Sparpolitik

Rotes Veto gegen Faymanns "One-Man-Show"

Kommentar der anderen | 13. Jänner 2012, 21:53
  • Artikelbild
    foto: standard/corn

    Niki Kowall & Co: SP-Spitzen dürfen sich nicht erpressbar machen lassen.

  • Artikelbild
    foto: standard/corn

    Werner Faymann, entrückt: Setzt sich der Kanzler in der Frage der Schuldenbremse "autokratisch" über die schweigende Mehrheit in seiner Partei hinweg?

Offener Brief der Basis-Aktivisten der Sektion 8 an das SPÖ-Präsidium, vorhandene Spielräume zu nutzen, um der Schuldenbremse "die Giftzähne zu ziehen" - von Niki Kowall

Seit Jahrzehnten ist es ein Fixpunkt der SPÖ-Wirtschaftspolitik, jedem Wirtschaftsabschwung mit Konjunkturpaketen zu begegnen. Die Tatsache, dass Österreich die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU hat, ist nicht zuletzt dieser Kontinuität in der Konjunkturpolitik geschuldet. Vor der Krise verursachte diese Politik nicht einmal Ausgabenprobleme. Der Anteil der Staatsausgaben am BIP sank zwischen 1995 und 2007 von 56,4 auf 48,3 Prozent und erreichte damit den niedrigsten Wert der vorangegangenen 30 Jahre. Dadurch sank auch die Gesamtverschuldung zwischen 1999 und 2007 von 67 auf 60 Prozent des BIP. Eine hohe Beschäftigung und ein kontinuierlicher Rückgang der Staatsverschuldung waren vor der Krise kein Widerspruch.

Die Schuldenbremse deutscher Spielart zwingt zu einer gänzlich anderen Politik, weil für Konjunkturpakete kaum noch Spielraum besteht. Noch schlimmer ist der Umstand, dass ein Anstieg des Defizits im Abschwung, wegen steigender Kosten für Arbeitslosigkeit oder sinkender Einnahmen aus Steuern, mit zusätzlichen Einsparungen beantwortet werden müsste, um einen ausgeglichenen Haushalt zu gewährleisten.

Selbst mit großer steuerlicher Umverteilung kann man nicht wieder gutmachen, was man durch diese krisenverschärfende Politik an Arbeitslosigkeit und Armut verursacht. Wie die sozialdemokratische Konjunkturpolitik über Nacht auf die Müllhalde der Geschichte geworfen und durch die Schuldenbremse ersetzt wurde, ist ein Lehrstück über die Funktionsweise von Macht in der SPÖ.

Werner Faymann kehrte vom EU-Gipfel im Dezember zurück und verkündete, er wolle die Schuldenbremse deutscher Spielart in die österreichische Verfassung schreiben. Diese Kehrtwende wurde mit den maßgeblichen Akteuren der österreichischen Sozialdemokratie nicht abgesprochen. Doch es gibt niemanden in der SPÖ, die/der von der bewährten Politik der Konjunktursteuerung - dem Herzstück sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik - abrücken wollte. Im Gegenteil, wer in die Partei hineinhört, weiß, es gibt eine schweigende Mehrheit gegen die Schuldenbremse. Wieso lassen sich die Spitzen von Ländern und Gewerkschaften die Kehrtwende trotzdem gefallen? Würden sie offen rebellieren und einige Abgeordnete aus den Reihen der SPÖ bei der Abstimmung im Nationalrat "herausbrechen", hätte der Kanzler keine Mehrheit mehr und es gäbe Neuwahlen. Die FPÖ würde nach einem solchen roten Knittelfeld wohl zur stärksten Kraft in Österreich.

Aus dieser vermeintlich vernünftigen Logik heraus, beugen sich die SPÖ-Spitzen im Nachhinein dem Kanzler. Doch dass Werner Faymann prosaische Entscheidungen im Alleingang treffen kann, haben die wichtigsten Funktionäre schon im Vorhinein verantwortet. Sie müssten seit Jahren klarstellen, dass ein Parteivorsitzender alle grundlegenden Entscheidungen - zu denen Verfassungsänderungen zweifellos gehören - im Parteipräsidium abzusprechen hat, bevor die Öffentlichkeit informiert wird. Wenn sie das nicht einfordern, sind sie im Nachhinein immer erpressbar, wenn Faymann via Medien Fakten schafft. Das Parteipräsidium hat die Verantwortung dafür, ob die SPÖ eine autokratische geführte One-Man-Show ist oder nicht.

