Betrug im Italien-Geschäft?

Hypo Tirol beschäftigt Staatsanwaltschaft

13. Jänner 2012, 12:53

Vorstand brachte seinerseits Sachverhaltsdarstellung ein

Innsbruck - Die massiven Verluste der landeseigenen Hypo Tirol Bank im Italiengeschäft wird jetzt die Innsbrucker Staatsanwaltschaft beschäftigen. Am Donnerstag fand ein Treffen zwischen Vertretern des Instituts und der Anklagebehörde statt, bei dem der Vorstand "ausführlich über den aktuellen Stand der Aufarbeitung in der Causa" berichtet habe, teilte die Bank am Freitag in einer Aussendung mit.

Zudem habe man die bereits Anfang Dezember der Finanzmarktaufsicht (FMA) übergebene Anzeige nach dem Bankwesengesetz zur Verfügung gestellt. Die Anklagebehörde werde auf Basis dieser Unterlagen ein Ermittlungsverfahren einleiten, hieß es. Zusätzlich hätten die Verantwortlichen jene Teile der Korrespondenz mit der FMA abgeliefert, die etwaige "strafrechtliche Inhalte" betreffen würden.

Anfang Dezember war bekanntgeworden, dass die Hypo Tirol im laufenden Jahr in ihrem Italien-Geschäft Kreditausfälle bis zu 120 Mio. Euro hinnehmen muss. Die Bank sieht sich bei Teilen der Ausfälle als Betrugsopfer. Ausmaß und Zustandekommen der Kreditgeschäfte ließen auf ein "kriminelles Vorgehen" schließen. Zum Teil seien die Kredite über dazwischen geschaltete Vermittler ohne persönlichen Kontakt zum Kreditwerber vergeben worden, teilweise seien sie mangelhaft dokumentiert und die Bewertung von Sicherheiten unzureichend bzw. würde die Sorgfalt bei der Risikoeinschätzung fehlen. (APA)

seneca6
00
23.2.2012, 13:30
Offensichtlich braucht die Bank einen Regierungskomissär!

prado
01
15.1.2012, 20:48
Korruptions-Staatsanwaltschaft soll übernehmen

denn sonst passiert in Tirol ohnehin nichts in einer Hypo Tirol in der nur Parteigünstlinge sitzen

Rezitator
01
14.1.2012, 10:15
interessant dabei

ist vor allem, dass der Steuerzahler über das Konstrukt Kreditaufnahmen bzw. Vorgriff auf die TIWAG-Dividende als Unterstützung für die Hypo auf Jahre hinaus fast das doppelte nämlich kolportierte 230 Mio. (rd. 3,2 Mio alte ATS) aufbringen soll... Die Differenz zu den angeführten 120 Mio. wird einfach so "mitgenommen"...das ist auch als kriminell einzustufen. Die Politik steckt in diesem Sumpf voll mit drin, darum war in kürzester Zeit eine pro-Entscheidung getroffen

Die liebe Augustine
00
14.1.2012, 14:51

Da gilt: Nix Sparpaket und Schuldenbremse?
Wann dreht der Steuerzahler einmal den Spioeß um und verlangt von der Regierung eine Schuildenbremse bei Unterstützung von privatwirtschaftlichen Unternehmen? Borgen kann der Staat ja, aber zu vernünftigen Konditionen und ohne Verfallsdatum!

lebowsky1
01
13.1.2012, 23:58
Die bank ist ein opfer

Daß ich nicht lache!!

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