abgezeichnet. Zeigte man sich damals in der heimischen Politik eher gelassen, zeigte sich die politische Riege am Samstag allerdings eher konsterniert. Faymann und Spindelegger bezeichneten die Entscheidung als unverständlich. Die Regierungsspitze verweist überdies auf die - zumindest mit einfacher Mehrheit - bereits beschlossene "Schuldenbremse" und die intensiven Gespräche über zusätzliche Haushaltskonsolidierung für die Jahre 2012 bis 2016.

Michael Spindelegger sagte im Ö1-Morgenjournal-Interview, es sei unverständlich, wenn wenige Tage zuvor eine andere amerikanische Ratingagentur das Gegenteil behauptet habe und das Triple-A für Österreich bestätigt habe. Aber im Grunde gehe es jetzt für Österreich darum zu handeln. Und zwar so, dass jetzt das geplante Sparpaket rasch durchgezogen wird. Es gehe um die Themen Pensionen, Gesundheitsausgaben und generell darum, die Schuldenbremse mit Leben zu erfüllen, sagt der ÖVP-Chef Spindelegger. In der "ZIB 1" am Samstag abend ergänzte er auf die Frage, ob das Sparpaket ausreichen würde die Kluft, die nun zu schließen sei, könne noch größer sein.

Bundespräsident Heinz Fischer kann der Sache am Ende noch einen positiven Aspekt abringen: Für Österreich könnte dies ein Ansporn für die Bemühungen sein, die Kreditwürdigkeit des Landes zu festigen. Es brauche ein "gutes, wirksames Sparpaket". Man dürfe keine Zeit verlieren, sagte er in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast".

Leitl: "Es brennt der Hut"

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wertet die Herabstufung als Schuss vor den Bug Österreichs. "Es brennt der Hut", sagte er am Samstag und pochte auf rasche ausgabenseitige Reformen. Ob die Schuldenbremse doch noch in die Verfassung kommt, ist für Leitl in diesem Zusammenhang "völlig zweitrangig". Dies werde niemanden wahnsinnig beeindrucken, meinte er.

Faymann: "Falsch", Fekter: "Schlechte Nachricht"

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) nennt die Abstufung eine "Gelbe Karte", schlechte Nachricht" und "falsch und unverständlich", räumt aber auch Versäumnisse ein. Das Damoklesschwert Schulden sei bis in den Herbst hinein zu wenig beachtet worden.  "Es ist eine von drei Ratingagenturen", versucht Bundeskanzler Faymann zu beruhigen. Österreich habe mit der Schuldenbremse und dem Konsolidierungskurs "den richtigen Kurs eingeleitet", sagt er im Ö1-Mittagsjournal.

Maria Fekter glaubt indes unverzagt, dass österreichische Staatspapiere nach wie vor von den Investoren "gut aufgenommen werden."

Warnung auf Ökonomen-Seite

Für IHS-Chef Bernhard Felderer ist die Herabstufung keine Überraschung. Für ihne hätte im vergangenen November "einiges einsetzen müssen". Hingegen habe es kräftige Lohnerhöhungen für Beamte gegeben, kritisierte der IHS-Chef. Ein Problem-Bewusstsein sei "überhaupt nicht vorhanden". Die Herabstufung sei "ein Signal" und habe vielleicht "etwas positives". "Besonders bedrohlich" sei der negative Ausblick des AA+-Ratings. Damit droht Österreich eine weitere Herabstufung. "Im nächsten halben Jahr könnte es noch einmal nach unten gehen". Der Triple-A-Verlust sei aber zum Teil in den Zinsen für österreichische Staatsanleihen bereits eingepreist, so Felderer. Der Spread (Zinsabstand) zu deutschen Staatspapieren liegt derzeit bei 1,4 Prozent.

Wifo-Chef Karl Aiginger geht mit Österreich etwas pfleglicher um und glaubt nicht, dass die Herabstufung im Verhältnis zu den anderen Ländern den Realitäten entspricht. Österreich habe "eine hochaktive Leistungsbilanz". Außerdem seien die Ost-Beziehungen, die so kritisch gesehen würden, eigentlich eine Erfolgsgeschichte, sagte Aiginger am Samstag im Ö1-Mittagsjournal des ORF-Radios. Österreich müsse aber nun die begonnen Reformen forcieren. In der EU seien die Reformen nicht schnell genug umgesetzt worden. Die Herabstufungen seien "ein berechtigter Warnschuss". (APA/rb, derStandard.at, 14.1.2012)


Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 914
leserin98
00
16.1.2012, 15:32
Weckruf oder Freibrief für Steuerschraube?