Das österreichische Demokratieproblem ist aber nur ein Mosaikstein des europäischen Demokratiedesasters. Die nationalen Parlamente spielen in Europa nicht mit, das europäische Parlament ist zu schwach um wirkungsvoll zu handeln. Die Kommission wird durch die multilateralen Initiativen - vom ESM bis zur Fiskalunion - permanent ausgehebelt. Was entsteht, ist kein europäisches Recht, sondern Deals zwischen Nationalstaaten. Was wir erleben, ist die Polykratie der Landesfürsten, die alle legislative und exekutive Macht auf sich vereint haben - siehe Werner Faymann, der als exekutives Organ im Alleingang eine Schuldenbremse in der Verfassung durchsetzen kann.

Wobei es bei der europäischen Entscheidungsfindung ganz offiziell nur zwei Kurfürsten bzw. -fürstinnen gibt, nämlich jene von Frankreich und Deutschland. Da sich Sarkozy immer beugt, passiert in der Europäischen Union letztlich das, was Angela Merkel will. Zwölf Millionen deutsche Stimmen für die CDU bei der Bundestagswahl 2009 entscheiden nun über Schicksalsfragen für eine halbe Milliarde Europäer/innen. Das Friedensprojekt Europäische Union ist heute ein Diktat der deutschen Konservativen.

Was zu tun wäre

Was können wir in Österreich noch tun? Zumindest die nationalen Spielräume ausloten und uns nicht die restriktive deutsche Schuldenbremse - die in ihrem Herkunftsland auch von konservativen Fachleuten als völlig unausgegoren betrachtet wird - in die Verfassung zu schreiben. Wir fordern das Bundesparteipräsidium auf, sich nicht darauf auszuruhen, dass der Kanzler selbst wissen müsste, was er macht. Das Bundesparteipräsidium soll seine Verantwortung wahrzunehmen, um aus dieser Situation das Bestmögliche herauszuholen.

Das bedeutet konkret, es muss in Abstimmung mit den Grünen vereinbart werden, dass a) starke Konjunktureinbrüche in den Ausnahmenkatalog für die Schuldenbremse aufgenommen werden müssen, b) dass die Konsolidierungsdauer gestreckt wird, um nicht permanent die Konjunktur zu gefährden und c) dass die für das Verfahren sehr bedeutsame Berechnungsmethode im Rahmen der EU-Vorgaben aus dem Finanzministerium zu den Sozialpartnern wandert. Damit würden der Schuldenbremse die Giftzähne gezogen und der Kanzler könnte sein Gesicht wahren. (Niki Kowall, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.1.2012)

NIKI KOWALL im Namen der Aktivisten und Aktivistinnen der SPÖ-Sektion 8 (Alsergrund). Die SP-Querdenker rund um Niki Kowall haben im September des Vorjahres gegen den Widerstand der Wiener SP-Führung das "Kleine Glücksspiel" zu Fall gebracht.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 135
1 2 3 4
Cymbalist
00
12.2.2012, 13:42
Prosaisch, was heisst das?

"Doch dass Werner Faymann prosaische Entscheidungen im Alleingang treffen kann, haben die wichtigsten Funktionäre schon im Vorhinein verantwortet."
Niki, was meinst du damit?
Hätte Faymann die Entscheidung in Verse fassen sollen?

TT1
00
27.1.2012, 18:56
Ich kriegs mit der Angst zu tun bei diesem Autor

Konjunkturpaket = Neuverschuldung. Tatsache ist, Österreich hat dank der tatkräftigen Politik der Roten (aber auch Schwarzen) selbst in Zeiten der Hochkonjunktur der kommenden Generationen einen Schuldenrucksack gepackt, der unsere Kinder niederreißt. Null bewegungsspielraum dank zinsenzahlungen. Wie verantwortungs- und gedankenlos muss man sein, um solch üble Artikel wie diesen zu verfassen????

slow motion
01
18.1.2012, 17:36
Faymann ist weder ein "man" noch eine "Show".

Faymann ist ein kleiner Apparatschik, der die Vorgaben aus Brüssel erfüllt.

Aktive Arbeitslose
01
15.1.2012, 20:19
Die reichen sollen endlich zurück geben

was sie uns allen geraubt haben, dann ist das Defizit mit einem Schlag weg.

Alleine was die an Milliarden unter Duldung des Staates illegal über Steueroasen verschoben haben (wie fleißt denn das Geld zu und wieder ab von den Steueroasen: über unsere Banken!) reicht möglicherweise aus.

Die Wirtschaft wächst ja weiter, und macht noch mehr Gewinne, auf unsere Kosten!

Aktive Arbeitslose
00
15.1.2012, 20:15
Erbärmlicher Rebell

Der da nur vage von einem Ausloten der Möglichkeiten spricht. Warum NUTZEN "wir" sie nicht auch gleich.

Es heißt leider nicht ohne Grund: Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten.

