Politiker

Schäuble und Baroin überschätzen Ratings nicht

13. Jänner 2012, 20:35

Henstedt-Ulzburg - Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht die Herabstufung mehrerer Euro-Länder relativ gelassen: "Wir haben uns ja in den letzten Monaten zunehmend weltweit darauf verständigt, wir sollten die Rating-Agenturen auch nicht überschätzen in ihren Beurteilungen", sagte der CDU-Politiker am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Schleswig-Holstein. Dass es eine große Verunsicherung bei den Finanzmärkten gegenüber der Euro-Zone insgesamt gebe, sei ja nicht neu, fügte der Finanzminister hinzu.

Ähnlich sieht das sein französischer Kollege Francois Baroin. "Es sind nicht die Ratingagenturen, die Frankreichs Politik diktieren", sagte er nach dem Eingeständnis, dass die Grande Nation ihr Triple-A verloren hat. (APA)

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10 Postings
computermaster
00
14.1.2012, 12:47
Einfach Verdrängen, wegtun, sooo als wäre nichts gewesen

keeein Prooooblem ;-)

thomas 2
01
14.1.2012, 10:54
Ratingagenturen einfach ignorieren

und innereuropäische Gesetze/Vorgaben ändern die uns von Ratings loslössen

Anaxagoras
02
14.1.2012, 00:07
Schäuble hat völlig recht. Panikreaktionen sind unangebracht.

Doch unser Schönreden, Selbstlügen und das Verkennen der NOrwendigkieten im eigenen Land muss ein Ende haben.

NONE
41
13.1.2012, 21:31

Beide sofort entlassen, Vermögenswerte beschlagnahmen und verhaften.

Anaxagoras
00
14.1.2012, 00:08
Einen noch dümmeren Kommentar ist Ihnen nicht eingefallen?

Der keynesianische Endpunkt ist erreicht.
11
13.1.2012, 22:48

Tja. :)

"Durch den Euro und den ihm zu Grunde liegenden Anreiz zur Überschuldung wollte man die politische Union in Europa erzwingen. Dies geben Politiker wie Wolfgang Schäuble und andere offen zu. Die Bürger der Nationalstaaten sollen nun "freiwillig" einsehen, dass sie ihre Haushaltsplanung und Reformkonzepte lieber an die EU und den Internationalen Währungsfonds abtreten, statt ihre Probleme selbst und souverän zu lösen."

http://www.frank-schaeffler.de/weblog/1851

John Scopes
10
14.1.2012, 10:46

Bei Hrn Schäffler sieht man, dass das Wirtschaftsverständnis durch die politische Sicht geprägt wird, und nicht umgekehrt.

Vor 20 Jahren wurde das Euro-Konzept vorgelegt und viele Ökonome haben erklärt, diese Struktur sei einfach nicht ausreichend. Da man den Euro politisch einfach haben wollte, hat man erklärt, die makroökonomischen Gesetze mit der 3%/60%-Lösung umgehen zu können.
(In ähnlicher Weise haben die Franzosein in 2 (!!!) Weltkriegen erklärt, die deutsche Industriekraft und Militärplanung mit ihrem 'Rittergeist' besiegen zu wollen. Da kann man nur sagen, "bonne chance".
Leider sieht aber bis heute in den einzelnen Staaten kaum jemand ein, dass "die in Brüssel" wir selber sind.

facetoface
00
14.1.2012, 08:06
Wir sehen ja wie souverän unsere Nachbarländer die Probleme lösen!

Danke für Ihren Ausblick in den Kindergarten.

Der keynesianische Endpunkt ist erreicht.
00
14.1.2012, 16:09

Auch ein Hr. Schäffler kann wenig bis nichts dafür, in einem "Staat" möglicherweise gegen seinen Willen zwangsintegriert zu sein. :)

facetoface
14
13.1.2012, 22:08
Bitte genau lesen, und zwischen den Zeilen lesen!

Heisst soviel. Ihr lieben Ratingagenturen un den USA,- ihr könnt uns mal recht geruhsam am A. lecken. Damit hat er Recht!

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