Sarkozy

"Krise kann überwunden werden"

15. Jänner 2012, 14:15

Premier Fillon: "Wir werden alles unternehmen, um die Bestbewertung wieder zu erlangen" - Präsident kündigt Rede an

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Posting 1 bis 25 von 38
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faktorX
20
15.1.2012, 17:53
Le Pen könnte den karren in frankreich wieder aus dem schlamm ziehen...

ich glaube fest an eine neue orientierung der politik in den eu ländern: le pen, HC strache ...etc. werden wieder auf die interessen der einzelnen staaten schauen und nicht auf die der grosskonzerne und banken.

peace & love
00
16.1.2012, 10:52
die schauen primär auf ihr eigenes konto.

... auf das leute wie Sie offensichtlich gerne einzahlen ...

Kodo_KAV
00
15.1.2012, 17:38
Die Euro Zone wird sich verkleinern

Und wir werden bis dahin die Fehler koksender Banker begleichen müssen.
Treichl als Mitverantwortlicher mit seinen Ostgeschäften wird weiter die Klappe aufreißen.
Warum wird der nicht auf psychotrope Substanzen untersucht ? An den Körperhaaren kann man es Monate nachweisen und mittlerweile fordern schon Minister Drogentests bei Bankern - leider kein schlechter Scherz

Walter Bimini
20
15.1.2012, 16:54
indem der staat seine ausgaben seinen einnahmen anpaßt

dazu braucht es allerdings zuerst einen staatsbankrott.

O5
00
15.1.2012, 17:38

Ihr erster Satz stimmt, Ihr zweiter nicht.

Walter Bimini
00
15.1.2012, 20:33
dann lassen sie sich von der realität eines besseren belehren.

Andreas Prucha
00
15.1.2012, 21:25

Schweden hats auch zusammengebracht:

Marode Banken verstaatlicht, Steuern rauf, und ein funktionierendes Staatswesen aufrecht erhalten.

Nur bei Ausgaben sparen führt dagegen unweigerlich in den Abgrund.

Walter Bimini
00
15.1.2012, 21:52
sie übersehen wie immer ein paar kleinigkeiten

es handelt sich hier nicht um ein land mit maroden banken, sondern um viele länder, die bis über beide ohren in schulden stecken und deren banken pleite sind. außerdem war schweden damals sicher noch nicht so hoch verschuldet wie es griechenland und co heute sind. für jedes land gibt es eine bestimmte höhe des schuldenberges in prozenten der einnahmen ab dem das land es nicht mehr schafft seine kredite zu bedienen.

extra langsam für sie zum mitdenken: griechenland hat die steuern erhöht und die steuereinnahmen waren danach niedriger. das ist kein mysteriöses unerklärbares phänomen, sondern einfach erklärbar. sobald die bürger den ernst der lage erahnen und vielleicht auch schon die ersten folgen der krise spüren, beginnen sie zu sparen.

dernachbar
00
15.1.2012, 16:43
Wie kann die Krise gemeistert werden ?

Entweder radikal alles zusammenkürzen-
oder Geldscheine drucken.

O5
00
15.1.2012, 17:38

So "radikal" muss das gar nicht sein. Es würde schon reichen alle staatlichen Leistungen um 5-10% zu kürzen.

Andreas Prucha
00
15.1.2012, 20:17

Die Steuereinnahmen würde das aber auch gleichzeitig reduzieren. Einfach queerbett Staatsausgaben kürzen hat noch nirgends funktionier.

dernachbar
00
15.1.2012, 16:40
Wie kann die Krise gemeistert werden ?

Peacefaktor
00
15.1.2012, 16:32
über welche Wunden kann die Krise gemeistert werden?

