Linux-Desktop

Ubuntu zeigt überarbeitetes Unity für "Precise Pangolin"

Andreas Proschofsky, 13. Jänner 2012, 12:14
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    grafik: ubuntu

    Ubuntus eigene Oberfläche Unity - hier noch in einer früheren Version abgebildet.

Version 5.0 bringt Detailverbesserungen und bessere Performance - Globales Menü angepasst

Für das kommende Ubuntu 12.04 hat sich das dahinter stehende Entwicklungsteam wieder einige Verbesserungen für die eigenen Desktop-Oberfläche Unity vorgenommen. Dieses sind zwar bislang noch nicht in die offiziellen Testversionen eingeflossen, besonders Ungeduldige können seit kurzem aber Unity 5.0 über ein separates Paket-Repository ausprobieren - und so einen aktualisierten Vorgeschmack auf "Precise Pangolin" bekommen.

Performance

So widmet sich die neue Ausbaustufe der Software vor allem dem Feinschliff und der Optimierung, was angesichts des Umstands, dass im April wieder eine "Long Term Support"-Release ansteht, natürlich nicht weiter verwundert. Vor allem an der Performance hat man einige Optimierungen vorgenommen, Unity soll sich nun deutlich flotter anfühlen, verspricht Hersteller Canonical.

Menü

Zudem wurde das Verhalten des globalen Menüs leicht angepasst: Die Menüzeile wird beim Start einer Anwendung jetzt zunächst dargestellt und erst nach einer gewissen Zeit ausgeblendet. Immer wieder wurde kritisiert, dass der bisherige Ansatz - das Menü wird erst dargestellt, wenn der Mauszeiger in das Panel bewegt wir - vor allem bei unerfahrenen NutzerInnen für Verwirrung sorgt.

Optionen

Das neue Timeout kann übrigens über den CompizConfig Settings Manager frei angepasst werden. Dort gibt es noch eine weiter neue Option, und zwar um einen "Show Desktop"-Knopf dem Launcher hinzuzufügen. Wer will kann jetzt sogar die Hintergrundfarbe von Unity nach Belieben verändern.

Test

Das Unity-PPA setzt den Einsatz einer aktuellen Vorversion von Ubuntu 12.04 voraus, sind die Tests damit erfolgreich, wird Unity 5.0 aber wohl schon bald auch seinen Weg in die offiziellen Testversion von "Precise Pangolin" finden. (red, derStandard.at, 13.01.12)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 66
1 2
Berufstroll
01
16.1.2012, 11:29

Ich schwör auf meine Gnome Shell!!!

Mr.URNs
03
14.1.2012, 18:27
konnten den vorteil von unity nicht erkennen

ich mein gnome3 zb hat einen anderen konzeptionellen ansatz als gnome2 und stellt - so sehs zumindest ich - den inhalt des aktiven fensters in den vordegrund.
dank shell extentions kann man sich noch einiges an funktionen mit an bord holen, z.b. die gute alte taskleiste. und wenn man sich das zeug je nach vorliebe dazuinstalliert hat man eine feine benutzeroberfläche.
unity macht für mich nix anders als gnome2, ich find es eher umständlicher. mir kommt vor, ubuntu wollte halt optisch näher an osx. siehe dock und linksseitige fensterbuttons. einen wirklichen vorteil für die nutzer kann ich aber hier nicht erkennen.
meine meinung: wenn schon "anders", dann lieber gnome3. :-)

Mr.URNs
00
14.1.2012, 18:13
gutes unity review (aber zur älteren version)

vor allem minute 10:22 !!! *rofl*
http://www.youtube.com/watch?v=6BKiC3geDCc

canary in a coal mine
00
19.1.2012, 23:39

Guter Typ.

:)

Maria Leitner1
17
14.1.2012, 14:00
unity ist wesentlich übersichtlicher als win7

win7 ist von den menüs her das schlimmste, was ich kenne …
– noch immer laufwerksbuchstaben!!! A:? B:? was für historiker
– eigene Ordner tauchen selbst im explorer in mit unterschiedlichen namen auf … Meine Musik, … teilweise sind die Ordner dann plötzlich auf Englisch benannt
– Systemsteuerung und deren Menüs sind unübersichtlicher denn je
– Warnfenster vor Überschreiben von Datein beim kopieren ist so lang wie ein Roman
– Systemeinstellungen wie Anzeigen der Dateiendungen sind im gleichen unübersichtlichen checkbox-menü wie seit 10 jahren, nur mit neuem Fensterrahmen rundherum

usw. … vielleicht ist unter der haube was passiert, die Oberfläche ist auf alle Fälle eine Frechheit

Po Polos
00
19.1.2012, 15:17

Obwohl ich es geschafft habe, sogar auf dem Computer meiner Frau XP durch Linux zu ersetzten, meine Tochter (14) auch nur noch Linux verwendet und Windows verweigert, auf meinem Notebook notgedrungen noch W7 parallel existiert, kann ich nur sagen, dass gewisse Dinge in Windows doch noch einfacher zu Administrieren sind.

