"What Is Love" von Ruth Mader und "Spanien" von Anja Salomonowitz
Wien/Berlin - Der episodische Dokumentarfilm "What Is Love
(aka Leben)" von Ruth Mader und das Spielfilmdebüt "Spanien" von Anja
Salomonowitz feiern im Forum der 62. Berlinale
(9.-19. Februar) ihre Weltpremiere. Damit laufen neben den Filmen
"Die Wand" von Julian Pölsler und "Kuma" von Umut Dag, die in der
Reihe Panorama gezeigt werden, zwei weitere österreichische Filme
beim großen A-Filmfestival in Berlin. Die Sektion Forum gilt als
risikofreudigster Bereich der Berlinale und hat sich jungen und
ungewöhnlichen Blickwinkeln verschrieben.
Mader widmet sich in ihrem 80-minütigen "Lebensporträt" in fünf
Episoden bestimmten Menschen in ihrem Alltag: einer Ärztin, einer
Patchworkfamilie, einem Pfarrer, einer Arbeiterin und einem
Forstbesitzer. "Gerade in der Alltäglichkeit wird offenbar, was das
Leben eigentlich ausmacht: die allumfassende Liebe", heißt es in
einer Beschreibung.
Salomonowitz dagegen schrieb mit dem
Schriftsteller Dimitre Dinev gemeinsam das Drehbuch zu ihrem Debüt,
das sich einem gestrandeten Fremden, einem verlassenen Polizisten,
einer geheimnisvollen Frau und einem spielsüchtigen Kranfahrer auf
schicksalhafte Weise annähert. In den Hauptrollen agieren Cornelius
Obonya, Lukas Miko, Tatjana Alexander und Gregoire Colin. (APA)