Die Maßnahmen bewirken doch alle das Gegenteil: weil die Länder über die Ohren verschuldet sind gründet man eine völlig autonome Organisation, frei von jeder Verantwortung, Gerichtsbarkeit und Rechenschaft, mit der man die hoch verschuldeten Länder zwingen kann innerhalb einer Woche jede Summe einzahlen zu müssen, damit die Banken, die sich verspekuliert haben zu retten. Man verschuldet sich höher, damit man die Zinsen abzahlen kann, und das soll helfen?
Die haben sie ja nicht mehr alle.
Wenn schon radikale Änderungen, dann verstärkt auf die Bürgerrechte setzen. Wir BÜRGEr würden sie brauchen im täglichen Überlebenskampf mit der FI.
Zentralisierung war zudem schon immer die falsche Antwort. Zentralisierung führt automatisch in den Untergang

Logyal
00
15.1.2012, 15:58
UMverteilung²

...Und welche Pläne hat Premierminister Fillon in der Tasche, um wieder beim Triple A zu landen ?
Mehrwertsteuererhöhung und "Senkung der Arbeitskosten"...

O5
00
15.1.2012, 17:37

Naja, eine Rückverteilung zu denen von denen das Geld kommt. Insofern ein Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit.

O5
00
15.1.2012, 14:59

Natürlich KANN sie überwunden werden.

Aber nicht wenn man selbst jetzt noch weiterhin Defizite macht.

Aber nicht wenn man den ESM-Wahnsinn einführt der Bankrottstaaten weiter anstachelt mehr auszugeben als sie einnehmen.

Europa muss endlich zur Vernunft kommen!

emil7250
21
15.1.2012, 14:18
deutschland sollte mit niederlande, dänemark, den skandinavischen staaten, österreich und der schweiz einen starken nordeuroraum gründen!

frankreich sollte mit italien, griechenland, spanien, portugal ihrem "latino-überschätzungscharakter "überlassen werden....
wir sollten unsere almosen gleichwertig unter den nordafrikanischen staaten, den südeuropäischen staaten und den osteuropäischen staaten aufteilen.
Diese drei Wirtschaftsräume sind allesamt ähnlich stark bzw. schwach!

Kodo_KAV
01
15.1.2012, 17:47
Deutschland und Frankreich sind der Kern Europas

Das haben Adenauer und De Gaulle begriffen und das ist gut so. Varianten der großdeutschen Lösung haben immer versagt.

Andreas Prucha
00
15.1.2012, 20:39
Und vor Allem ist auch fraglich, ob dieser "starke Nordeuro" für uns, aber auch Deutschland wirklich so gut wäre.

Der Export-Weltmeister Deutschland war nämlich vor Einführung des Euros keiner.

http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__S... efault.gif

D, AT hatten in den 90ern eine leicht negative Leistungsbilanz.

Und wenn man sich die Leistungsbilanz der Eurozone als Ganzes anschaut sieht man, dass in der Zeit, als der Euro sehr billig war (teilweise bei < 1 $) einen massiven Überschuss geliefert hat. In den letzten Jahren ist der zurück gegangen.

http://www.euroeconomics.eu.com/images/eu... nce_sa.jpg

Andreas Prucha
01
15.1.2012, 14:47

Die Stärke eines Landes kann sich schnell mal ändern. Deswegen könnte man Länder auch nicht so einfach zuordnen. Warum sollte Frankreich beispielsweise dem Südeuro zugeordnet werden, Österreich jedoch nicht?

Was ma brauchen, sind gemeinsame Mindest-Standards, was Steuer- und Sozialpolitik betrifft.

ana hot imma des bummerl
00
15.1.2012, 13:52
Na wenn das einmal keine klare Linie ist:

"Zuvor hatte bereits Finanzminister Francois Baroin betont, Frankreich müsse seine Reformanstrengungen nach dem Verlust der Bestnote ausweiten.

Frankreich lasse sich von den Ratingagenturen nicht seine Politik diktieren, sagte Finanzminister François Baroin am Samstag."

Also verkürzt sagt er, dass Ratings egal sind, man sich aber trotzdem danach richtet. Und da soll sich noch wer wundern, dass der Euro zur Zeit sturmreif geschossen wird.

