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Wien - Die Mariahilfer Straße in Wien soll bald verkehrsberuhigt werden. Nun starten die Detailplanungen für das noch nicht konkretisierte Umbauvorhaben. Im Rahmen eines Round-Tables mit Wiens Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank und Vertretern der betroffenen Bezirke Mariahilf und Neubau sei der Handlungsbedarf für eine weitgehend autofreie Einkaufsmeile von allen Teilnehmern bekräftigt worden, freute sich Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou am Freitag in einer Aussendung.
Bei den Detailplanungen, die in Fachworkshops erfolgen werden, würden die im Vorjahr beauftragten Studien sowie die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses herangezogen werden, hieß es. Jank betonte in der Aussendung, dass eine gute Erreichbarkeit für Lieferanten, Firmenfahrzeuge und ausreichend Lademöglichkeiten die Basis für die Neugestaltung sein müsse. Die Bezirksvertreter forderten wiederum ein durchdachtes Verkehrskonzept, um Verdrängungseffekte auf umliegende Nebenstraßen zu vermeiden. (APA)
Abschnitt zwischen Neubau- und Esterházygasse bis Sonntag gesperrt
Von Freitag bis Sonntag soll eine autofreie Zone Gefühl für künftige Verkehrsberuhigung vermitteln
Der städtische Bus 13A wird mitten durch die Fußgängerzone fahren, an den Kreuzungen sollen Ampeln für Ordnung sorgen
Neues Verkehrskonzept ausgearbeitet - Änderungen nach Evaluierungsphase noch möglich
Wo die Mariahilfer Straße Shoppingmeile ist, kommt so etwas Ähnliches wie eine Fußgängerzone. Vor dem autofreien Bereich sind Begegnungszonen geplant, in denen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind
Wiener Vizebürgermeisterin will gemeinsam mit Bürgern nach einer Testphase Vor- und Nachteile bewerten - Hatte bei Anrainerbefragung zu Querungsmöglichkeiten "nichts mitzureden"
Ob die Mariahilfer Straße weitgehend autofrei wird, ist nach wie vor fraglich. Mit dem Ergebnis der Anrainerbefragung sind die Wiener Grünen ihrem Ziel aber einen Schritt näher gekommen. Jetzt wird weitergestritten.
Wirtschaftskammer schickte Befragung an 9.000 Betriebe in Mariahilf und Neubau, aber nur 13 Prozent nahmen daran teil
Solange die Auswirkungen nicht klar seien, kaufe man die Katze im Sack, kritisieren Anrainer die Fragestellung
2A-Route bleibt - Kaufmann: "Fragebögen gehen nächste Woche raus" - Wirtschaftskammer plant eigene Befragung
Die Wirtschaftskammer will bei der Ausformulierung der Fragen ebenfalls mitmischen
Laut Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann soll es ein Gesamtergebnis aus 6. und 7. Bezirk geben
Abstimmung über Querungen fix - Frage zu 2A noch offen - Mit Details noch zurückhaltend - Ergebnis im Februar
Aichinger prophezeit mehr kreisenden Verkehr, weniger Parkplätze und Staus
Thomas Blimlinger, grüner Bezirkschef von Neubau, will nur Anrainer bei verkehrsberuhigenden Maßnahmen mitreden lassen
Sollen die Anrainer grundsätzlich abstimmen, ob die Mariahilfer Straße Fußgängerzone wird, oder sollen sie nur über Details der Verkehrsberuhigung entscheiden?
Renate Kaufmann, die rote Bezirksvorsteherin von Mariahilf, möchte einen Teil der Mariahilfer Straße zur reinen Fußgängerzone machen. Auch für den Bus gäbe es Lösungen
Sieben Teilabschnitte sollen entstehen - WK Wien befürchtet "Imageverlust" der Einkaufsstraße
Rot versus Grün versus Mariahilf versus Neubau versus Wirtschaft: Bei der Neugestaltung der Mariahilfer Straße tun sich immer neue Fronten auf. Knackpunkte sind die Querungen für Autos und der Lieferverkehr
Laut Vassilakou zwischen Andreas- und Kirchengasse: "Überall sonst Garageneinfahrten"
Fußgängerzone mit Ausnahmen geplant - Nicht sinnvoll, die Straße nur auf einem oder mehreren Abschnitten zu sperren
Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sowie Lösungen für Anrainerverkehr
Die Mariahilferstrasse funktioniert - Als so ziemlich einzige staettische Einkauffstrasse in Wien.
Aber Vassi will jetzt mit viel Aufwand auch noch die letzten Aufrechten in die Einkaufszentren treiben.
Gratulation!
....wohnt nicht hier und lebt nach dem prinzip: haptsache mir gehts gut. wenn die anderen stau und verkehr vor ihre haustüre haben ist mir das egal....eine sehr feine, ethisch einwandfreie geisteshaltung. vermutlich fühlen sie sich auch noch intellektuell überlegen, weil sie es besser wissen. meine bitte an sie: testen sie die auswirkungen einer fussgängerzone dort wo sie wohnen und berichten sie anschliessend hier. wir sind schon sehr gespannt!
...die ewigen simplifizierungen und vergleiche zwischen äpfeln und birnen sind doch ein merkmal der blauen. ein bisschen ortskenntnis und ein bisschen hausverstand sollten reichen um sich zu überlegen wie die autos in stiftsgarage und die gerngrossgarage kommen sollen und wie sie von dort wieder wegkommen. fliegen? beamen? oder werden gar keine mehr fahren? oder doch durch die breitegasse, stiftsgasse, lindengasse, siebesterngasse, kirchengasse, burggasse? hallo? bitte aufwachen!!!
aha.
Wenn das Beispiel nicht passt, "kann man es nicht vergleichen".
Nun, wo ist er denn hin, der Durchzugsverkehr, der vor einigen Jahren noch die Neubaugasse verstopft hat? Oder der vom Innenring? Oder der vom 2. Fahrstreifen der Burg- und Neustiftgasse?
Kann man ja alles nicht vergleichen...
...sie glauben doch nicht im ernst, dass wegen der beruhigten Neubaugasse nur 1 einziges Auto weniger fährt....der verkehr verlagert sich woanders hin. und im fall der marihailferstrasse eben in die nebengassen. so naiv kann man doch nicht sein zu glauben, dass die leute auf öffis oder gar rad umsteigen. diese ganz diskussion ist so sinnlos wie ein diskurs mit einem kommunisten in den 70iger jahren über die überlegenheit des kommunistischen systems.
ortskenntnis und beobachtungsgabe (vulgo "augen im kopf") merkt man, dass auch heute schon kaum etwas durch die mariahilferstrasse faehrt. das meiste ist zubringer- und parkplatzsucherverkehr, und der steht mehr als er faehrt. die komplett auszusperren ist keine grosse last fuer die nebenstrassen.
und fuer die garagen werden halt ein paar einbahnen umgedreht, na schreck lass nach, dann kommen die autos auch wieder hin und weg. oder vielleicht muessen gar ein paar parkplaetze weg, schockschwerenot.
Was hat diese Maßnahme bewirkt? Der Autoverkehr INSGESAMT hat abgenommen. Wird in der Mahü genauso sein. Da werden einfach weniger Leute mit dem Auto hinfahren und der Autoverkehr INSGESAMT wird abnehmen.
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