Was Besseres kann einer mut- und visionslosen, auf Wählerstimmen schielenden Regierung ja gar nicht passieren! Jetzt können sie uns gefahrlos jedes auch noch so unpopuläre Sparpaket auf's Aug drücken - wer will noch was dagegen sagen, wo wir doch unter allen Umständen unser Triple-A zurückholen müssen! Und da wird doch wohl nicht zuviel verlangt sein, dass jeder von uns seinen Beitrag leistet. Also wozu noch über echte Strukturreformen nachdenken; jetzt hol ma erst mal ein paar alte Steuer-Ideen unterm Bett hervor, und dann schau ma weiter ... (Ich freu mich schon auf die vielen bunten Regierungs-Inserate!)

HerrderRinge
00
16.1.2012, 12:03
WECKRUF???????????

Haben unsere Politiker die letzten Jahre geschlafen!!!

videoopa
00
17.1.2012, 10:59
ja, sie schlafen und beschützen die Aktionäääääääre

http://www.youtube.com/videoatta... x7qAYA8xI4

Sidlo
00
16.1.2012, 12:54
Ist halt so in der Politik und überall in Österreich:

Passieren tut immer nur dann etwas wenn etwas passiert.

Robert Alexander
00
16.1.2012, 10:39
Liebe Redaktion.

BITTE bezeichnet Felderer nicht als Ökonomen; das ist das Letzte was er ist.

MCU
01
16.1.2012, 00:40
Wenn Die Regierung von SPÖ und ÖVP wirklich sparen möchte,

braucht sie nur den Willen dazu, aber bestimmt keine Opposition. Da sie aber weiterhin - wie in der Vergangenheit - das Geld großzügigst, aber oft völlig unnötig beim Fenster herausschmeissen will, versucht sie die Bürger auch noch zu verarschen, indem sie den Fehler der Oposition in die Schuhe zu schieben versucht.

Diverse Regierungsmitglieder (z.B. Faymann, Neugebauer, ...) gehören des Amtes enthoben und mit dem nassen Fetzten aus dem Parlament gejagt!

barbara klaric
02
15.1.2012, 22:41
Nix is passiert, Härr Grof bittä sähr.,...

In der Sendung ORF2/Abgestraft sagte Herr Treichl, dass die Erste zwar € 50 Mrd. Kredite im Ostblock vergeben hat, aber auch € 50 Mrd. an Einlagen hätte. Das soll wohl beruhigend klingen, aber was bedeutet das in Wirklichkeit?

Es bedeutet, dass die Bank praktisch ihre gesamten Einlagen von 50 Mrd. an ihre Kreditnehmer verborgt hat. Die Einlagen sind aber nicht Sicherheiten der Bank sondern, ganz im Gegenteil, Verbindlichkeiten/Schulden der Bank an ihre Einleger. Dieses Geld gehört ja den Einlegern. Wenn die Kreditnehmer ihre Kredite nicht an die Bank zurückzahlen können, dann kann auch die Banke die Einlagen nicht zurückzahlen.

videoopa
00
15.1.2012, 20:37
1 % oder wir sind 99?

http://vimeo.com/33977099

domini canis
00
15.1.2012, 19:44
S&P fodert die Rückführumg des strukturellen Defizits auf null und Schuldenabbau

unsere Regierung will hingegen ein strukturelles Defizit von 0,35% in den Jahres bis 2014.
Also die 0,35% entsprechen rd. 700 Mio€. ORF Subventionen, Parteienförderungen, und Zuschüsse an Kammern und Gewerkschaften werden diese Summe schon ausmachen.
Also was schließen wir daraus??

ROTWEISSROT
00
15.1.2012, 18:23
Alles Nebensache - interessiert keinen Politiker

wichtig ist nur daß man sich beim nächsten großen Staatsgeschäft wieder die eigenen Taschen auffüllt

Bobby W
00
15.1.2012, 18:12
Ob wir wollen oder nicht

die Ratingagenturen sind real und die Politiker möchten sie verleugnen wie Kinder im Kindergarten, denen was versehenlich passiert ist, man kann zu denen stehen wie man will, doch sie sind eine wesentliche Macht und die Entscheidung ist auch nachvollziehbar, die EU schläft anstatt eine bessere Ratingagentur zu schaffen, nämlich eine, die auch die soziale Komponente im Staat berücksichtigt, da hätte aber Österreich es noch schwerer, haben wir doch die Ungleichhet zwischen Arm und Reich in den letzten 10 Jahren erheblich, durch tatkräftiger Mithilfe der Regierung abgebaut.

Karl Joda
00
16.1.2012, 07:10
die Ratingagenturen sind real

Und warum hat die USA immer noch ein AAA ?
Kaum ein Land der Welt ist so verschuldet.
Die Ratingagenturen bilden die Wirtschaftsrealität in keinster weise ab. Also:
Finanztransaktionssteuer her, gesezliche Entmachtung der Ratingagenturen. Das könnte ziemlich rasch gehen.

hubi huber
00
16.1.2012, 09:25
Habben sie ja nicht sondern die selbe Einstufung wie AUT

MrRowX
01
15.1.2012, 17:35

Was hat dann Italien? YYY??

florian nussbaumer2
00
15.1.2012, 17:42

BBB+ auch nicht lustig.