Tommy König
01
15.1.2012, 13:19
Ein "NordEuro" wäre die Lösung

Wenn Länder wie Finnland, Deutschland, Österreich (ja genau) BeNeLux einen Nordeuro gründen würden...wäre mit Sicherheit auch Dänemark dabei...und wir wären defakto die stärkste und stabilste Wirtschaftsunion die es gäbe.

Denn was kann man sich anderes wünschen..als einen Wirtschaftszusammenschluss von Staaten..die eine ähnliche Produktivität...ein ähnliches soziales Verständnis und eine enorme Leistungskapazität haben?

Ach ja..und alle die glauben..das ein Deutschland-Austritt schädigend für Deutschland wäre..irren sich...selbst wenn sich deutsche Produkte verteuern...die Deutschen exporte sind keinen Bananen...sondern gefragte Hightech...für die man auch gerne mehr zahlt.

Andreas Prucha
00
15.1.2012, 20:53
Deutschland hat sehr gute Produkte und eine starke Industrie - aber kann auch keine Wunder wirken.

Wenn Deutschland den starken Export mit einer eigenen Währung aufrecht erhält *und* dazu noch eine auf "Hartwährung" ausgerichtete Geldpolitik betreibt, müssen die Exporte zurückgehen. Vor Einführung des Euros war Deutschland nicht immer Export-Weltmeister, sondern hatte Zeiten mit Überschüssen und Defiziten (also langfristig ausgeglichen). Erst mit Einführung des Euros hat Deutschland permanent einen Überschuss.

Auf Dauer ist eine Politik, die nur auf Exporte ausgerichtet ist sowieso Unsinn (Zuerst mal hat ja nur der Käufer was davon - wirklich wert wird die Arbeit erst dann was, wenn das eingenommene Geld wieder in Waren umgetauscht wird). Ein Austritt hätte für Deutschland aber eben nicht nur positive Konsequenzen, sondern auch negative

Intelligenzplebejer
00
15.1.2012, 16:59
Nordeuro 01

Ein Nordeuro würde wirtschaftlich mit ziemlicher Sicherheit gut funktionieren. Der Nachteil der Aufwertung der neuen Währung würde durch eine stärkere Kaufkraft, eine gesunde Binnenwirtschaft, billigere Rohstoffimporte und eine viel leichtere Finanzierung der weiterhin im alten Euro notierten Schuldenlast wett gemacht. Der Souveränismus ist in Skandinavien jedoch stark ausgeprägt - diese Länder wollen nicht auf eine nationale Währung verzichten.

Den genannten Teilnehmerländern muss auch klar sein, dass sie de facto Vasallenstaaten Deutschlands werden würden. Keiner dieser kleinen Staaten kann mit Deutschland auch nur annähernd auf Augenhöhe verhandeln und es mit Mühe und Not halbwegs ausbalancieren wie Frankreich, Italien oder Spanien.

Intelligenzplebejer
00
15.1.2012, 17:10
Nordeuro 02

Das Gegenstück zum Nordeuro, der Südeuro, hätte dagegen in meinen Augen keine Zukunft. Es wäre eine Währungsunion, die nur aus Defizitländern bestünde, die weiterhin große strukturelle Unterschiede aufwiesen. Das stärkste Land der Union (Frankreich) würde in die Rolle eines Zahlmeisters gedrängt, die es nicht annehmen kann. Die Märkte würden die noch halbwegs ordentlichen Ökonomien wie Frankreich, Belgien und Italien auf der einen Seite und die ziemlich hoffnungslosen Fälle wie Griechenland und Portugal auf der anderen brutal auseinanderdividieren. Würde ein Nordeuro eingeführt werden, müsste die Südschiene Europas jeweils zu nationalen Währungen zurückkehren. Einen "Bankrotto" oder "Konkurso" als neue Währung kann es dort nicht geben.

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