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Wien - Die lautstarke Vertretung der Beamten durch ihr Gewerkschaft macht sich offenbar bezahlt: Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat ihren Mitgliederstand weiter vergrößert, und das obwohl die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst weiter abgenommen hat. Mit Stand 1. Jänner hat die GÖD 232.974 Mitglieder, das sind um 909 mehr als im Vorjahr. Insgesamt sind 2011 7.974 Bedienstete der GÖD beigetreten, 7.065 Mitglieder hat die GÖD durch Dienstaustritte, Gewerkschaftswechsel, Todesfälle und Austritte verloren. Auch im Jahr davor hatte die GÖD einen Zuwachs von damals 615 Mitgliedern verzeichnet.
Die Zahlen der übrigen Teilgewerkschaften liegen vorerst nicht vor. Die GÖD ist hinter der GPA zweitgrößte Organisation im ÖGB. (APA)
Trotz noch in Teilbereich vorhandener Pragmatisiserung ist es im öffentlichen Dienst in den letzten Jahren zunehmend rauer geworden. Immer weniger Nachbesetzungen, die gleichen Probleme wie in jedem anderen Brüobetrieb, politische Freunderl, die einem vor die Nase geknallt werden usw.
..wenn sich öffentlich Bedienstete ständig von Politik, Medien und Öffentlichkeit anhören müssen, wie dumm und faul sie sind und dass sie im Gegensatz zu allen anderen Berufsgruppen keine Gehaltserhöhung verdienen, profitiert natürlich die GÖD davon. Wen überrascht das?
um sich ihren arbeitsplatz abzusichern und gegen den widerstand des volkes zu verteidigen?
oder hat diese vereinigung was für die mitglieder über bzw. um das selbstbild dieser öffentlich bediensteten zu verbessern.
solche vereinigungen, wo dann nur ein paar bestimmen was gemacht wird, sind nicht wirklich demokratie förderlich!
Angesichts des bereits relativ hohen Organisationsgrades ist das tatsächlich bemerkenswert. Es ist ein fast 5 mal größeres absolutes Wachstum als es etwa die www.atheistische-religionsgesellschaft.at 2011 geschafft hat (allerdings von einer anderen Ausgangsgröße aus und in einem anderen Bereich).
Und das bei einer sinkenden Zahl von berufstätigen Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Mit der GÖD ist also weiterhin zu rechnen.
Wer glaubt, dass Ausgliederungen die Zahl der öffentlich Bediensteten senkt glaub auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Der Personalstand der ausgegliederten Dienststellen ist höher als vor den Ausgliederungen und zahlen tuts der STeuerzahler, allerdings mit jeder Menge Sand in den Augen
der Idee von Gewerkschaft. Ursprünglich - wie wohl jeder weiß - sind die Gewerkschaften entstanden, um den völlig entrechteten und natürlich ausgebeuteten Proletariat ein Überleben zu sichern und sie vor den Machthabern und ihren ausführenden Schergen (Beamten) zu schützen.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das total umgekehrt. Gerwerkschaftlich organisiert sind die Kumpane der Machthaber und das Proletariat (Handel, Tourismus, etc.) steht wieder wie vor 100 Jahren dar. Einfach pervers.
Natürlich gehört in der öffentl. Verwaltung die Gewerkschaft entsorgt. Bei Verletzung ist das Gericht zuständig. Was den ehrlichen Beamten mehr dienen würde, wäre die Entfernung der unfähigen Parteigängern.
Kaiserliche Beamte wurden Staat "gnädig" versorgt, damit sie davon leben konnten. Moderne Beamte sichern sich "Schutzgeld" von Politikern, die zu feig sind ihr Angebot abzulehnen. Da aber niemand gern Schutzgeld zahlt, braucht man eine "schlagkräftige" Gewerkschaft als Schutzmantel. Das ahnen nicht nur die Beamten. Und so kann man am Organisationsgrad erkennen, welche Branchen parasitäre Verhältnisse haben. Die auch in Euro gerechnete grösste soziale Ungerechtigkeit wird damit zementiert.
sondern den reaktionären Teil von ihnen, die den Beruf nicht als Berufung sehen, sondern ihren Standesdünkel befriedigen. Diese Figuren, die man in TV zu sehen bekommt, sind ja wirklich zum Schreien. Eigentlich ist mit diese Typen nur von der Sozigewerkschaft gewohnt.
Problem ist ein grundlegenderes: Seit eh und je wird das Parlament mit Beamten und Gewerschaftstypen aufgefüllt, darübergestreuselt noch ein paar RAIKA-Knechte und Instrustrielle.
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