Prophet
00
15.1.2012, 17:22
Österreich will AAA-Verlust als Weckruf verstehen

....und wieder grüßt das Murmeltier....bis zu den nächsten Wahlen.

Ist der Jahrzehnte lange Winterschlaf nun endlich vorbei?
Sorry, mir fehlt der Glaube dazu.
Es ist zu einfach, sich in der Politik die Taschen voll zu stopfen.
Schlagworte wie Schuldenbremse sind eine schöne Umschreibung für Steuererhöhungen.

Es wird gelingen, durch Steuererhöhungen den Konsum abzudrehen, die Firmenpleiten zu forcieren, die Arbeitslosenrate massiv zu erhöhen, und schlussendlich unterm Strich weniger in der Staatskasse zu haben.
Die derzeitige Politik Schulden mit Schulden begleichen kommt einer Wechselreiterei gleich.
Jeder Firmeninhaber würde vor Gericht wegen Betruges und Konkursverschleppung kommen, wenn er so wie unsere Politiker agieren würde.

Karl Joda
00
16.1.2012, 07:12
Jeder Firmeninhaber würde vor Gericht wegen Betruges

Ein Staat ist keine Firma. Und, es gibt mehr verschleppte Konkurse als sie denken....

videoopa
00
15.1.2012, 20:38
hier also ist das Murmeltierchen

http://vimeo.com/33977099

aereo
01
15.1.2012, 16:46

Jetzt werden wir seit Jahren nedial täglich ausser Atem gehalten wegen Staatsverschuldung etc, recht planlose punktuelle Maßnahmen kommen aus der Politik, Scheinma0nahmen wie die am Papier festgelegte Bremse eingeschlossen aber Zählbares passiert wenig.
Und Niemand der vielfach Privilegierten hat bisher auf irgendetwas verzichten müssen. Wenn wir dafür büssen müssen dann alle gemeinsam, aber die Schwachen werden es nicht aushalten.

Wolfgang1974
 
00
15.1.2012, 16:42
nur nicht blöd schauen - selbst was tun

so überrascht müssen wir nicht sein

zig Milliarden an Schulden sind ausgegliedert
Milliardenhaftungen für Griechenland und freunde
die letzten Jahre allesamt eine Neuverschuldung jenseits der Maastrichtkriterien (2010 + 2011 Konjunkturell gute Jahre)
dann unser Ostrisikoaufschlag
und der Risikoaufschlag für eine Währung wo niemand weiss wo es hin geht

wie soll man so einem Land AAA geben? Ich wäre auch gerne AAA, Österreich ist wirtschaftlich sicher nicht so schlecht aber halt leider auch nicht das Superlativ der Schuldnerstaaten.

Wenn wir Österreicher an unser Land glauben, dann sollten wir halt einfach Österreichische Staatsanleihen kaufen, dann sind wir auch von den Ratingagenturen unabhängig

Robert Cvrkal
 
00
15.1.2012, 16:27
Reformen durch Bürgerentscheid erzwingen

Laßt uns mit Hilfe eines von den Bürgern initierten rechtlich verbindlichen Bürgerentscheides die überfälligen Reformen, die von den Regierungen in
Auftrag gegeben, vom Volke bezahlt und von Experten ausgearbeitet wurden, jedoch von den Machthabern aus Machterhaltsstreben bzw. Eigeninteressen blockiert werden, erzwingen.

Bürgermitbestimmungsmodell nachzulesen (meinem Namen in Facebook oder Frage an Barbara Prammer unter meinparlament.at)unter:

http://www.meinparlament.at/p/625/bar... titution=1

oder http://www.facebook.com/note.php?... 8402912034

Area Man
01
15.1.2012, 17:12
direkte demokratie soll helfen das budegt zu sanieren ?

JA, ich bin dafür, dass mein nachbar mehr zahlt und ich weniger ...

GROSSES iXal...

Carlito336
02
15.1.2012, 16:15
Vielleicht sollten doch

auch die Vermögenden was beitragen?

videoopa
00
15.1.2012, 20:38
1% wenigstens Faru Feckterl

http://vimeo.com/33977099

miss chicken
02
15.1.2012, 16:13
Als Gründe für das Downgrading nennen sie die Risiken der Banken

Als loyale öst. Steuerzahler wollen wir uns "unsere" Banken noch einmal leisten.
Wir tun alles für deren Rettung, wir greifen tief in unsere Taschen, damit die Gagen für die Manager nicht geschmälert werden müssen.

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