Rundumschlag

S&P stuft neun Euroländer herab

14. Jänner 2012 13:00
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    Wer ist Schuld am Entzug der Top-Bonität? Die heimischen Politiker wollen jedenfalls Tempo machen.

  • Hier der Wortlaut von Standard & Poors. Insgesamt wurden neun Euroländer abgestuft, 14 mit negativem Ausblick versehen.

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    Anhänger der Linkspartei "Parti de Gauche" protestieren am Freitag vor dem S&P-Büro in Paris.

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    Der Euro gab nach der Ankündigung stark nach.

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    Vorreiter Wikirating: Das Rating-Tool für Jeden gibt Österreich aktuell gar nur A-. Wir berichteten.

Das offizielle Österreich ist konsterniert und will nun bei den Reformen aufs Tempo drücken

Frankfurt - Am Freitag abend war es soweit: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) holt zu ihrem vor Jahresende angekündigten Rundumschlag aus: Neun Euroländer wurden herabgestuft. Wie Frankreich wird Österreich nur mehr mit der zweitbesten Note AA+ geführt. Italien, Spanien, Portugal und Zypern fallen gar um zwei Stufen, Malta, Slowakei und Slowenien um eine. Deutschland behielt indes sein Spitzenrating von "AAA". Mit Ausnahme Deutschlands und der Slowakei wurden alle EU-Staaten auf negativen Ausblick gesetzt.

Aggressive Bonitätswächter

Die Entscheidung könnte die jüngst verzeichnete positive Entwicklung in der EU "stören", so Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny am Freitagabend in der "Zib2". Einmal mehr betonte er, S&P sei "sehr viel aggressiver und sehr viel politischer" als die anderen beiden Agenturen Moody's und Fitch, bei denen Österreich noch mit der Bestnote geführt wird.  Auch würden die Märkte in der Regel erst dann reagieren, wenn zwei Agenturen die Bewertung verschlechtern.

Als "ungereimt" bezeichnete EU-Währungskommissar Olli Rehn die Ereignisse, die Bemühungen der Eurozone würden nicht berücksichtigt.

Standard and Poor´s sieht in Österreich mehrere Probleme: Die Lage der Eurozone, der noch unklare Kurs bei der Budgetsanierung und die Entwicklung bei den Nachbarn Italien und Ungarn. Letzteres sah am Freitag abend auch Finanzministerin Maria Fekter als Grund für den Entzug der Bonität. Weil eine schnelle Lösung nicht in Sicht sei, wertet die US-Agentur den Ausblick auf negativ. Eine noch geringere Kreditwürdigkeit ist damit wahrscheinlich. "Wenn Österreich so groß wie Deutschland wäre, wäre es möglicherweise nicht heruntergestuft worden", meinte Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer in Reaktion auf den Ratingsturz. Der große Nachbar hätte einfach mehr wirtschaftspolitische Möglichkeiten. "Gerechtfertigt" wäre es aus seiner Sicht aber, gleich alle Eurostaaten abzustufen.

Für Faymann und Spindelegger "unverständlich"

Dass Österreich von der Herabstufung betroffen sein könnte, hatte sich bereits gegen Jahresende abgezeichnet. Zeigte man sich damals in der heimischen Politik eher gelassen, ist die politische Riege nun allerdings eher konsterniert. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) bezeichneten die Entscheidung als unverständlich. Die Bankenaufsicht habe bereits Richtlinien zur Risikominimierung für die in Ungarn und den anderen mittel- und osteuropäischen Ländern engagierten Banken angekündigt. Die Regierungsspitze verweist überdies auf die - zumindest mit einfacher Mehrheit - bereits beschlossene "Schuldenbremse" und die intensiven Gespräche über zusätzliche Haushaltskonsolidierung für die Jahre 2012 bis 2016.

Schuldenbremse in die Verfassung

Nur Sparen ginge nicht, Konjunktur und Arbeitsmarkt dürften nicht gefährdet werden. Nun erhofft man sich auch von der Opposition Einsicht darüber, dass die Schuldenbremse ihren Platz in der Verfassung haben muss. Michael Spindelegger sagte im Ö1-Morgenjournal-Interview, es sei unverständlich, wenn wenige Tage zuvor eine andere amerikanische Ratingagentur das Gegenteil behauptet habe und das Triple-A für Österreich bestätigt habe. Aber im Grunde gehe es jetzt für Österreich darum zu handeln. Und zwar so, dass jetzt das geplante Sparpaket rasch durchgezogen wird. Es gehe um die Themen Pensionen, Gesundheitsausgaben und generell darum, die Schuldenbremse mit Leben zu erfüllen, sagt der ÖVP-Chef Spindelegger.