Rudi Lölein
00
14.1.2012, 22:07
ja,

ich glaube das kann man so stehen lassen.

aufgeklärtbisheiter
12
14.1.2012, 18:21

Wer _System_einstellungen nicht von Einstellungen des Explorers unterscheiden kann, sollte sich darüber Gedanken machen, sich zu Windows besser nicht zu äussern.

Fairy Tail
01
14.1.2012, 21:57
Was ich bei Windows hasse wie die Pest:

Es gibt viele Fenster, die kann ich ums Verrecken nicht in der Grösse ändern, sodass deren Inhalt, eine Pfadangabe zB, vollständig zu sehen ist. Dieses Explorereinstellungsfenster dürfte so eins sein. Ich muss in diesen kleinen Fenstern separat die Spalten, wo zB der Pfad drin steht, vergrössern und immer gleichzeitig nach rechts scrollen, damit ich weiter vergrössern kann. Bei Linux ein Doppelklick auf die Titelleiste und das Fenster ist maximiert, fertig. Ich hab selbst den extra button in der Titelleiste entfernt, weil es mit dem Doppelklick einfacher geht. Unter OS X genau so eine Scheisse. Doppelklick Titelleiste minimiert das Fenster. Seit Scale und virtuellen Desks braucht man das feature eh nicht mehr. Fehlt bei Win eh völlig … …

aufgeklärtbisheiter
01
15.1.2012, 00:26

Das ist keine Frage des Betriebssystems sondern eine Frage der Applikationen.

Wenn der Programmierer meint, diese Funktion nicht zur Verfügung stellen zu wollen, dann ist es eben leider so.

Nachdem sich heutzutage Hinz&Kunz Programmierer nennt, auch ohne jemals etwas von usability guidelines gehört zu haben, ist das leider immer öfter so.

Hugh G. Rection
00
14.1.2012, 16:22
vielleicht bin ich wirklich schon aus DOS-Zeiten zu

konditioniert darauf um zu sehen wie's besser sein könnte, aber was exakt ist an Laufwerksbuchstaben so schlimm (Noobs werden ja ohnehin eigentliche Namen für die Medien angezeigt)
Ansonsten geb' ich schon recht, wenn man an der Oberfläche zu kratzen anfängt, ist Windows7 ein furchtbar unübersichtlicher Dschungel - aber wenigstens rennts out of the box weitaus performanter und stabiler als seine Vorgänger.

Nicht Sicher
00
15.1.2012, 12:11

dass laufwerksbuchstaben in den seltensten fällen bei allen gleich sind. wie oft habe ich schon gehört F laufwerk hab e ich nicht, "projekte"?, a ja das ist bei mir Y. super sache das ... :)

aufgeklärtbisheiter
00
15.1.2012, 12:50

Womit genau haben Ihre Benutzer ein Problem wenn das Netzwerklaufwerk als "Projekte (\\Server) (P:)" angezeigt wird?

Nicht Sicher
00
15.1.2012, 20:00

weil man desweken keine "links" verschicke kann, weil man sich praktisch sicher sein kann, dass der lw buchstabe beim empfänger ein anderer ist. und weil es total unpraktisch ist vom lw buchtaben den vollen servernamen zu bekommen. es ist nicht so, dass es nicht geht, es ist so, dass es einfach komplizierter ist als es sein müsste. und total off topic aber ich fage mich schon immer was windows alles macht, wenn man sich alle lw anzeigen lassen will - also quasi auf / ist - bis da alles angezeigt wird vergehen minuten

Die kritische Stimme
00
14.1.2012, 18:48
Dass es nur 26 gibt.

Ja, Windows beherrscht sogar das Mounten in Verzeichnisse, aber wer verwendet das schon? (Finden Sie's, wie man's konfiguriert...? ;-) Da sind wir aber schon beim nächsten Nachteil:
Windows beherrscht kein Mounten über Mountpoints, und das Verzeichnis muss zwangsläufig leer sein.