Die "niedrigste Arbeitslosenrate ist sowieso nur durch allerlei statistische Lügen mühsam erhaltbar. Früher wurden viele Arbeitslose, vor allem Akademiker, in der Invaliditätspension versteckt. Jetzt wird ihnen auch dieser Notausgang zugemauert, die Arbeitslosigkeit steigt sowieso.

Solange das unterdrückte Volks sich nicht organisiert
Bei AMS und Mogelpackung Mindestsicherung haben wir schon de facto die Diktatur, im Rest des Staates wird diese weiter in kleinen Schritten eingeführt ...

Solange das Volks sich nicht organisiert bleibt alles wie es ist ...

Milchleber
00
15.1.2012, 17:29
Demokratieproblem

Neben all dem Gezanke rund um die Banken/Schuldenkrise wird leider viel zu selten erwähnt, dass im Zuge der "Krisenbewältigung" autokratische Strukturen quer durch Europa etabliert wurden. Das ist für mich die Kernaussage des Kommentars und sollte öfters in den Medien erwähnt werden.

Nicht nur das Parteipräsidium, sondern das Volk als Souverän ist dazu aufgerufen wieder politisch mitzugestalten anstatt einer Faymann/Spindelegger-Politshow freie Hand zu lassen.

friesfux
00
15.1.2012, 16:54
Kanzler könnte sein Gesicht wahren.

Ist auf dem Foto wirklich Kim jong Fay ?

polly4
14
15.1.2012, 15:39
Dieses Foto ist vom Feinsten!

Fotos sagen mehr als 1000 Worte. Aber dieses von Faymann, allein auf weiter Flur, geschmückt mit roten Blümchen erinnert mich an Russische Kommunistenführer!

blub7
44
15.1.2012, 14:04
finde es echt interessant...

...dass er glaubt, der schuldenrückgang ab 2000 wäre der verdienst der sozialdemokratie?! vor allem wenn man sich anschaut, in welche zeit noch ein anstieg entfällt und ab wann die schulden wieder gesunken sind --> ganz genau: die schulden sanken in der schüssel ära (http://staatsschulden.at/)...man sehe sich bitte auch die schuldenentwicklung vor und nach dem genannten zeitraum an --> einzige konstante über alle schuldenanstiege: regierungsbeteiligung der spö...nun kann man argumentieren, dass ja die övp auch so gut wie immer in der regierung war...woran mag es aber liegen, dass ausgerechnet in der oppositionszeit der spö die schulden gesunken sind?

gnagfloW
 
03
15.1.2012, 14:34

Nach 2000 sind wir Steuerzahler um einiges von Staatseigentum teuer, für den Käufer billig, erleichtert worden. Schulden wurden auf andere Bereiche ausgelagert. Danach hat die EU einige Richtlinien zur Budgetberechnung geändert, und nur wenige dieser kosmetischen Änderungen sind wirksam geblieben, der eigentliche Schuldenstand wurde kaum verändert.

Was ist daran interessant was Schwarzblau gemacht hat? Teuer war es, aber interessant?

Frankensteins Fekternich
45
15.1.2012, 14:24
Weil unter schwarz-blau das Familiensilber verramscht worden ist?

blub7
72
15.1.2012, 15:06
ja...

...es wurde staatseigentum privatisiert, aber das war weder verramscht, noch wäre es ein verlustgeschäft gewesen, hätte man diese linie weiterverfolgt...immerhin hätten wir deutlich weniger zinsen gezahlt...dass das ganze jetzt natürlich wieder hinfällig ist, seit die roten wieder wahlzuckerln rauswerfen, ist natürlich wahr

leftjustified
00
15.1.2012, 12:55

Ich bin definitiv kein fan von schwarz-blau, aber es ist wohl etwas fragwürdig für einen SPÖ Linken, mit der zeit zwischen 1999 und 2007 ("Dadurch sank auch die Gesamtverschuldung zwischen 1999 und 2007 von 67 auf 60 Prozent des BIP.") zu argumentieren.

Ich weiß ja nicht, ob er sich erinnert, aber da waren schwarz-blau am werk und genau die gleiche sorte politiker/aktivist wie kowall hat gegen jeglichen änderung in österreich demonstriert.

avnery
 
20
15.1.2012, 17:00
Die Glaubwürdigkeit von Nico Pelikan.....

der nächste rote Witschaftsmaikäfer der herumfliegt.
Argumente für das Pleitenwaterloo, sind sogar die
konstruktiven Aufzeigversuche dieses Herrn.
Soviel wirtzsc haftspolitischen Blödsinn am Stück
mu0 man erst ertragen.