Leitl: "Es brennt der Hut"

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wertet die Herabstufung als Schuss vor den Bug Österreichs. "Es brennt der Hut", sagte er am Samstag und pochte auf rasche ausgabenseitige Reformen, um das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen. "Wer jetzt über neue Steuern redet, schadet dem Ansehen Österreichs zusätzlich", sagte er. Der AAA-Verlust komme nicht aus heiterem Himmel, sondern habe sich schon länger angekündigt, so Leitl. Österreich habe schleichend Plätze in vielen Bereichen verloren, etwa was Reformen, Erneuerungsbereitschaft und -fähigkeit betreffe.

Ob die Schuldenbremse doch noch in die Verfassung kommt, ist für Leitl in diesem Zusammenhang "völlig zweitrangig". Dies werde niemanden wahnsinnig beeindrucken, meinte er.

Faymann: "Falsch", Fekter: "Schlechte Nachricht"

Kanzler Werner Faymann zeigt sich zunächst auf der Social-Media-Plattform Facebook guter Dinge: Österreichs Wirtschaftsdaten seien nach wie vor sehr gut. Er bekräftigt, die Gespräche zur Haushaltskonsolidierung bis Ende Februar abzuschließen. Für Vizekanzler Spindelegger könnte es auch etwas schneller gehen.

Finanzministerin Maria Fekter, ebenfalls ÖVP, nennt die Standard & Poor‘s Entscheidung eine "Gelbe Karte" für Österreich. Das Damoklesschwert Schulden sei bis in den Herbst hinein zu wenig beachtet worden.

Der Triple-A-Verlust für Österreich sei "falsch und unverständlich". Finanzministerin Maria Fekter bezeichnete die Herabstufung als "schlechte Nachricht". "Es ist eine von drei Ratingagenturen", versuchte der Bundeskanzler zu beruhigen. Österreich habe mit der Schuldenbremse und dem Konsolidierungskurs "den richtigen Kurs eingeleitet", betonte Faymann im Ö1-Mittagsjournal.

Die Kritik von S&P am Ungarn-Risiko für die heimische Wirtschaft kann Faymann nicht komplett nachvollziehen: Österreich habe in Ungarn "in guten Zeiten Geld verdient." Für Finanzministerin Fekter hätte die US-Ratingagentur das "Ostrisiko" für Österreich "eher undifferenziert" eingeschätzt. Man habe mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und der Finanzmarktaufsicht für die heimischen Banken wegen Osteuropa bereits eine "großes Paket" geschnürt. Die Banken seien "sehr gut gerüstet", betonte die Finanzministerin.

Fekter: "Wir haben in Europa eine Schuldenkrise der Staaten, aber die Reformen der Staaten lassen noch auf sich warten." In Österreich seien die Schulden "ein Risiko, wenn sie weiter anwachsen". Die Herabstufung sei "ein ganz klares Signal" mehr beim Schuldenabbau zu tun, betonte die Finanzministerin. "Wir haben das zu wenig beachtet." Sie habe dem Regierungspartner ein Reformpapier zur Schuldenbremse bereits im Oktober übermittelt. Der Beschluss erfolgte aber erst im Dezember. Ein früherer Zeitpunkt sei "bedauerlicherweise nicht möglich" gewesen. "Es sollen alle Aufwachen", auch die Oppositionsparteien, betonte Fekter.

Wie viel Österreich mehr bei der Emission von Staatsanleihen an Zinsen zahlen müsse, "werden erst die Märkte zeigen", so Fekter. Sie erwarte, dass österreichische Staatspapiere nach wie vor "gut aufgenommen werden."

AAA - Da waren es nur noch 13

Weltweit gibt es nun noch dreizehn Staaten, die von allen drei großen Ratingagenturen die Bestnote erhalten. Es handelt sich dabei einerseits um die EU-Staaten Deutschland, Niederlande, Luxemburg und Finnland (Euro) sowie Dänemark, Großbritannien und Schweden (keinen Euro). Die Schweiz und Norwegen sowie außerhalb Europas Australien, Hong Kong, Kanada und Singapur komplettieren den exklusiven Klub. Die USA gehören nicht dazu, auch sie bekommen von S&P "nur" ein AA+. (sos/Reuters/APA)


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Posting 1 bis 25 von 2941
Karl600
 
16.01.2012 12:32
Finnland, Schweden wurden auch runtergestuft???

