Zwei österreichische Weltpremieren im Berlinale-Forum

13. Jänner 2012, 13:16
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    foto: filmladen / dor film / petro domenigg

    Grégoire Colin und Tatjana Alexander in "Spanien"

"What Is Love" von Ruth Mader und "Spanien" von Anja Salomonowitz

Wien/Berlin - Der episodische Dokumentarfilm "What Is Love (aka Leben)" von Ruth Mader und das Spielfilmdebüt "Spanien" von Anja Salomonowitz feiern im Forum der 62. Berlinale (9.-19. Februar) ihre Weltpremiere. Damit laufen neben den Filmen "Die Wand" von Julian Pölsler und "Kuma" von Umut Dag, die in der Reihe Panorama gezeigt werden, zwei weitere österreichische Filme beim großen A-Filmfestival in Berlin. Die Sektion Forum gilt als risikofreudigster Bereich der Berlinale und hat sich jungen und ungewöhnlichen Blickwinkeln verschrieben.

Mader widmet sich in ihrem 80-minütigen "Lebensporträt" in fünf Episoden bestimmten Menschen in ihrem Alltag: einer Ärztin, einer Patchworkfamilie, einem Pfarrer, einer Arbeiterin und einem Forstbesitzer. "Gerade in der Alltäglichkeit wird offenbar, was das Leben eigentlich ausmacht: die allumfassende Liebe", heißt es in einer Beschreibung.

Salomonowitz dagegen schrieb mit dem Schriftsteller Dimitre Dinev gemeinsam das Drehbuch zu ihrem Debüt, das sich einem gestrandeten Fremden, einem verlassenen Polizisten, einer geheimnisvollen Frau und einem spielsüchtigen Kranfahrer auf schicksalhafte Weise annähert. In den Hauptrollen agieren Cornelius Obonya, Lukas Miko, Tatjana Alexander und Gregoire Colin.  (APA)

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