Hugh G. Rection
51
15.1.2012, 13:05
Also wenn's darum

geht sich die Argumente fürs wohlfahrtsstaatliche Schlaraffenland so hinzubiegen, dürfen doch wohl ein paar Freiheitsgrade erlaubt sein.

dolstnaretna hasenstück
00
15.1.2012, 12:10
"Das bedeutet konkret, es muss in Abstimmung mit den Grünen vereinbart werden, dass ...."

Ein Schlüsselsatz für die österreichische Innenpolitik! Heißt aber auch, dass es an den Grünen liegt, die Spitzen der SP vor sich herzutreiben und Allianzen mit der SP-Basis zu suchen. Das erfordert, gerade in Wien, wo die Grünen mitregieren, mut und Durchhaltevermögen, ist aber die einzige Chance die Rpublik vor Strache und der ÖVP zu retten.

_oHo_
03
15.1.2012, 12:09
Es gibt auch noch Hintergrundpapiere zur Position der sektion8:

Fragen u Antworten zur Schuldenbremse:
http://www.sektionacht.at/images/fi... bremse.pdf

Und wieso sind Staatsschulden nicht das selbe wie Schulden des "schwäbischen Hausmanns"? http://blog.sektionacht.at/2011/12/f... denmythen/

me phisto
84
15.1.2012, 11:00
Schuldenpoliti ist nichts anderes, als ein riesiges Pyramidenspiel!

Und Leute wie Kowall sind die "Vertriebsbeauftragten" der Pyramidenspielagenturen, die uns alle irgendwann in den Abgrund des Staatsbankrottes oder der Hyperinflation führen, wenn das Kartenhaus dann zusammenbricht.

Man kann eine Kuh über Steuereinahmen auch zu Tode melken! Besser wäre für alle den Gürtel ein wenig enger zu schnallen und der Kuh die Möglichkeit zu geben, sich wieder ein wenig zu regenerieren.

Ökonomie ist wie Schwerkraft. Der Apfel fliegt hinunter und nicht hinauf, auch wenn die Sektion 8 den Apfel noch so anschreit, er möge doch endlich wieder zum Ast fliegen, von dem er gefallen ist.
;-)

gnagfloW
 
23
15.1.2012, 13:05

Ökonomie mit Naturgesetzen zu vergleichen ist - mit Verlaub - vielleicht lieb gemeint, aber bringt leider nicht wirklich viel.
Es gibt da schöne einschlägige Literatur von Hall & Taylor oder auch Blanchard die ich ihnen ans Herz legen möchte. Wenn sie diese grundlegenden Einführungen gelesen und verstanden haben, werden auch sie möglicherweise erkennen, dass sie mit so einfachen Vergleichen nicht weit kommen werden. ...und (pardauz!!) vielleicht sogar feststellen, dass sie ihre Kommentare gleich gar nicht mehr so lustig finden. ...vielleicht sind sie ihnen dann gar selbst peinlich. Macht aber nix. Man darf ja dazulernen!

Jan Sommer
20
15.1.2012, 11:06
Die üblichen Politkasperln merken nicht einmal für wen aller sie

sich als Lobbyisten gerieren.

Hauptsache wichtig und alle Folgen zu Gunsten des Augenblickerfolgs ignorieren.
js

ganzsichernicht
 
03
15.1.2012, 10:49
...befremdlicher, ehrlicher kommentar.

eh, nicki, aber wennn du in höhere "kreise" vordringst, werdens dich und deine meinung schon kriegen...leider. ansich einer der sympathischsten, jungen roten.

Schnabeltierfresser
01
15.1.2012, 09:54
Ich bin mir jetzt nicht sicher,

ob der Rückgang der Gesamtverschuldung zwischen 1999 und 2007 jetzt wirklich auf sozialdemokratische Wirtschaftspolitik zurückzuführen ist. Wie jung ist noch mal Herr Kowall?

Isegrim1
00
15.1.2012, 10:58

Vor allem wenn man ansieht wer ab 1999 rregiert hat und amn annehmen kann, dass Programme auch noch ein paar Jahre nachlaufzeit haben.
Wem gebühren dann eigentlich die Lorbeeren?

MiFi
145
15.1.2012, 09:23
Wenn dieser Herr Kowall einer der roten Hoffnungsträger ist

dann "Gute Nacht" für dieses Land.

Wo sind rote Realpolitiker, die ihrer Klientel klar machen, dass kein Geld mehr vorhanden ist, um die roten Owezahrer weiter zu alimentieren ...

aereo
03
15.1.2012, 12:52

Mit Argumenten wie 'rote Obezahrer' oder 'schwarze Korruptler' (ist mindestens genauso wahr) kommt man halt in einer Diskussion nicht weiter.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 135
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.