Aus dem Artikel

"Mit Ausnahme Deutschlands und der Slowakei wurden alle EU-Staaten auf negativen Ausblick gesetzt."

ist mir da was entgangen oder wurde der Artikel schlampig geschrieben?

Ružica
16.01.2012 20:36

nicht runtergestuft, sondern auf negativen Ausblick gestellt --> passt auf, euch droht womöglich auch eine Abstufung

HVA
16.01.2012 05:14
Woher kommt die Macht der Ratingagenturen?

"Das Pyramidenspiel unserer globalen Gesellschaft, die Wachstumsideologie, ist an die Wand gefahren. Und jetzt müssen die einen Gauner die anderen Gauner austricksen. Der Globalangriff des Gangstertums ist nicht mehr möglich, daher braucht man pseudofachmännische Bewertungen, die bei der Spekulation helfen."

Werner Schneyder im kurier vom 15.01.2012

AceAl
 
16.01.2012 00:41
9.000.000.000.000 $ pfutsch

Der Republikaner Alan Grayson befragt die 'FED inspector General' Elizabeth Coleman wohin 9 Trillionen (9.000.000.000.000 $) in der Bilanz hin verschwunden sind (ein bischen weniger als alle EU Staatsschulden) und sie weiß es nicht, Österreich wird aber abgestuft (wir haben ~ 1/40 davon als Staatsschulden)???
http://www.youtube.com/watch?v=36EX11kD2E4

blasse Grille
15.01.2012 22:54
S+P Retourkutsche für erwogene Finanztransaktionssteuer?

Yes I can!
15.01.2012 22:42
die ratingagenturen machen sich selbst obsolet

keine frage, der grund für das häufige downraten ist der schuldenstand der jeweiligen länder.

warum Ö aber nun abgewertet wird, bei besseren daten als in D, ist kaum zu verstehen. glauben denn die leute bei S&P, dass die schlechte situation von ungarn und italien nur auswirkungen auf Ö hat aber nicht auf das exportland nummer 1, D?

eigentlich dürfte kaum ein tripeA land mehr übrig bleiben, mit ausnahme von luxemburg vielleicht.

die ratings sind angesichts internationaler vergleiche aber ohnehin lächerlich, blickt man etwa in die USA oder nach japan. dass china sein wachstum großteils auf sand baut, ist für jeden zu sehen, für die ratingagenturen nicht.

aber die hatten ja schon madoff und allen krisenländer zuvor top-noten gegeben ;)

videoopa
15.01.2012 20:37
Das ist das Erbe von Fekterl

http://vimeo.com/33977099

aculus populus
 
15.01.2012 20:21
Die beste kurzfristige Maßnahme

wäre als Konsument zu boykottieren und alle Produkte aus Amerika nicht mehr kaufen.
Kein Procter&Gamble, kein McDonald oder Burgerking, Kein Ford, kein HP, kein IBM, kein M$, No Apple mist, usw.
Was würde dann passieren wenn das in ganz Europa konsequent durchgezogen wird? Wenn gleichzeitig mehr als 400 Mio. Kunden ausweichen und Mrd. Dollar nicht mehr nach USA zurückfließen? Es wäre eine Revolution, endlich auch mehr Platz für unseren Firmen und mehr Geld für EU. Das würde auch gleich heissen die Amis müssten ihre Schulden selber bezahlen und deren Ratings würden uns nicht mehr treffen. Das würde uns stärken und unsere Wirtschaften retten.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
16.01.2012 07:08
Die "revolutionäre" antwort der spö auf alles:

sozialdemokratische "erfolge" sind:

- sozialminister hundstorfer: ist stolz wenn wem die mindestsicherung (eh schon unter der armutsgrenze) gekürzt wird.
- bügermeister häupl: ist stolz wenn wem die mindestsicherung (eh schon unter der armutsgrenze) gekürzt wird.
- sozialstadträtin wehsely: ist stolz wenn wem die mindestsicherung (eh schon unter der armutsgrenze) gekürzt oder gestrichen wird....

aculus populus
 
16.01.2012 08:06
Das ist als Maßnahme eher armselig

aber populistisch, es gibt genug Raunzer die einer solchen Maßnahmen befürworten, deswegen wird diese auch durchgesetzt. Volkswirtschaftlich gesehen bringt es fast garnix bis nix (durch die Konsumsteuer werden Transferleistungen wieder eingebracht)

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
16.01.2012 16:51
Wobei zu ergänzen ist:

derartige kürzungen u. streichungen der Mindest-Sicherung erfolgen anscheinend rechtsbeugend o. sogar rechtswidrig u. können auch in die obdachlosigkeit führen...