Mit 26 LW-Buchstaben sind Sie heute ziemlich am Ende - nehmen Sie nur eine Firmenumgebung mit 10 Netzwerk"laufwerken", dann die lokalen (mehr oder weniger reservierten), dann stecken Sie noch ein paar USB-Datenträger an (gut, dass Wind. bei Sticks eh nur die erste primäre Partition kann ;-).

Der nächste Nachteil von Laufwerksbuchstaben: Wenn Sie nichts konfigurieren, haben Sie haben im Endeffekt ein E: für 10 unterschiedliche USB-Sticks. Irrtum vorprogrammiert!

aufgeklärtbisheiter
02
14.1.2012, 19:29

Seit NT 3.51 können sie Laufwerke über \\server\share direkt ansprechen.

Ausserdem unsterstützt windows schon seit geraumer Zeit mountpoints in Form sogenannter "junctions".

Sind ja erst ein paar Jährchen. ;-) Zu wenig um den Irrglauben auszurotten :-)

aufgeklärtbisheiter
00
14.1.2012, 18:28

Na so wie unter Linux. Bei jeder Distribution haben die Devices andere Namen :-)

KlickiBuntiDrucki-Deskop Usern kann das natürlich wurscht sein, die bekommen das eh vorgekaut serviert. Im Terminal ist das halt ein bissl mühsam.

Na na Linux is eh super. Und das Beste: es läuft auch auf alter Hardware performant.
Notgedrungen, denn auf neuer Hardware läufts zum einschlafen *harrharr* ausser in einer virtual machine :-)

Die kritische Stimme
00
14.1.2012, 18:53
Aha

Sie verwenden also jeden Tag eine andere Distribution?

Vermutlich verwenden Sie auch jeden Tag ein anderes Windows...

Und Sie müssen ganz besonderes Pech mit ihrer Hardware haben - ich habe nämlich noch keinen (auch brandneuen) Rechner gesehen, der mit Windows schneller als mit Linux laufen würde.

Aber eines ist schon sicher: In einer virtuellen Maschine unter Linux ist Windows sehr, sehr schnell. Braucht z.B. nur 15 Sekunden zum Booten auf einem schnellen Server. (Aber ein virtuelles Ubuntu braucht nur 3... :-)

aufgeklärtbisheiter
01
14.1.2012, 19:22

Ich verwende zumindest mehrere Distris parallel.

Und ja, ich verwende auch mehrere Windowse parallel.
Mittlerweile allerdings nur mehr XP (inkl. FLP) und Windows 7.

Na dann kommens vorbei. Ich zeig Ihnen aktuelle Hardware. Ach ja, wissen Sie zufällig, wie man Linux dazu bekommt 4 idente Monitore mit 2 identen Grafikkarten anzusprechen? Bei Windows brauchts dazu gar nix. Das geht out of the box.
Haben Sie vielleicht auch gar das Key Map für mein Notebook? Ist bissl mühsam, wenn man die Display-Helligkeit nicht regeln kann. Und nein, ich such das nicht selber. In der selben Zeit hab ich nämlich das Geld für ca. 3 Windows Lizenzen verdient.

Mode Biller
00
18.1.2012, 15:55

...und da der Massenmarkt ja *mindestens* vier Monitore (1920x1200 Minimum, oder?) auf einer Crossfire-Combo laufen hat, kann das mit Linux ja nichts werden.

Ich hab ja lieber sowas wie gvfs, damit ich meine SFTP- und Samba-Server bequem transparent im Filemanager nach Wunsch einbinden kann.

Sag jetzt nicht das geht bei Windows nicht OTOB - da müsste man dieses OS ja glatt als untauglich abqualifizieren.

emma48
00
18.1.2012, 09:29
ich öchte ihren Job haben

drei Minuten und 3 Windoof Lizenzen. wow mich frisst der neid

TRex30M
81
14.1.2012, 09:37

Precise Pangolin? LOL Wieso nicht gleich Precise Pavian, with Ugly GUI?

[[Object alloc] init];
 
12
14.1.2012, 17:31
weils nicht Windows ist..

TRex30M
21
15.1.2012, 08:08

An Windows kommt es eh gar nicht ran, mit dem Spielzeug Desktop.

[[Object alloc] init];
 
30
15.1.2012, 09:50
Vollste Zustimmung!

Der Spielzeugdesktop von Windows ist wirklich nicht auszuhalten.

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