markusM.
16.01.2012 01:29

das klingt natürlich soweit ganz in ordnung, aber so einfach ist es offensichtlich nicht, wie die produzenten des raspberry pi feststellen mussten: http://www.raspberrypi.org/archives/509
hier wird sich unter anderem darüber ausgelassen was passiert, wenn man im eigenen land (in dem fall großbritannien) produzieren möchte und ich denke, dass es da vielen so geht in europa, oder ist das hier auf gb beschränkt?

aculus populus
 
16.01.2012 08:03
Nicht Produktion

sondern "Earnings" bzw die "Brands" boykottieren.
Wenn konsequent alle US-Marken nichts mehr verkaufen, dann wird sich auch die US-Politik mobilitieren und die RA drosseln.
Ist halt eine Verteidigungsstrategie, mann kann ja weiterhin die Produkte aus Asien oder sonst wo kaufen, nur immer beachten das keine US-Firma da mitverdient. Dann kommt Bewegung in der Sache. Auch beim Tanken z.B. nicht bei Esso fahren.

aculus populus
 
15.01.2012 20:29
Langfristig beste Lösung

die europäischen Wirtschaftsräumen fusionieren. d.h. eine Zentrale ökonomische Macht, einheitliche Steuer, einheitliche Schulden, Einheitliche Maßnahmen...die Staaten hätten dann kleine Parlamente die eher Repräsentanz-Aufgaben bewältigen.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
16.01.2012 07:09
Einfalt statt Vielfalt?

aculus populus
 
16.01.2012 07:53
Einfalt ist es ja schon

Es geht auch darum nicht doppelt so viele Politiker zu haben wie notwendig...zusätzlich könnte man dessen Löhne auch noch kürzen.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
17.01.2012 23:29

Allerdings haben sehr grosse staatsgebiete in der geschichte der menschheit noch immer ein schlimmes ende gefunden...!

aculus populus
 
15.01.2012 20:39
BTW

großes Sparpotential, wir haben in Europa bei weitem zu viele Politiker :D
praktisch doppelt so viel wie "eh scho zu viel".

stoiker
15.01.2012 20:38

waren nicht teile dessen was sie schreiben eu-grundgedanken?

auf einmel würde u.a.gewand,schuhe,wieder aus europa kommen,menschen hätten arbeit und müssten nicht unwürdig von zb.hartz IV leben,usw,usw

Flip
15.01.2012 19:46

Das Leitl is Schuld, was sonst.

gebdensenfdazu
15.01.2012 16:40

Wir sind schon selbst Schuld am Verlust des AAA
Hätten wir nur 30% Staatsverschuldung hätte uns Niemand das AAA entzogen.
Der heutigen Regierung kann mann auch keinen Vorwurf machen, wie sollte sie einen 70ig Jährigen Schuldenaufbau von einem auf den anderen Tag ungeschehen machen?
In meiner Erinnerung gab es die unsägliche Schwarz-Blaue Regierung nur, weil die Spoe einfach nicht aufhoehren wollte Schulden zu machen.
Der darauffolgende Ausverkauf der Republik hat den unausweichlichen Staatsbankrot nur verzoegert, den der kommt, ob es uns gefällt oder nicht.
Oder glaubt hier wirklich wer das man den Staatshaushalt noch sanieren kann?
Das hätte bereits vor 20 Jahren gemacht werden müssen.

aculus populus
 
15.01.2012 20:33
Auch mit 30% Verschuldung

wäre es passiert. Die Bewertung der RA Berücksichtigt nicht die "Realwirtschaft", deswegen ist deren Bewertung für mich eher spekulativ, im Service von Wallstreet.

Andreas Prucha
15.01.2012 19:52
Glaubst?

Bulgarien: 16 % Staatsverschuldung - Rating BBB

Übrigens: Irland war vor Ausbruch der Finanzkrise mit AAA bewertet. War ja auch klar: War ein braver, wirtschaftsliberaler Musterschüler mit niedrigen Steuern, Budgetüberschuss und unter 30 % Verschuldung. Nach dem Finanz-Crash steht Irland jetzt mit > 100 % Verschuldung vom BIP da und einem Ramsch-Rating. Der aufgeblähte private Sektor hat Irland einfach runtergerissen.

gebdensenfdazu
15.01.2012 20:11

Bitte klären Sie mich auf warum die eigentlich so schlecht bewertet werden

stoiker
15.01.2012 20:41

weil sie ihre schulden nicht verlässlich bedienen?

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